Als sie feststellten, dass ihr neues Rathaus keine Fenster hatte, versuchten die braven Bürger, Licht in Säcken hineinzuschaffen. Das ist natürlich nur eine Legende, aber die Erzählungen um die einfältigen Bürger der fiktiven Stadt Schilda sind so weit von der Realität nicht entfernt und wer nach Absurditäten in der Politik Ausschau hält, wird derzeit vom Land Berlin gut bedient.
Schlagwort: Antisemitismus
Die alte Ritualmordlegende wird zur Ritualverstümmelungslegende.
Die Universität Hamburg hat sich mit Formen der Radikalisierung in Deutschland befasst; in der Studie befindet sich auch ein Kapitel über Antisemitismus unter Muslimen. Darin heisst es (S. 26):
Die Wurzeln der Judenfeindschaft
Gibt es eine Kontinuität des Antisemitismus bis auf die Antike? Oder muss der Judenhass in seiner modernen Form ganz grundsätzlich vom vormodernen Antijudaismus unterschieden werden? Ein Arbeitspapier des Philosophen Sven Ellmers will dem nachgehen.
Ich habe einmal einen Vortrag zum Nahostkonflikt gehalten und kam anschliessend mit einigen Zuhörern ins Gespräch. Als ich einer älteren Dame sagte, dass die antisemitische Propaganda einschliesslich der Leugnung des Holocaust noch nicht einmal das Schlimmste in den arabischen Ländern sei, da schaute sie mich mit grossen Augen an und fragte: «Nicht? Was könnte denn noch schlimmer sein?»
Australiens Premierminister Albanese will den Antisemitismus in seinem Land mit Symbolpolitik bekämpfen.
Eine Historikerin checkt ihre Quellen nicht.
Khomeini hatte immer auch Israel im Visier. Er glaubte, die Juden verfolgten das Ziel. den Islam zu vernichten, um eine eigene Weltherrschaft zu errichten, der es zuvorzukommen galt. In dem libanesischen Schiitenführer Imam Musa Sadr fand Khomeini den Vordenker einer schiitischen Achse, deren langfristiges Ziel die Eroberung Jerusalems sein sollte.
Die schwarze Flut
Die Vorstellung erscheint uns absurd, wir könnten eines Tages aufwachen und Deutschland wäre verschwunden. Wer sollte Deutschland angreifen, wer sollte es auslöschen? Hingegen ist die Angst, das eigene Land für immer zu verlieren, in Israel allgegenwärtig. Der israelische Journalist Ari Shavit beschreibt es seinem 2013 erschienenen Buch “My Promised Land”:
Nivellierter Hass
Es ist herrlich absurd, wie sich die “Süddeutsche” bemüht, jegliche Kritik am jüngsten Vortrag der Publizistin Carolin Emcke abzuwehren. Emcke, die zu denen gehört, die die Gefahr für die freiheitliche Grundordnung irgendwie immer nur von rechts kommen sehen, warnte kürzlich in einem Vortrag:
