Autor & Journalist

Monat: Januar 2018

Was wird aus der Philologie?

An der Universität Bochum wird derzeit eine Professur für „Transformationen Audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender und Queer Theory” ausgeschrieben. Der Vormarsch der Gender Studies ist nichts ungewöhnliches, da sie sich als „Querschnittswissenschaft‟ verstehen und Relevanz für sämtliche akademischen Disziplinen beanspruchen.

Religionssoziologie auf Abwegen

Max Weber wollte verstehen, warum unterschiedliche Zivilisationen unterschiedliche Entwicklungspfade eingeschlagen haben und warum das, was wir „Moderne‟ nennen, eine Erfindung des Abendlandes ist. Einer der zentralen Begriffe in diesem Zusammenhang ist der der „Entzauberung‟, den der Soziologe Hans Joas in seinem Buch Die Macht des Heiligen einer gründlichen Kritik unterzieht. Darin will Joas einerseits den Weberschen Ansatz überwinden, Weber andererseits neu deuten.

Wie ein Theologe Jerusalem missversteht

Eine Replik auf „Zwei Staaten, eine Stadt – und keine Lösung‟ von Simone Paganini, Aachener Zeitung vom 29.12.17 [Link]

Jerusalem ist seit dreitausend Jahren zentraler Sehnsuchtsort des Judentums und in diesem, nicht etwa im administrativen, Sinne seit jeher Hauptstadt Israels. Mag sein, dass die israelische Antikenverwaltung zuweilen etwas optimistisch ist, was die Eiordnung archäologischer Funde angeht, doch ändert dies an der Bedeutung Jerusalems für das Judentum gar nichts.

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