Das chinesische Neujahr ist nun schon fünf Tage alt, aber auch jetzt noch ist das Feuerpferd, in dessen Zeichen es steht, ein guter Anlass, ein paar chinesische Redewendungen zu lernen.
Autor: Michael Kreutz Seite 1 von 16
Ich praktiziere Wing Tsun nicht nur seit fast neun Jahren, sondern bemühe mich auch um ein reflektiertes Verständnis. Darum bin ich dankbar, dass es einen Videokanal wie LONG aus Österreich gibt, dessen Betreiber ein reflektiertes Verständnis dieser chinesischen Kampfkunst zu vermitteln sucht.
Ein Hochstapler namens Fabian Kurtz (Bastian Pastewka), der in die Rolle eines Fotografen schlüpft, gerät per Zufall in einen Kriminalfall, der ein ordinärer Raubmord zu sein scheint. Doch die Geschichte hat doppelte Böden und manchmal tragen auch die Masken eine Maske.
Gibt es eine Kontinuität des Antisemitismus bis auf die Antike? Oder muss der Judenhass in seiner modernen Form ganz grundsätzlich vom vormodernen Antijudaismus unterschieden werden? Ein Arbeitspapier des Philosophen Sven Ellmers will dem nachgehen.
Wer Hannah Arendt gelesen hat, weiss, wie ähnlich sich totalitäre Bewegungen sind und wie leicht ihre Anhänger die Fronten wechseln. Eine Studie vergleicht die Bereitschaft zu Gewalt unter den Anhängern unterschiedlicher Extremismen.
Man unterschätze nicht die Macht der Poesie! Dafür gibt es zahlreiche Belege, man denke nur an Rhigas Ferraiso Velestinlis, der die erotische Dichtung eines Nicolas Réstif de la Bretonne ins Griechische übersetzte und mit Gedichten anreicherte, die zum Widerstand gegen das Osmanische Reich aufriefen.
Ich habe einmal einen Vortrag zum Nahostkonflikt gehalten und kam anschliessend mit einigen Zuhörern ins Gespräch. Als ich einer älteren Dame sagte, dass die antisemitische Propaganda einschliesslich der Leugnung des Holocaust noch nicht einmal das Schlimmste in den arabischen Ländern sei, da schaute sie mich mit grossen Augen an und fragte: «Nicht? Was könnte denn noch schlimmer sein?»
Zwei Gedanken von Novalis (1772-1801) aus dem Essay «Die Christenheit und Europa» und einer aus den «Blütenstaub»-Notaten, gefunden in den «Gesammelten Werken», Gütersloh 1967:
Am 25. November 2007, also ziemlich genau vor achtzehn Jahren, fuhr ich von Erfurt, wo ich damals an der Universität arbeitete, nach Berlin, um mit Gleichgesinnten eine deutsche Zweigstelle («chapter») des Hochschulvereins SPME zu gründen, der sich gegen Antisemitismus an Hochschulen einsetzt.
Bin ich eigentlich der einzige, dem das auffällt? So habe ich lange Zeit gedacht. In den zahlreichen Romanen, die ich gelesen oder angelesen habe, finde ich neben Stilblüten vor allem langatmige Reflexionen und Betrachtungen, überhaupt eine zähflüssige Fabulierei, der allerdings kaum Handlung, kaum Plot gegenübersteht. Nun, ich bin wohl doch nicht der einizge, der das moniert, wie ein Kommentar in der NZZ zeigt: