michael kreutz

Wissenschaftler & Publizist

Kategorie: Aus dem Wissenschaftsbetrieb

Neuerscheinung: The Renaissance of the Levant

Es ist doch immer wieder schön, eine neues Buch in Händen zu halten, das den eigenen Namen trägt. Gestern kamen dann meine fünfzehn Autorenexemplare per Post.

Das Thema sind die Diskurse griechischer und arabischer Reformdenker des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – eine ungemein faszinierende Zeit, in der die Ursachen für viele Probleme liegen, die die Länder im östlichen Mittelmeerraum heute plagen.

Das bedeutet auch, dass ost- und südosteuropäische Länder wie Griechenland, heute in mehrfacher Hinsicht den arabischen Ländern ähnlicher sind als den westeuropäischen Ländern. Das Osmanische Reich hat Auswirkungen, die bis heute spürbar sind.

Es macht daher wenig Sinn, Europa wie einen Monolithen zu behandeln. Auch und gerade die Postkolonialisten haben mit dieser Sichtweise keineswegs gebrochen, sie haben sie nur umgekehrt, indem sie die kulturelle Eigengesetzlichkeit nahöstlicher bzw. westasiatischer Ländern gegenüber einem expansiven “Europa” verteidigen.

Viele Ideen waren damals aber auch fortschrittlicher und aufgeklärter, als viele sich das heute vorstellen mögen. Daraus lassen sich durchaus Anregungen für die Lösung gegenwärtiger Probleme gewinnen.

Die Publikation schliesst sich an meine beiden Bücher Arabischer Humanismus in der Neuzeit (2007) und Das Ende des levantinischen Zeitalters (2013) an, führt manche Gedanken fort und erschliesst dabei neue Quellen.

Eine Kaufempfehlung kann ich natürlich nicht so ohne weiteres aussprechen, weil das recht kompakt geratene Buch für den Normalleser viel zu teuer ist. Aber vielleicht hat der eine oder andere die Möglichkeit, ein Exemplar für die Universitätsbibliothek in seiner Stadt anzuschaffen. Das würde mich freuen.

Ansonsten blicken wir gespannt auf die nächste Bucherscheinung unter dem Titel Reformation im Islam, die aktuell (der Termin hat sich mehrfach verschoben) für den 13. Juni vorgesehen ist.

Ein Rückblick auf die Thesen von Günter Lüling

Dass ich mit mit den Theorien von Günter Lüling beschäftigt habe, ist schon Jahre her. Natürlich ist die Idee eines Ur-Koran faszinierend, von den Implikationen ganz zu schweigen. Lüling nahm an, dass Vertreter des Judenchristentums sich vor dem entstehenden hellenistisch-römischen Imperiums-Christentum auf die arabische Halbinsel gerettet haben, wo ihre Glaubensüberzeugungen gewissermassen arabisiert worden seien. (Über den Ur-Qur`ān, Erlangen 1974, S. 403-5; Die Wiederentdeckung des Propheten Muhammad, Erlangen 1981, S. 75).

Dabei berief sich Lüling auf die ältere Forschung von Julius Wellhausen, der behauptete, dass die ersten, die das Arabische als Schriftsprache gebrauchten, Christen waren, die in ihr eine eigene Poesie niederschrieben. Diese soll dann das Substrat gebildet haben, aus dem der Koran hervorging. Doch weil die Anhänger des Islam kein Interesse daran hatten, Zeugen für den christlichen Ursprung des Koran zu konservieren, soll besagte Poesie vollständig untergegangen sein. (Über den Ur-Qur`ān, S. 145)

Man wird das Gefühl nicht los, dass das alles ein bisschen wie Erich von Däniken klingt. Je stärker aber eine These ist, desto besser sollte sie begründet sein.

