Mein Artikel von 2013 “Der politische Nomade. Die Wahhābiten des 19. Jahrhunderts im Spiegel französischer Diplomatie“, erschienen in der “Historischen Zeitschrift”, gibt es jetzt per Open Access zum Download als PDF.
[Wiederhergestellt]
Mein Artikel von 2013 “Der politische Nomade. Die Wahhābiten des 19. Jahrhunderts im Spiegel französischer Diplomatie“, erschienen in der “Historischen Zeitschrift”, gibt es jetzt per Open Access zum Download als PDF.
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Eine Vielzahl renommierter deutscher Ökonomen empfehle Corona-Bonds einzuführen, glaubt Cerstin Gammelin in der «Süddeutschen», die sich wundert, warum die Kanzlerin, die sich so gerne von Wissenschaftlern beraten lässt, sich ihnen in wirtschaftlichen Fragen verweigert und Corona-Bonds, sprich: eine Schuldenvergemeinschaftung innerhalb der EU, ablehnt.
“Wahre Chilifans”, schreibt Amal Naj in seinem Buch “Scharfe Sachen”, “hegen nicht nur eine Vorliebe für scharfe Sachen – sie werden von einem regelrechten Verlangen getrieben. (…) Sie stöhnen wohlig ‘Ah!’, wenn sie in eine knackige Schote beissen. Und während sie noch schniefen und nach Luft ringen, verlangen sie schon nach mehr, damit die Wogen der süssen Qual nicht allzu rasch verebben.”
Geht es um den interreligiösen Dialog, dann wird es gern idealistisch. Überhaupt stelle ich immer wieder fest, wie ihre Verfechter häufig so tun, als gäbe es, sobald es um den Islam geht, nur den Koran und eine Vielzahl von Auslegungen – ganz so, als habe es nie eine tausendjährige Theologie gegeben, wobei wir hier das Wort Theologie in Ermangelung eines passenderen Begriffs verwenden, haben sich doch die muslimischen Rechtsgelehrten immer als Juristen begriffen.
Vor einiger Zeit hatte ich das Buch “Globaler Antisemitismus” des Sozialwissenschaftlers Samuel Salzborn auf meinem Schreibtisch liegen und doch eine Menge darin gefunden, das die Lektüre zu einer angenehmen machte. Salzborn argumentiert recht unideologisch. Zwar steht er der Frankfurter Schule nahe, aber er vermeidet es, die Verbrechen der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft der bürgerlichen Gesellschaft ans Bein zu binden.
Dank Corona sitzen also viele von uns zuhause und manch einer fragt sich, wie er es aushalten soll. Das geht mir genauso, weil das Minimum an sozialen Kontakten, mit dem ich derzeit auskommen muss, auf das Gemüt drückt, auch wenn ich wohl soviele private Mitteilungen wie noch nie über WhatsApp, FB und per Email erhalte.
Die Monster sind unter uns, doch kann man sie nicht sehen, so gut haben sie sich in unserer Welt eingerichtet, ihr Aussehen und Verhalten an die Gesellschaft angepasst. Einzig eine Truppe von hippen Monsterjägern, die Einsicht in die Wahrheit der Dinge hat, ist in der Lage, sie aufzuspüren und zu eliminieren, bevor sie der Menschheit Böses anzutun imstande sind.