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Fundstück: Saadi über die Despotie

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Poesie gegen die Unterdrückung

Man unterschätze nicht die Macht der Poesie! Dafür gibt es zahlreiche Belege, man denke nur an Rhigas Ferraiso Velestinlis, der die erotische Dichtung eines Nicolas Réstif de la Bretonne ins Griechische übersetzte und mit Gedichten anreicherte, die zum Widerstand gegen das Osmanische Reich aufriefen.

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Ohne Plot

Bin ich eigentlich der einzige, dem das auffällt? So habe ich lange Zeit gedacht. In den zahlreichen Romanen, die ich gelesen oder angelesen habe, finde ich neben Stilblüten vor allem langatmige Reflexionen und Betrachtungen, überhaupt eine zähflüssige Fabulierei, der allerdings kaum Handlung, kaum Plot gegenübersteht. Nun, ich bin wohl doch nicht der einizge, der das moniert, wie ein Kommentar in der NZZ zeigt:

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Wenn der Schriftzug des erratenen T-Shirts zum Höhepunkt wird

Wieder einmal wundern wir uns, was so alles auf dem Buchmarkt als vorgebliche Belletristik gehypt wird. Der Roman «22 Bahnen» fängt tatsächlich mit einer Einkaufsliste an, also einer Liste von Substantiven. Es folgt der krptische Satz:

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Wenn der bläulich schillernde Umschlag beleidigt vor sich hin schimmert

Schon vor zweihundert Jahren hat sich ein Alexander Puschkin darüber amüsiert, dass viele Literaten seiner Zeit eine Neigung zum geschwollenen Ausdruck haben.

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Mitgemeint

Mitgemeint ist eine Zumutung. Der Vorwurf, Frauen seien nur mitgemeint, bezieht sich auf die Verwendung des grammatischen Maskulinums bei gleichzeitiger Intention, beide Geschlechter zu adressieren. Wer von Lehrern oder Polizisten spricht, aber auch Lehrerinnen und Polizistinnen meint, der muss sich von interessierter Seite den Tadel gefallen lassen, Frauen seien in seiner Wortwahl bloss mitgemeint, sprachlich damit unterrepräsentiert und marginalisiert und folglich unterdrückt.

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Literatur, Kultur, Rassismus

Mr. Akibombo hat eine Idee, die imstande ist, Licht ins Dunkel des Falls zu bringen.Mr. Akibombo ist Afrikaner und sein Englisch ein ziemliches Kauderwelsch. “Also ich nicht viel verstehen davon” sagt er, “aber erst mehr nachdenken muss.” Mr. Akibombo, der “seiner dunklen Hautfarbe wegen” nicht imstande war zu erröten, machte sich also seine Gedanken und trug das Ergebnis schliesslich der Polizei vor.

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