Lüling wollte den Koran keineswegs abwerten. Er selbst verstand seine Arbeit zwar als Kritik am Koran, aber “als eine gegenüber dem Islam denkbar positive.” Ablehnend stand er vielmehr der gängigen Vorstellung von einem christlichen Abendland gegenüber, das einen Alleinvertretungsanspruch auf die christliche Geschichte erhebt. Das bildete den Ausgangspunkt für seine vermeintliche Rekonstruktion des koranischen Textes. (Über den Ur-Qur`ān, S. 176)

Allerdings ist vieles spekulativ und man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass manches doch recht weit hergeholt ist. Im folgenden einige Beispiele (einfache Arabischkenntnisse vorausgesetzt):

1 – Lüling (Über den Ur-Qur`ān, S. 273) behauptet, dass in Koran 26:86, wo es heisst واغفر لابي [wa-ġfir li-abī] = „und vergib meinem Vater“, ursprünglich geheissen haben müsse واغفر لي ابي [wa-ġfir lī abī] = „und vergib mir, mein Vater“. Das hat mir ein Stirnrunzeln verursacht. Denn fehlt da nicht die Anrufungspartikel (يا)? Lüling spricht von einer altarabischen Koine, in der der Ur-Koran verfasst worden sei und wenn es diese Koine jemals gegen haben sollte, wäre natürlich denkbar, dass sie keine Anrufungspartikel kennt oder benötigt. Allerdings äussert sich Lüling dazu nicht, er setzt dies einfach voraus.

2 – Nach Lüling (Über den Ur-Qur`ān, S. 308) muss Koran 55:5-6, wo es heisst: الشمس والقمر يسبحان ganz anders, nämlich als والنجم السحر يسجدان gelesen werden. Dann kann سحر allerdings kein Substantiv sein, muss also adjektivisch saḥir gelesen werden. Lülings Argumentation ist merkwürdig: Er selbst übersetzt النجم السحر mit „Morgenstern“, für den er, wie er selbst sagt, bislang keinen Beleg in der christlich-arabischen Literatur finden konnte. Ist das solide Wissenschaft?

3 – Des weiteren behauptet Lüling, die Bezeichnung ummī für den Propheten werde falsch übersetzt. Eigentlich heisst der Begriff “Analphabet” und wird in der islamischen Tradition so verstanden, dass der Prophet, weil er des Lesens und Schreibens unkundig war, die Offenbarung auch nicht habe verfälschen können. Analphabet gewesen zu sein erhöht also seine Glaubwürdigkeit. Jetzt kommt Lüling (Über den Ur-Qur`ān, S. 346) und behauptet, ummī sei mit “national” zu übersetzen, insofern als der Prophet versucht habe, die Schrifttradition lokal zu beheimaten. Belege hierzu liefert Lüling keine.

Weitere Beispiele liessen sich nennen. Einige seiner Anhänger haben das Gerücht in die Welt gesetzt, dass Lüling deshalb die wissenschaftliche Karriere versagt geblieben war, weil seine Erkenntnisse die Orientalistik/ Islamwissenschaft aus den Angeln gehoben haben. Dass die Ablehnung seiner Thesen sachliche Gründe haben könnte, wollen nicht alle akzeptieren.

Tatsächlich würde hier gar nichts aus den Angeln gehoben, selbst wenn Lüling recht haben sollte. Denn für die Islamwissenschaft relevant bleibt der überlieferte, nicht irgendein rekonstruierter Koran, weil die ganze Theologie auf jenem aufbaut, nicht auf diesem. Hätte Lüling recht, würde das zwar ein ganz neues Licht auf die Anfänge des Islam werfen, aber die Theologie berührt es nicht, weil sie den Koran nur so kennt, wie er überliefert ist.

Es gibt einen lesenswerten Aufsatz zum achtzigsten Geburtstag von Günter Lüling und den islamwissenschaftlichen Betrieb an deutschen Universitäten, deren Verfasserin offenbar über Insiderkenntnisse verfügt. Über die methodischen Mängel seiner Thesen kann der Aufsatz aber nicht hinwegtäuschen.

