Die Mission im Islam ist ein zwiespältiges Phänomen, insofern als sie dem Koran eher fremd ist. Das arabische Wort für Mission, daʿwa, taucht zwar einige Male dort auf, doch nicht in dieser Bedeutung. Dennoch hat der Begriff daʿwa im Sinne von Mission eine längere Vorgeschichte und wird z.B. vom Historiker Ibn Khaldun als eines der Mittel bezeichnet, mit denen man ein neues Imperium gründet. Auch finden sich schon seit früher Zeit immer wieder meist heterodoxe Gruppen im Islam, die daʿwa betrieben haben.
Autor: Michael Kreutz Seite 11 von 16
Ich urteile grundsätzlich nicht über Bücher, die ich nicht gelesen habe. Aber hier weckt allein der Titel Zweifel an der Kompetenz des Autors: „Mohammed – Revolution aus der Wüste‟ heisst das Buch, verfasst von einem niederländischen Wissenschaftsjournalisten namens Marcel Hulspas.
Als Orientalist/ Islamwissenschaftler gilt mein Forschungsinteresse natürlich vor allem dem Nahen Osten und den Mittelmeerraum, aber das sagt nichts über meine Methodik aus, die unter Fachvertretern eine breite Streuung aufweist. Bei mir ist das seit jeher die Ideengeschichte, über die mich auch als Politikwissenschaftler identifiziere.
Der CDU-Politiker und Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Jens Spahn, regt sich im Interview mit der „Osnabrücker Zeitung“ darüber auf, dass in manchen Lokalen Berlins die Bedienung kein Deutsch, nur Englisch spreche, und fügt hinzu: „Auf so eine Schnapsidee käme in Paris sicher niemand.“
In den Medien kommen gelegentlich Wissenschaftler zu Wort oder ist von Wissenschaftlern die Rede, die an einer Universität tätig sind. Da Journalisten Fachleute bevorzugen, die ein „Prof. Dr.“ vor dem Namen haben und idealerweise auch noch Leiterin oder Leiter eines Instituts sind, fällt dann nicht weiter auf, worin die Qualifikation dieser Wissenschaftler eigentlich besteht.
Als vor einigen Jahren der amerikanisch-israelische Theatermann Tuvia Tenenbom für sein Buch über Antisemitismus in Deutschland recherchierte, gab es noch die sog. „Kölner Klagemauer“, eine antiisraelische Ausstellung unter freiem Himmel, verantwortet von einem Mann namens Walter Herrmann.
Es gibt so einiges, was im öffentlich-rechtlichen Fernsehen läuft, das nicht den allerhöchsten Standards entspricht und selbst ernste Themen werden zuweilen flapsig abgehandelt, man denke hier nur an die Reportage „Europas Muslime“: Gespräche hier und dort, hauptsächlich in Deutschland und Frankreich, dazu ein paar Expertenmeinungen und etwas Hintergrundwissen, fertig! Witzig die Szene, in der sich die Arte-Redakteurin in Begleitung einer Journalistin und eines Islamkritikers einen Niqab anzulegen versucht und dabei grandios scheitert (bei ca. 21:00). Ein sympathischer Film, aber eben auch leichte Kost.
Schon 400 Jahre vor Adam Smith hat, man höre und staune, ein anderer in einem anderen Winkel der Welt ganz ähnliche Ideen entwickelt. Das dürfte in der Menschheitsgeschichte einige Male vorgekommen sein, dass nämlich ein Denker mit einer Theorie berühmt wird, die vielleicht schon ein anderer vor ihm aufgestellt hat, von dem er aber nichts wusste und noch nicht einmal wissen konnte.
Anlässlich der WDR-Diskussion über eine folgenschwere Dokumentation: Hat der palästinensische Präsident Abbas davon gesprochen, israelische Rabbiner riefen zur Vergiftung palästinensischer „Brunnen“ auf oder hat er von palästinensischem „Wasser“ gesprochen?
Die Zitadelle ist – neben der Umayadenmoschee – die Hauptattraktion von Aleppo und so lag es nahe, einige Bilder für Google Maps beizusteuern.
Doch mittlerweile ist die Zitadelle ebendort nicht mehr zu finden. Was ist passiert?