Mahmoud Gibril war das Gesicht der libyschen Revolutionäre. Mit seiner prowestlichen Einstellung erwarb er sich jede Menge Sympathien in Europa und den USA. Das war wichtig, denn ohne die NATO wäre es den Revolutionären kaum gelungen, Gaddafi und sein Regime zu stürzen.
Nun hat die Revolution gesiegt, Gaddafi wurde durch einen Kopfschuss hingerichtet. Und Mahmud Gibril? Der tritt ab, ist er den Revolutionären doch zu prowestlich. Diese Position war willkommen, solange es darum ging, im Westen Sympathien für die Revolutionäre einzuwerben. Jetzt hat sie ausgedient.
Der neue Staat in Libyen wird ein Staat auf Grundlage der Scharia. Mit dem Abgang des Possenspielers Gaddafi fängt die Posse erst richtig an.
