Osten trifft Westen

Schlagwort: Zivilgesellschaft

Indem wir uns selber schützen, schützen wir andere

Ist zum Thema Corona schon alles gesagt? Ich bin kein Virologe/ Epidemiologe/ Infektiologe und halte mich daher mit starken Thesen zum Thema Corona zurück. In vielen Dingen bin ich nicht mehr als ein Suchender, der bemüht ist, sich ein Urteil zu bilden, und der sich zuweilen gezwungen sieht, im Lichte neuer Fakten seine Position zu modifizieren. Ansonsten bin ich des Themas Corona, wie so viele wahrscheinlich, schon längst überdrüssig. Aber da ist noch eine Sache, die ich loswerden will.

Journalisten für Biden

Joe Biden ist frisch gewählter Präsident der USA und schon lassen manche Journalisten jede professionelle Distanz vermissen.

Während der “Spiegel” auf seinem aktuellen Titel schon deutlich macht, welche Rolle die Redaktion für ihn vorsieht, bezeichnet ein ehemaliger Redakteur des Hamburger Blattes die Trump-Wähler pauschal als “Rassisten, Sexisten, Menschenverachter beziehungsweise Leute, die Rassismus, Sexismus, Menschenverachtung den Weg ebnen, in Ordnung oder egal finden oder zumindest in Kauf nehmen.”

Erinnerung an ein legendäres Treffen

In diesem Jahr feiert dieses Blog seinen fünfzehnten Geburtstag. Dieser ist zwar nicht heute, aber heute vor fünfzehn gab es ein Ereignis, das mit diesem Blog in enger Verbindung steht und geradezu nach einer Rückbetrachtung schreit. Zur Vorgeschichte gehört, dass dieses Blog inmitten einer betrüblichen Stimmung gegründet wurde, die sich in Deutschland breitgemacht hatte. Ich …

Attitüde in schwarz-weiss

Ich gestehe, eine gewisse Sympathie für den derzeitigen Bildersturm zu haben, dem ehemalige Sklavenhändler zum Opfer fallen. Solche Menschen verdienen in der Regel kein Andenken, wobei es Ausnahmen geben mag und manches Verhalten vor dem Hintergrund damaliger Normen gewertet werden muss. Aber grundsätzlich gehören Sklavenhändler und Tyrannen auf den Schrotthaufen der Geschichte geworfen und gewiss nicht in Marmor verewigt.

Nach Hanau

Die schreckliche Bluttat von Hanau hinterlässt fassungslose Menschen, die Angehörige und Freunde für nichts und wieder nichts verloren haben. Menschen wurden kaltblütig ermordet, weil sie einen Migrationshintergrund hatten und ein skrupelloser Rechtsextremist glaubte, er habe das Recht, darüber zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht.

Autoritarismus mit progressivem Vorzeichen

Es ist leicht, gegen PEGIDA, besorgte Bürger, AfD-Gestalten wie Höcke und andere zu sein. Sie sind allesamt mehr oder minder vulgär, dumpf, proletenhaft und vor allem: autoritär. Auf eine verschwitzte Art und Weise huldigen sie dem starken Staat, der Menschen nicht einfach nur vor Kriminalität beschützt, sondern vor den Zumutungen der Globalisierung überhaupt und damit einer vermeintlich gleichmacherischen Moderne, die in einem Völkersterben ende.

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