Ein jüngst erschienener Sammelband widmet sich nun dem Lüling’schen Werk. Darin findet sich der (frei zugängliche) Aufsatz des Judaisten Holger Zellentin, der meine Vermutung bestätigt, dass Lülings Thesen einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten.

Zellentin führt gute Argumente ins Feld. Lülings Prämissen sowohl der Poesie als auch der christlichen Theologie sind auf Sand gebaut. Seine Thesen basieren auf einem Zirkelschluss: Sie bestätigen immer nur, was vorab schon angenommen wird. Solange ausserkoranische Befunde sie nicht stützen, stellen sie nicht mehr als eine Fussnote der Wissenschaftsgeschichte dar.

“Eine Gesellschaft, die nicht auf Fortschritt angewiesen war”

Man weis gar nicht, wo man anfangen soll. Da erzählt ein Islamwissenschaftler im “Deutschlandfunk” wirklich einen Haufen Mumpitz, den er als wissenschaftliche Erkenntnis verkauft. Dabei sind seine Thesen weder neu noch wissenschaftlich fundiert, sondern Teil des Mantras, den die Anhänger des Postkolonialismus seit jeher verbreiten. Frank Griffel heisst der Mann, dessen Geschichtsklitterung einem höheren Zweck dient, dem Kulturrelativismus:

„Und ich denke, das sollten wir als Nicht-Muslime in Betracht ziehen, dass Muslime letztlich ihren eigenen Weg in die Zukunft finden müssen und dass es nicht wir sein können, die ihnen sagen sollten: Soundso müsst Ihr sein, Ihr müsst so sein wie wir, Ihr müsst Fortschritt erwarten, Ihr müsst Fortschritt kreieren.‟

Was hier mit dem Gestus des Respekts für andere Kulturen daherkommt, ist reiner Zynismus. Denn eine Gesellschaft, die nicht auf Fortschritt geeicht ist, verwehrt es dem einzelnen, sein kreatives Potential zu entfalten.

In einer Gesellschaft ohne Fortschrittsdenken kann es überhaupt keine Wissenschaftskultur geben, denn Wissenschaft ist gar nicht möglich, wenn man nicht davon überzeugt ist, dass der menschliche Wissensbestand einer dauernden Überprüfung und Anpassung bedarf und es nützlich sein kann, ihn zu erweitern. Ohne Fortschrittsdenken gibt es keine Verbesserung des menschlichen Lebens in materieller Hinsicht. Medizin und Technik bleiben auf der Strecke oder führen ein Schattendasein als gelehrte Spielereien.

In einer Gesellschaft ohne Fortschrittsdenken ist der einzelne zurückgeworfen auf Arbeit und Familie. Produktion und Genuss von Kultur bleiben einer kleinen Elite vorbehalten, die lesen und schreiben und sich Kultur auch in finanzieller Hinsicht leisten kann. Damit sind die muslimischen Gesellschaften über grosse Phasen ihrer Geschichte zutreffend beschrieben.

Natürlich gab es zu allen Zeiten in der Islamischen Welt gelehrte Persönlichkeiten, die enorme Kulturleistungen hervorgebracht haben. Allerdings haben sie es nicht vermocht, ihre Gesellschaften tiefgreifend umzugestalten, wie dies im lateinischen Europa der Fall war. Während Averroes’ Schriften Karriere in der Scholastik machten, wurden sie in seiner muslimischen Heimat verbrannt. Auch wenn sie später rehabilitiert wurden, sollten sie nie die Wirkung entfalten, die sie nördlich des Mittelmeeres erlebten. Weitere Beispiele liessen sich nennen – siehe dazu meinen Aufsatz in dem in Kürze erscheinenden Sammelband Reformation im Islam.

Der Wissenschaftshistoriker und Graeco-Arabist Gotthard Strohmaier schrieb einmal vor Jahren, dass es fraglich sei, ob die europäische Rezeption etwa der Aristoteleskommentare des Averroes wirklich so massgeblich für die kulturelle Entwicklung waren, „oder ob nicht tiefere gesellschaftliche Ursachen verantwortlich” seien, “die ihm eine Aufnahme im Abendland bescherten, die ihm in seiner Heimat versagt blieb.” Gesellschaften ohne Fortschrittsdenken sind trostlose Gesellschaften, ähnlich den Monokulturen geisteswissenschaftlicher Fakultäten an westlichen Universitäten.

