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Christentum

Wie Luther sich über den Ablasshandel irrte

Dass Ablasshandel für den mittelalterlichen Christen etwas durchaus vernünftiges war, jedenfalls angenehmer als eine ewige Furcht vor dem Zorn Gottes, wie Luther sie predigte, behauptet Alan Posener in der “Welt”, für den es deshalb auch keinen Grund gibt, das 500-jährige Jubiläum der Lutherschen Angriffe auf den Ablasshandel zu feiern, zumal darin auch nur Luthers Feindschaft gegenüber dem Handel im allgemeinen zum Ausdruck komme.

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Geisteswissenschaften

Trennlinie

Der Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez von der Universität Erfurt widmet sich in seinem Buch „Freiheit, Gleichheit und Intoleranz“ (2013) u.a der Frage, wo die Trennlinie zwischen der berechtigen Kritik am Islam und der sog. Islamophobie verläuft:

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Geisteswissenschaften

Die Debatte um die Moderne hat noch nicht begonnen

Seit mindestens achthundert Jahren, seit Averroes nämlich, versuchen islamische Intellektuelle, das traditionelle Denken ihrer Zeit für neue Gedanken zu öffnen. Noch jedesmal sind sie gescheitert und daran sind sie selbst nicht ganz unschuldig. Denn die Autorität der Religion über alles, was die Gesellschaft betrifft, haben sie so gut wie nie hinterfragt. Averroes wollte Philosophie und Logik aus dem Koran heraus legitimieren, am Ende geriet er unter erheblichen Rechtfertigungsdruck durch die Almohaden-Herrscher.

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