michael kreutz

Wissenschaftler & Publizist

Schlagwort: Israel

VHS Essen im Fadenkreuz der Propaganda

Propaganda für die Islamische Republik ist in Deutschland ubiquitär. Kaum eine Zeitung, kaum ein Fernsehsender, der frei davon wäre. Als Leser oder Zuschauer springt einem allenthalben die typische Sicht der sog. “Reformer” auf die politische Situation Irans entgegen, verbunden mit der – manchmal explizit, manchmal implizit erhobenen – Forderung, der Westen müsse die Islamische Republik stützen, da sonst die Hardliner an die Macht gelangten.

Die Islamische Republik, das muss hier nicht eigen betont werden, ist eine brutale Diktatur mit einer selbst für nahöstliche Verhältnisse erschreckenden Menschenrechtsbilanz, zu dessen Selbstverständnis es gehört, die Islamische Revolution zu exportieren und vor allem: Israel jegliches Existenzrecht abzusprechen. Die Unterstützung für Terrorgruppen wie die Hisbollah wie auch die Entwicklung eines Raketenarsenals mit angehängtem Atomwaffenprogramm machen deutlich, dass es hierbei nicht um blosse Rhetorik geht.

Man muss das leider immer wieder erwähnen, weil die Schwemme der “Reformer”, Iranversteher, Gutgläubigen und Dialogbewegten längst eine kritische Diskussion in der deutschen Öffentlichkeit über das Wesen des klerikal-islamischen Regimes erstickt hat. Iranische Regimegegner, die für ihr Heimatland nichts als eine säkular-liberale Demokratie wünschen, erhalten nur wenige Plattformen für ihr Anliegen und werden weithin marginalisiert.

Besonders toll treibt es die VHS Essen. Diese arbeitet schon seit Jahren mit dem “Essener Friedensforum” zusammen, mit der gemeinsam sie Redner für Abendvorträge gewinnt, gerne zu den Themen Israel und Iran. Der Tenor ist immer derselbe: Viel Verständnis für die Islamische Republik, umso weniger für Israel. Kürzlich hat die VHS, wieder im Verein mit dem “Friedensforum”, den Vogel abgeschossen, als sie Hossein Pur-Khassalian für einen Vortrag zum Thema “Iran im Fadenkreuz der Machtpolitik” ankündigte.

Der Mann ist Iraner, allerdings kein Fachmann für die Politik und Gesellschaft Irans. Einen solchen hat man mit Dr. Mahmoud Rambod schon längst an der VHS unter Vertrag. Rambod, der auch am Zentrum für Islamische Theologie in Münster unterrichtet, ist freilich ein säkularer Demokrat und kein Anhänger der Islamischen Republik, die er auch für reformunfähig hält. Damit kommt er als Referent für einen Abendvortrag an der VHS nicht infrage. Dort bevorzugt man andere Kaliber.

Hossein Pur-Khassalian hat als Urologe gearbeitet, aber vor allem ist er ein Verteidiger des Regimes. Damit kann man es bei der VHS Essen weit bringen. In einem von ihm mitverfassten Online-Artikel von Anfang 2019 stellt Pur-Khassalian unter dem Titel “Inszenierte Feindschaft” erstaunliche Behauptungen auf, mit denen er seine deutsche Leserschaft – man kann es nicht anders formulieren – offenbar verulken will.

So stellt er sein Heimatland Iran als quasi säkulare Demokratie dar, weil der Anteil des Klerus im sog. “Parlament” (maǧles-e šūrā-ye eslāmī) mit jeder Legislaturperiode abgenommen habe. Begriffe wie “Mullah-Staat” oder “Gottesstaat” empfinde er als Beleidigung. Dabei weiss selbst der durchschnittliche deutsche Zeitungsleser, dass es in der Islamischen Republik einen religiösen Führer (rahbar) namens Khamenei gibt, der die Geschicke des Landes massgeblich lenkt und der einzig durch einen sog. Expertenrat (maǧles-e khobregān) legitimiert wird. Zudem gibt es einen sog. “Wächterrat” (šūrāy-e negahbān), der sicherstellen soll, dass jedwede Gesetzgebung im Einklang mit der Verfassung und damit dem Islam zwölferschiitischer Prägung steht.