Man könnte nun mit Griffel argumentieren, dass dies kein Problem sei, solange die Menschen in den muslimischen Ländern mit ihrem Dasein und ihrer Kultur immer zufrieden waren und keinen Bedarf hatten, daran etwas zu ändern. Dem gilt es zu widersprechen: Selbst wenn dies der Fall war, kann es doch kein Vorbild für heute sein. Tatsächlich hat das Fortschrittsdenken in den muslimischen Ländern bis heute keine rechte Heimat gefunden. Wer von den herrschenden Verhältnissen nicht profitiert, wird versuchen, ihnen zu entkommen. Oft landen solche Leute im Westen.

Vielleicht möchte Frank Griffel mit einem von ihnen tauschen.

Journal of Contemporary Antisemitism

Eine Kleinigkeit muss ich heute noch loswerden. Es geht um das Journal of Contemporary Antisemitism. Eine feine Sache, dieses Journal, dessen Gegenstand von ungebrochener Aktualität ist und gerade deshalb auch der akademischen Aufmerksamkeit bedarf.

Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn mag auch der Antisemitismus in unzähligen Büchern und Artikeln thematisiert worden sein, so liegt der gegenwärtige Antisemitismus doch eher ausserhalb des akademischen Fokus. Denn der gegenwärtige Antisemitismus ist nicht zuletzt der israelbezogene und für den sind mitunter sogar Antisemitismusforscher blind.

Daher ist es kein Wunder, dass das Journal das weltweit erste seiner Art ist. (Etwa einen Monat später sollte mit den Antisemitism Studies erst das zweite Journal mit diesem Schwerpunkt erscheinen.) Ich hatte die Ehre, von Anfang an als Associate Editor dabei zu sein. Das war keine Selbstverständlichkeit, denn obwohl ich mich seit fast zwanzig Jahren mit dem Thema Antisemitismus befasse und auch dazu publiziert habe, gehöre ich auf diesem Gebiet nicht zu den profiliertesten Forschern. Aber es ist ein wichtiger Aspekt meiner Arbeit und so habe ich die Berufung dankbar angenommen.

Dank eines sehr engagierten Chefherausgebers, Clemens Heni, der für das Journal und dessen Forschungsgegenstand wirklich brannte, lief die Arbeit von Anfang an hervorragend. Ich kann mich noch gut erinnern, wie wir im April 2016 in einer Kneipe in Kreuzberg zusammensassen und eine erste Liste mit potentiellen Beiratsmitgliedern erstellten. Clemens war voller Eifer bei der Sache und sein Enthusiasmus ansteckend.

Die Erstellung der ersten beiden Nummern, sofern das der ernsten Thematik angemessen ist, hat denn auch einen Heidenspass gemacht. Der Kreis der Associate Editors hatte sich mittlerweile von vier auf zwei verringert, aber das tat der Arbeit keinen Abbruch. Dann jedoch, bevor die zweite Nummer erschien, wurde dem Chefherausgeber gekündigt.

Ein Schock. Aus heiterem Himmel gekündigt. Warum? Das ist die Frage, die mich bis heute umtreibt. Der Verlag nannte einen formalen Grund, aber niemand von den Editors und keiner aus dem Beirat konnte diesen Grund auch nur im Ansatz nachvollziehen. Der Eindruck liess sich nicht abschütteln, dass es sich um einen Vorwand handelte.

Was aber sollte der wahre Grund sein? Weder die Expertise noch die geleistete Arbeit des Chefherausgebers wurden in irgendeiner Weise in Abrede gestellt. Aufhorchen aber liess, dass gleich nach der Kündigung zwei Forscher zu neuen Herausgebern ernannt wurden, die anfänglich noch dem Kreis der Associate Editors angehört hatten.

Ein Putsch von oben, eine feindliche Übernahme zweier Ex-Verbündeter? Ich weiss es nicht, aber die ganze Angelegenheit sieht danach aus. So haben es auch die anderen Herausgeber und der Beirat gesehen und daher sind wir geschlossen zurückgetreten. Allemal unwürdig, darin sind wir uns einig, ist die überhastete Art und Weise, mit der sich der Verlag von dem Chefherausgeber eines seiner Journale getrennt hat.

Das war es also. Eine Sache, die mit so viel Herzblut begann, hat nach kurzer Zeit ein unrühmliches Ende genommen. Wie lange das Journal of Contemporary Antisemitism noch weitergeführt wird, steht in den Sternen, denn die neuen Herausgeber müssen erst einmal Mitglieder für den Beirat finden, mit dem sie zusammenarbeiten wollen.

Das macht es nicht leichter, Abonnenten zu gewinnen, deren Zahl sich bislang auf drei Institute begrenzt. Dies ist zwar nicht ungewöhnlich für eine neugegründete Fachzeitschrift, zumal die Konkurrenz auch nicht sehr viel weiter ist. Aber das Journal hat es jetzt schwer.

Sollte ich den neuen Herausgebern alles Gute wünschen? Solange die Umstände dieses Personalwechsels unklar bleiben, halte ich mich zurück. Ich bin raus – und das ist auch gut so.

Islamwissenschaften vs. Islamologie

Das Selbstverständnis der Islamwissenschaft nicht nur in Deutschland hat sich in den letzten zwanzig Jahren gewandelt und ist seitdem immer wieder Gegenstand der Diskussion. Seit längerem schon zu den Kritikern des Faches gehört Bassam Tibi, der sich als Islamologe versteht. Im vergangenen Jahr hat er seine Kritik unter dem Titel Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft als Buch vorgelegt. Darin finden wir ein ganzes Bündel starker Thesen, die eine ausführliche Besprechung rechtfertigen. (WEITER …)

Islamwissenschaften in der Diskussion

Er ist nicht nur als ein Kritiker des Islam bekannt, sondern auch als einer der Islamwissenschaften. Die Rede ist von Bassam Tibi, der in vielem recht hat, in anderem nicht, dessen Texte aber immer lesenswert sind. Dass ein Querkopf wie Tibi umstritten ist, bleibt natürlich nicht aus. Ganz unschuldig ist er daran nicht.

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Was wird aus der Philologie?

An der Universität Bochum wird derzeit eine Professur für „Transformationen Audiovisueller Medien unter besonderer Berücksichtigung von Gender und Queer Theory” ausgeschrieben. Der Vormarsch der Gender Studies ist nichts ungewöhnliches, da sie sich als „Querschnittswissenschaft‟ verstehen und Relevanz für sämtliche akademischen Disziplinen beanspruchen.

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Mission vs. Mission

Die Mission im Islam ist ein zwiespältiges Phänomen, insofern als sie dem Koran eher fremd ist. Das arabische Wort für Mission, daʿwa, taucht zwar einige Male dort auf, doch nicht in dieser Bedeutung. Dennoch hat der Begriff daʿwa im Sinne von Mission eine längere Vorgeschichte und wird z.B. vom Historiker Ibn Khaldun als eines der Mittel bezeichnet, mit denen man ein neues Imperium gründet. Auch finden sich schon seit früher Zeit immer wieder meist heterodoxe Gruppen im Islam, die daʿwa betrieben haben.

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Prof. Nachwuchswissenschaftler

In den Medien kommen gelegentlich Wissenschaftler zu Wort oder ist von Wissenschaftlern die Rede, die an einer Universität tätig sind. Da Journalisten Fachleute bevorzugen, die ein “Prof. Dr.” vor dem Namen haben und idealerweise auch noch Leiterin oder Leiter eines Instituts sind, fällt dann nicht weiter auf, worin die Qualifikation dieser Wissenschaftler eigentlich besteht.

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