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Judentum

Der politische Etrog

Erst wurde Triest im 18. Jahrhundert zum Freihafen erklärt, dann löste es ein Jahrhundert später Venedig als Umschlagplatz für jüdische rituelle Güter ab, vor allem für den Etrog, eine Zitrusfrucht, die im Sukkot besondere Beachtung findet.

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Judentum

Fest der Freiheit

Das jüdische Pessach-Fest wird auch „Fest der Freiheit“ (chag he-cherut) genannt und das ist keine blosse Abstraktion aus der geschichtlichen Erzählung heraus, der Sklaverei in Ägypten entkommen zu sein: Es ist vielmehr eine konkret erlebbare Erfahrung, die das Ritual festhält und zu dem neben dem Weingenuss noch etwas anderes gehört.

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Judentum

Eine blosse Ritualgemeinschaft?

Shlomo Sand, ein israelischer Historiker, der durch die These bekannt wurde, dass es ein jüdisches Volk nicht gebe, legt in der NZZ nach: Das Judentum sei kein Volk, sondern nichts weiter als eine Religionsgemeinschaft, deren Mitglieder in der Geschichte nur durch gemeinsame Riten miteinander verbunden waren. Erst der Staat Israel habe so etwas wie ein Volk geschaffen, jedoch kein jüdisches, sondern ein israelisches.

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