Wenn es etwas gegen den Begriff “Mullah-Staat” auszusetzen gibt, dann die Tatsache, dass “Henkerstaat” angesichts der exorbitanten Menschenrechtsverletzungen angemessener wäre. Für Pur-Khossalian aber ist das kein Thema, vielmehr verteidigt er die Islamische Republik als eine Kraft im Kampf gegen den Terrorismus. Nicht nur damit liegt er ideologisch auf einer Linie mit Khamenei: Der pensionierte Urologe verteidigt sogar die Hisbollah, die gar keine Terrororganisation sein könne, weil sie als demokratisch gewählte Kraft ins libanesische Parlament eingezogen sei.

Eine bestechende Logik: Eine Terrororganisation kann keine sein, sobald sie in ein Parlament gewählt wird. Demnach kann auch die NPD keine Nazipartei sein, weil sie es 2004 und 2009 geschafft hat, ins sächsische Landesparlament einzuziehen. Der Grund, warum der Libanon keine echte Demokratie darstellt, kommt dem Urologen gar nicht in den Sinn: Es ist die Hisbollah, die nicht nur eine Terrororganisation ist, sondern innerhalb des Libanon auch einen Staat im Staate darstellt. Wäre es anders, könnte man den Libanon als (neben Israel) zweite Demokratie im Nahen Osten betrachten.

Pur-Khassalian ist wahrscheinlich auch der Verfasser eines Leserkommentars unter einer Meldung der iranischen “Ensaf News”. In dem Kommentar bekundet sein Verfasser die Sorge, dass Ajatollah Mohammad Yazdi der Islamischen Republik Schaden zufügen könnte, wenn er nicht von seinem Amt im Wächterrat zurücktrete. Hintergrund war, dass Yazdi dem amtierenden Präsidenten wegen seiner vermeintlichen Untätigkeit im Amt mit den Worten kritisiert hatte: “Wenn du nicht arbeiten kannst, dann geh!”, weswegen er den Rückhalt des Expertenrats verlor. War der Verfasser dieses Leserkommentars wirklich unser Urologe, dann zeigt dies abermals seine ideologische Linie.

In jedem Falle ist sein Feindbild der Westen, vor allem die USA und Israel. Da darf natürlich die Geschichte um den 1953 gestürzten Ministerpräsidenten Mossadegh nicht fehlen, dem Standard-Topos aller Verteidiger der Islamischen Republik, obgleich in der Geschichtsforschung der Sturz Mossadeghs kontrovers beurteilt wird. Damit kennt der Urologe sich freilich nicht aus, der sich stattdessen mit der Lektüre eines einzelnen Buches zufriedengibt. Dessen Autor heisst Michael Lüders, über dessen Titel “Armageddon im Orient” im mich an anderer Stelle geäussert habe.

Beim Youtube-Kanal “NuoViso”, einer rechtspopulistischen Plattform, die auch Fake-News verbreitet haben soll, kann Pur-Khassalian unwidersprochen behaupten, die Islamische Republik habe das Bildungswesen und die Infrastruktur verbessert und es sei der Westen, der keine Demokratie in Iran wolle. Er zeichnet das Bild einer iranischen Gesellschaft, die allen Anfeindungen des Westens zum Trotz sich stetig entwickelt habe. Das ist Desinformation.

