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Europa

Ukraine, 1654

Wem gehört der Donbass, wem die Ukraine? Für die russische und sowjetische Geschichtsschreibung ist alles Teil Russlands, seitdem der Hetman (Führer) der Dnepr-Kosaken, Bohdan Chmelnyzkyj, sich 1654 die Union mit Russland beschloss. Die meisten ukrainischen Historiker sehen in der Vereinbarung etwas anderes.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Kerzen? Kerzen!

Ein Politiker der Linkspartei hat eine Idee, wie man die Mullahs ohne Blutvergiessen aus Iran vertreiben kann.

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Russland

Wie der Kreml auf bewährte Sowjetstrategien setzt

Zuweilen lohnt es sich, von den Älteren zu lernen, deren treffende Analysen und Kommentare zu Unrecht in Vergessenbeit geraten sind. Einer dieser Älteren ist der längst verstorbene spanische Literaturwissenschaftler und Diplomat Salvador de Madariaga, ein bekennender Europäer. der die Freiheit gegen das Hegemonialstreben der damals noch existierenden Sowjetunion verteidigte.

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Rezension

Auf der Flucht vor Hitler: Exilanten in Südosteuropa

Manche Szenen versprühen einen sehnsüchtig-melancholischen Charme wie im Film «Casablanca», doch der Eindruck täuscht, bedeutet Emigration zwar Rettung, aber eben auch eine seelische Belastung, zumal viele Emigranten sich nur mit Mühe über Wasser zu halten vermochten, nachdem Nazideutschland sie von zuhause vertrieben hatte.

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Geopolitik

Auch Russland und China haben ihre je eigene Version der Monroe-Doktrin

US-Präsident Donald Trump belebt die alte Monroe-Doktrin neu, nennt sie scherzhaft «Donroe», und meint damit eine Rechtfertigung für die USA, über den gesamten amerikanischen Kontinent das letzte Wort zu haben und amerikanische Interessen notfalls mit Gewalt durchzusetzen.

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Deutschland

Faschismusforscher auf Abwegen

Der Philosoph Jason Stanley wurde einer deutschen Öffentlichkeit bekannt, als er angeblich aus politischen Gründen seine amerikanische Universität verliess, um an eine kanadische zu wechseln. Einer seiner Forschungsschwerpunkte der Faschismus , den er aktuell in den USA unter Trump am Werke sieht. Dann sollte Stanley eine Rede im Frankfurter Westend halten und schaffte es, fast alles falsch zu machen.

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Geisteswissenschaften

Selektive Dekolonialisierung

Ohne Ansehen der Person sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschungarbeiten ihrer Kollegen berücksichtigen, sofern sie für die eigene Forschung relevant und zugänglich sind. Das ist das wissenschaftliche Ethos, also das Selbstverständnis all derer, die in der Wissenschaft tätig sind, in einen Satz gefasst. Doch im Zeitalter der Dekolonisierung sieht die Wirklichkeit anders aus – mit Konsequenzen für die Politik.

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Orientalistik & Islamwissenschaft

Palästina missverstehen

In den universitären Islamwissenschaften hadert man scchon lange mit Israel, dementsprechend gross ist die Voreinge-nommenheit gegen den jüdischen Staat. Ein Vortrag des Arabisten und Islamwissenschaftlers Alexander Flores beinhaltet all die Einseitigkeiten, Irreführungen und Verzerrungen, die typisch sind für ein Fach, das sich weigert, eine kritische Distanz zum eigenen Forschungsgegenstand einzunehmen.

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Geschichte

Die Vernichtung der europäischen Juden

Der Journalist Kazimierz Sakowicz notierte als Augenzeuge des Massenmordes an den litauischen Juden in Ponary bei Wilna im August 1941: „Für die Deutschen bedeuten 300 Juden 300 Feinde der Menschheit, für die Litauer sind es 300 Paar Schuhe, 300 Hosen usw.‟ Die Vernichtung der europäischen Juden als “Feinde der Menschheit” wurde zu einem einzigartigen Verbrechen, weltweit unter dem Begriff “Holocaust” bekannt.

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Christentum

Weihnachten: Was darunter liegt

Während der Spätantike war es der persische Kult um Mithras, der in direkter Konkurrenz zum jungen Christentum stand und wie dieses den Gläubigen ewiges Leben verhiess. Das Weihnachtsfest könnte hier seine vorchristlichen Wurzeln haben. Denn der 25. Dezember wurde mit der Sonne identifiziert und Mithras Geburt gefeiert, dem Zeitpunkt der Wintersonnenwende, mit dem die Tage wieder länger werden.

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