Keine Frage, Israel ist in einer schwierigen Situation. Schon im vergangenen Jahr hatte es an sieben Fronten um sein Überleben zu kämpfen und natürlich hat es das Recht, moralisch und auch rechtlich, seine Feinde, die es auslöschen wollen und Angriffe auf Leib und Leben seiner Bürger unternehmen oder solche Angriffe planen, zu eliminieren, wenn es keinen anderen Weg gibt, ihnen Grenzen zu setzen.
Kategorie: Israel
Die letzte Geisel
Der Leichnam der letzten Geisel wurde geborgen, der Krieg gegen die Terrororganisation Hamas hat damit ihr vorläufiges Ende gefunden. Offiziell herrscht nur Waffenstillstand, aber Israel hat seine Ziele erreicht und damit keinen Grund mehr, Krieg zu führen. Dass dies so bleibt, liegt in der Hand der Hamas.
Warum akademische Boykotte unethisch sind
Vor einigen Monaten erschien ein als «Offener Brief der Wissenschaft» betitelter Aufruf zum Boykott israelischer Hochschulen, dem zahlreiche ähnliche Aufrufe an westlichen Universitäten vorausgegangen oder gefolgt sind. Doch die Unterzeichnenden wissen nicht, dass sie sich als Wissenschaftler damit nur selbst disqualifizieren. Dabei ist unerheblich, ob die darin gegen Israel gerichteten Vorwürfe zutreffen oder nicht.
Zwei Jahre nach dem Massaker
In Israel feierte man Simchat Tora, das Fest der Torafreude, als am frühen Morgen die Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen heraus Israel mit tausenden von Raketen angriff, bevor sie das Land mit Terroristen infiltrierte, um zahllose Zivilisten zu töten oder zu entführen. Die Terrororganisation nannte das grösste Gemetzel an Juden seit dem Zweiten Weltkrieg die „Schlacht der Aqsa-Flut“.
Von Gaza zur Ukraine
Nichts erhitzt in Europa so sehr die Gemüter wie der Kampf der israelischen Regierung gegen die Hamas im Gazastreifen, den viele einen Genozid nennen. Dabei kann man durchaus der Meinung sein, dass der israelische Premier Netanjahu schon vor einem Jahr die Kampfhandlungen und damit die Zerstörungen im Gazastreifen hätte beenden können.
Nahostexperten am Limit (4)
Wir leben in einer postfaktischen Welt, wird oft beklagt, und es ist nicht ganz verkehrt: Selbst renommierte Medien und universitäre Fachbereiche fallen auf Blender und Scharlatane herein, weil man glaubt, dass von der ethnischen Herkunft des Sprechers auf dessen Qualifikation zu schliessen sei – ein fataler Irrtum, für den der «Spiegel» ein aktuelles Beispiel liefert.
Die achte Front
Israel kämpft an sieben Fronten um seine Existenz: Im Gazastreifen, im Libanon, im Irak, im Iran, in Syrien, im Jemen und in der Westbank. Nun ist möglicherweise eine achte Front hinzugekommen. Sie ist ganz anders als die genannten, aber für Israelis nicht minder gefährlich: Es ist der antiisraelische Mob auf Europas Strassen. Angesichts der Ereignisse von Amsterdam spricht mancher schon von einem „Pogrom“.
Ein Jahr nach dem Massaker
Morgen ist der 7. Oktober, seit genau einem Jahr lebt Israel im Ausnahmezustand und kämpft an sieben Fronten gegen Feinde, die es vernichten wollen. Vor allem gegenüber der Hisbollah konnte Israel zeigen, wozu es militärisch in der Lage ist. Das Teheraner Regime ist verunsichert. Aber immer noch werden hundert Geiseln im Gazastreifen festgehalten. Wie geht es weiter?
Ist Netanjahu zu weit gegangen?
Israel dürfte im wesentlichen seine Kriegsziele im Gazastreifen erreicht haben. Offen bleibt, wie die Hamas oder eine andere Terrorgruppe dauerhaft daran gehindert werden kann, israelische Bürger hinzumetzeln. Vor allem die zahlreichen Tunnel zur ägyptischen Seite der Grenze sind ein Problem. Hinzu kommen die anderen Kriegsfronten. Und schliesslich sind da noch die Geiseln.
Nahostexperten am Limit (1)
Unter den hiesigen Nahostexperten, gerade wenn sie mit einem Hochschulabschluss geadelt sind, gibt es offenbar nur zwei Überzeugungen: Dass Israel und die Hamas gleichermassen am aktuellen Krieg die Schuld tragen, wobei Israel dann doch ein wenig mehr Schuld hat – oder dass Israel gleich als Hauptursache des ganzen sogenannten Nahostkonflikts zu gelten hat.