In Wahrheit haben die Anhänger Khomeinis das Land kaputt gemacht und mit Demokratie, Gewaltenteilung und Rechtsstaat soviel wie zu tun wie ein Frosch mit einem Meteorologen. Die Islamische Republik aber ist bei Pur-Khassalian wie auch bei Lüders – ungeachtet seiner aggressiven Aussenpolitik und seiner Drohungen, Israel zu vernichten – immer das Opfer. So gehört Pur-Khassalian zu den Unterzeichnern eines an die Bundesregierung gerichteten offenen Aufrufs, einen drohenden Krieg gegen den Iran zu verhindern. Dieser Aufruf entlastet nur das Regime und verschleiert dessen menschenfeindlichen und antiisraelischen Charakter.

Mit all dem hat man an der VHS Essen kein Problem. Da passt es gut ins Bild, dass demnächst Andreas Zumach, ein antiisraelischer Aktivist, dem die elementarsten Zusammenhänge in Bezug auf Israel und den Nahen Osten unbekannt sind, demnächst – wieder in Kooperation mit dem “Friedensforum” – als Referent an der VHS Essen sein Unwesen wird treiben dürfen. Nicht nur, dass solchen Leuten mit Steuergeldern eine Bühne geboten wird, es werden offenbar überhaupt nur solche Gestalten dorthin eingeladen – zum Hohn all derer, die sich in Iran und anderswo für die Menschenrechte einsetzen.

Die Neuordnung des Nahen Ostens nach dem 1. Weltkrieg

Ein Filmbeitrag der “Deutschen Welle” zur Neuordnung das Nahen Ostens nach dem 1. Weltkrieg wiederholt alte Mythen und bedarf deshalb der Richtigstellung. Hier geht es um zwei Behauptungen: 1) Dass mit dem Sykes-Picot-Abkommen Briten und Franzosen das Vertrauen der arabischen Völker ausgebeutet haben, 2.) dass der Nahe Osten bis heute unter willkürlich gezogen Grenzen zu leiden habe. 

Zu beiden Mythen habe ich mich ausführlich in meiner Monographie Das Ende des levantinischen Zeitalters (2013) geäussert. Bevor ich hier auf Details eingehe, noch etwas zur Vorgehensweise: Zum einen habe ich den aktuellen Stand der englischsprachigen Forschung mit den zum Teil älteren Erkenntnissen deutschsprachiger Provenienz verknüpft, zum anderen habe ich Quellen aus den National Archives in London ausgewertet. Das Buch insgesamt greift eine Reihe von Aspekten der Neuordnung des Nahen Ostens auf, wofür ich auch arabischsprachige Quellen verwendet habe. Folgende Ausführungen habe ich meinem Buch (S. 199-201 und 209-13) entnommen, für das Internet sprachlich leicht überarbeitet und gekürzt, sowie die Endnoten entfernt. 

Ad 1. 

Das Sykes-Picot-Abkommen wird heute gerne als Ausdruck westlicher Doppelmoral gesehen, da es im Widerspruch zu den vermeintlichen Versprechungen McMahons stünde. Die Fakten sprechen  jedoch eine andere Sprache. Die Korrespondenz zwischen dem Scherifen Ḥusayn und dem britischen Hochkommissar McMahon beinhaltet nämlich keinerlei Versprechen von britischer Seite, einen grossarabischen Staat zu errichten, der auch Syrien mit einschlösse. Diese Lesart entstand erst später.

Vor allem die Forschung von Elie Kedourie hat hier mit groben Missverständnissen aufgeräumt. Aber schon Carl Brockelmann hat 1943 (!) darauf hingewiesen, dass Ḥusayn von McMahon niemals „bindende Versprechungen, die mit dem Hinweis auf die Interessen Frankreichs abgelehnt wurden“, erhalten hat. Im Schlussschreiben vom 30. Januar 1916, so Brockelmann, zeigte McMahon lediglich die Bereitschaft, dass man dieZukunft des Vilayets Bagdad zu gegebener Zeit erörtern werde.

