Eine politikwissenschaftliche Studie der Universität Mainz versucht, Antworten zu geben und Ursachen für Islamfeindlichkeit (Islamophobie») in Europa zu benennen:
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Vor vielen Jahren habe ich einmal auf einer Tagung ein Panel zum Thema Islamismus und Rechtsextremismus moderiert, bevor mir später die Mitherausgeberschaft des Tagungsbandes angetragen wurde. Als Mitherausgeber hätte ich die Gelegenheit gehabt, mit einem eigenen Beitrag zu glänzen. Diesen stelle ich nun gratis zum Download bereit.
Wieder und wieder fallen westliche Beobachter auf die Inszenierung des Khomeini-Regimes herein, Iran als normales Land darzustellen, das lediglich zwischen Hardlinern und Reformern gespalten sei, wo doch in Wahrheit die Mehrheit der Iraner die Diktatur ablehnt. Einer, der dieses Spiel durchschaut hat, ist der kroatische Reiseschriftsteller Claudio Magris.
Elon Musk, Unternehmer und Betreiber der Soziale-Medien-Plattform «X», früher bekannt unter dem Namen Twitter (die Plattform, nicht der Unternehmer), sagt, seine integrierte AI-Techonologie namens Grok könne selbst Fragen beantworten, deren Lösung weder das Internet noch Bücher bereithalten.
Ein Kommentar in der „Welt“ bescheinigt dem Attentäter von Salman Rushdie eine „irre Weltsicht“, die uns „noch lange beschäftigen“ werde – gleich so, als handele es sich hierbei um etwas ebenso Irrationales wie Neues.
Die aktuelle Diskussion über die Linke und den Islamismus habe ich in einem Beitrag für die NZZ um einen, wie ich meine, wichtigen Aspekt ergänzt, nämlich um das Verhältnis der Islamwissenschaften zum Islamismus.
Das Thema werde ich bei Gelegenheit vertiefen, denn meine Beobachtungen lassen sich auf auf angrenzende Fächer beziehen.
Die “Wiener Zeitung” hat einen längeren Artikel zum Thema “politischer Islam” gebracht und ihn mit einigen Statements von mir garniert.
Den Artikel unter dem Titel “Wie viel Politik im Islam steckt” gibt es auch online hier.
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Manch einer unterschätzt, wie gross die Kräfte der Beharrung in den muslimischen Gesellschaften doch sind. Für “Cicero Online” habe ich das Problem einmal knapp umrissen. Unter dem Titel “Die Reislamisierung von unten” finden Sie meinen Beitrag barrierefrei unter diesem Link.
Mein Artikel von 2013 “Der politische Nomade. Die Wahhābiten des 19. Jahrhunderts im Spiegel französischer Diplomatie“, erschienen in der “Historischen Zeitschrift”, gibt es jetzt per Open Access zum Download als PDF.
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Geht es um den interreligiösen Dialog, dann wird es gern idealistisch. Überhaupt stelle ich immer wieder fest, wie ihre Verfechter häufig so tun, als gäbe es, sobald es um den Islam geht, nur den Koran und eine Vielzahl von Auslegungen – ganz so, als habe es nie eine tausendjährige Theologie gegeben, wobei wir hier das Wort Theologie in Ermangelung eines passenderen Begriffs verwenden, haben sich doch die muslimischen Rechtsgelehrten immer als Juristen begriffen.