Zwar wurde der Wunsch nach einem Grossreich anerkannt, einen Vertrag gab es jedoch nicht, er ist eine Fiktion Ḥusayns. Zu recht wurde im übrigen darauf hingewiesen, dass Ḥusayn und sein Sohn es waren, die in täuschender Absicht Verhandlungen aufnahmen, indem sie vorgaben, die gesamte arabische Nation zu repräsentieren. Zudem hatten sie Geheimverhandlungen mit den Osmanen geführt, während sie den Briten signalisierten, mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Was das Sykes-Picot-Abkommen betrifft, so stand es in keinem Widerspruch zur Ḥusayn-McMahon-Korrespondenz. Es geht über die Korrespondenz sogar noch hinaus, nämlich so weit, zum ersten Mal in der Geschichte das arabische Recht aufSelbstbestimmung durch westliche Mächte anzuerkennen. Zu der Behauptung, dass die arabische Fassung aufgrund eines fehlenden Kommas (!) im englischen Text falsch übersetzt worden sei und so Ḥusayn glauben machte, man habe ihm ein grossarabisches Reich vertraglich zugesichert, hat ebenfalls schon Brockelmann das Nötige gesagt, als er bezweifelte, dass der in der Zeitung al-Manār abgedruckte arabische Text überhaupt als ein ratifizierter Vertrag anzusehen sei.

Ad 2.

Häufig wird behauptet, dass die Grenzen der heutigen arabischen Länder das Produkt kolonialistischer Willkür seien. Bei näherem Hinsehen bietet sich ein komplexeres Bild. Nicht nur, dass der Nahe Osten arm an natürlichen Grenzen ist, anhand derer man sich hätte orientieren können, vielmehr hatte Grossbritannien sehr viel Sorgfalt darauf verwandt, die Grenzen so zu ziehen, dass sich möglichst wenig Konfliktpotential zwischen den neuen Staaten bilden sollte.

So zeigen britische Protokolle aus der Zeit der Friedenskonferenz ein intensives Bemühen um den besten Verlauf der künftigen ägyptischen Westgrenze. Demnach gab es den Vorschlag, die Oase Sīwa mitsamt einem entsprechenden Wüstenstreifen bei Ägypten zu belassen, während die Oase Jaghbūb und der Hafen Sallūm möglicherweise der italienischen Zone zugeschlagen werden könnten. Der weitere Verlauf der Grenze sollte entlang eines Steilhanges erfolgen, der das Gebiet zwischen ägyptischen und westlichen Beduinen aufteilt. Beide Gruppen seien sinnvollerweise zu trennen, da zwischen ihnen böses Blut herrsche. Sie auseinanderzuhalten sei ohnehin längst tägliche Praxis der lokalen Behörden.

Schwieriger gestaltete sich der geplante Verlauf der östlichen Grenze. Seit der Balfour-Deklaration von 1917, die die Schaffung „einer nationalen jüdischen Heimstätte in Palästina“ mit Wohlwollen betrachtete, sah sich Grossbritannien gegenüber dem zionistischen Vorhaben in der Pflicht. Daher wurden mehrere Varianten diskutiert, die in unterschiedlichen Farben auf der Karte eingetragen wurden: als schwarze, blaue (die Farbe von Chatham und General Allenby), rote, rotgepunktete (der Verlauf vonCol. Lawrence) und schwarzgepunktete Linie.

Übereinstimmung bestand in dem Punkt, dass in Palästina der westliche Steilhang des Wadi Araba die östliche Grenze vom Toten Meer bis zum Golf von Akaba bilden müsse. Dies wurde als realistisch eingeschätzt. Ein Problem dagegen wurde in der nördlichen Grenze zu Ägypten gesehen. Hier wurden der blauen und roten Variante nur geringe Chancen eingeräumt. Die Wahl engte sich daher auf die Vorschläge von Cavio und Colonel Lawrence ein. Am Ende war es Allenby, der die erste von Lawrence vorgeschlagene Grenzziehung als die praktischste und vorteilhafteste erkannte. Demnach sollte Beersheva bei Palästina verbleiben, während nahezu alle Beduinen sich künftig auf ägyptischer Seite wiederfänden.

An diesem Punkt fand die Diskussion noch längst nicht ihr Ende. Die vorläufige Festlegung der palästinensischen Grenze nach Süden böten, so ein weiteres Protokoll des britischen Aussenministeriums vom 17. März 1919, eine gute Gelegenheit, die Ostgrenzen Ägyptens zu überprüfen. Man versuchte, etwaige Probleme mit Frankreich aus dem Wege zu gehen, doch hielt man eine Korrektur des Grenzverlaufs für geboten, da das Land nun zwei neue Nachbarn habe: Die Regierung in Palästina und des Königreich Hedschas unter Ḥusayn, von denen erwartet wurde, dass sie mit Ägypten ein enges Verhältnis pflegen würden.

Die Untertanten im Königreich Hedschas neigten nicht nur zur Aufsässigkeit, sondern legten auch eine völlige Missachtung der Grenzen an den Tag. Man hätte über die Grenzüberschreitungen der Beduinen freilich hinwegsehen können, wären diese nicht bewaffnet und häufig auf Plünderungen aus gewesen. Vor allem die Bewohner der Grenzgebiete waren ihnen ausgeliefert. Die Grenzziehungen sollten daher in einer Weise erfolgen, dass stammesverwandte Gruppen innerhalb eines Gebietes zusammenblieben. Für Ägypten bedeutete dies, dass unter den Bedingungen der modernen Kriegsführung keine Grenze jemals gut genug sein würde. Der bisherige Plan wurde somit umgeworfen, als Gaza und Beersheva nun doch zu Ägypten gehören sollten.

Ein weiteres Memorandum beschäftigte sich mit den strategischen Grenzen Ägyptens nördlich des Suezkanals. Der Generalstab war daran interessiert, Palästina so stark wir nur möglich zu machen, weswegen der jüdischen Bevölkerung jede Möglichkeit an die Hand gegeben werden sollte, ihr Land aufzubauen. Eine Landesentwicklung im Süden sollte, so die Hoffnung, stabilisierende Wirkung auf Ägypten haben, ohne durch die „unzivilisierten und nomadischen Beduinen“ behelligt zu werden. Zu diesem Zwecke wurde es als wünschenswert gesehen, dass die Juden, sofern möglich, auch Zugang zum Golf von Akaba bekämen. Der Generalstab drückte damit seine Empfehlung aus, dass die südwestliche Grenze des jüdischen Palästina entlang der alten Grenze zwischen dem Sinai und dem Osmanischen Reich verlaufen möge.


Die heutigen Länder und Grenzen sind Produkte unterschiedlicher Kräfte und keineswegs willkürlich von britischer und französischer Seite der Region übergestülpt. Häufig wird dabei ausser Acht gelassen, dass praktisch alle Nationalbewegungen auf dem Boden des Osmanischen Reiches, also auch die auf der anderen Seite des Mittelmeeres, in irgendeiner Weise versuchten, die westlichen Mächte für ihre Sache gegen die konkurrierenden Ansprüche anderer Nationalbewegungen einzuspannen. Das gilt auch für die türkische Nationalbewegung, die entstand, als der Zerfall des Osmanischen Reiches nicht mehr aufzuhalten war. Die Briten waren in der Frager der Grenzziehung wiederum bemüht, sich an örtlichen Begebenheiten zu orientieren, wie historische Dokumente beweisen.

Aber manche Mythen sterben nie. 

Wie ein Theologe Jerusalem missversteht

Eine Replik auf „Zwei Staaten, eine Stadt – und keine Lösung‟ von Simone Paganini, Aachener Zeitung vom 29.12.17 [Link]

Jerusalem ist seit dreitausend Jahren zentraler Sehnsuchtsort des Judentums und in diesem, nicht etwa im administrativen, Sinne seit jeher Hauptstadt Israels. Mag sein, dass die israelische Antikenverwaltung zuweilen etwas optimistisch ist, was die Eiordnung archäologischer Funde angeht, doch ändert dies an der Bedeutung Jerusalems für das Judentum gar nichts.

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