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Naher Osten

Iran nach dem Krieg

Als der exilierte Oppositionsführer Reza Pahlavi, von den Iranern nur «Schahzadeh» (Kronprinz) genannt, vergangenes Jahr dafür warb, dass der Westen mit gezielten Schlägen die terroristische Infrastruktur Irans schwäche, damit die Bevölkerung das Regime stürzen könne, da schloss er Bodentruppen kategorisch aus. Bodentruppen, sagte er, seien die Iraner selbst.

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Sicherheit

Wie Tulsi Gabbard die Amerikaner hinters Licht führt

Tulsi Gabbard ist eine schillernde Persönlichkeit, um nicht zu sagen: Ein Irrwisch. Die heutige Geheimdienstkoordinatorin der USA war noch bis vor vier Jahren Mitglied der Demokratischen Partei, bevor sie die Seiten wechselte und Anhänger von Präsident Trump wurde. Gabbard, die seit langem eine Antikriegsrhetorik pflegt, wird oft vorgeworfen, russische Propaganda zu verbreiten.

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Sicherheit

Amerikas grösste Schwäche

Eine iranische Drohne kostet dreissig- bis vierzigtausend Dollar, eine amerikanische Patriot-Rakete drei bis vier Millionen. Die USA unter Präsident Donald Trump haben im März-Krieg gegen Iran dessen Drohnen mit hundertmal teureren Raketen abgeschossen, bevor sie einen Waffenstillstand ausriefen und jetzt nach einem Deal streben, der kaum besser sein wird als der alte JCPOA.

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USA

Die verrückte MAGA-Welt

US-Präsident Trump hätte den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine längst stoppen können, hätte er diese bedingungslos unterstützt. Die Ukraine wäre dann ein amerikanischer Stellvertreter geworden und damit für Putin unangreifbar. Stattdessen drängte Trump auf einen Deal.

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Europa

Der ungarische Patient

Manche sagen, Ungarns Hauptstadt Budapest sei die schönste Hauptstadt eines europäischen Landes. Weniger schön jedoch ist die Politik, die dort gemacht wird, seitdem ein Mann namens Viktor Orbán gezeigt hat, wie sich ein Land von Europa enttfernt, sobald man es zu einem Hinterhof russischen Einflusses umbaut.

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Geopolitik

Auch Russland und China haben ihre je eigene Version der Monroe-Doktrin

US-Präsident Donald Trump belebt die alte Monroe-Doktrin neu, nennt sie scherzhaft «Donroe», und meint damit eine Rechtfertigung für die USA, über den gesamten amerikanischen Kontinent das letzte Wort zu haben und amerikanische Interessen notfalls mit Gewalt durchzusetzen.

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Geopolitik

Nach Maduro

Um den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro ist es nicht schade; über eine demokratische Legitimation verfügte er keine und sein korruptes Regime dürfte in der Bevölkerung wenig populär gewesen sein. Nun hat der US-Präsident ihn in einer Blitzaktion gefangen genommen. Das wirft Fragen auf.

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Geopolitik

Trump will die Ukraine opfern und ein Europa nach seinen Vorstellungen schaffen

Europa solle zwar nicht von einer fremden Macht dominiert werden, so steht es im neuen Strategiepapier des Weissen Hause, doch paradoxerweise habe der Krieg in der Ukraine dazu geführt, dass es mehr als zuvor vom Ausland abhängig geworden sei, wie es auch unrealistische Erwartungen an den Kriegsverlauf ebendort hege. Das ganze Papier lässt keinen Zweifel daran, dass man in Washington die Ukraine dem Kreml opfern will. Das alte Europa: Nantes, Frankreich.

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Ukraine

Friedensplan für die Hölle

Putins Begründungen für den Krieg in der Ukraine sind so zahlreich wie abenteuerlich: Erst war es eine angebliche russische Minderheit, die geschützt werden musste. Dann war es ein drohender Angriff der Ukraine, den es abzuwehren galt. Dann waren es amerikanische Biowaffenlabore in der Ukraine, die in Wahrheit sowjetische Überbleibsel waren. Danach hiess es, in Kyjiv regierten faschistische Anhänger eines Bandera-Kultes, dem Russland, Vorbild in Sachen Demokratie, ein Ende setzen müsse.

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Deutschland

Faschismusforscher auf Abwegen

Der Philosoph Jason Stanley wurde einer deutschen Öffentlichkeit bekannt, als er angeblich aus politischen Gründen seine amerikanische Universität verliess, um an eine kanadische zu wechseln. Einer seiner Forschungsschwerpunkte der Faschismus , den er aktuell in den USA unter Trump am Werke sieht. Dann sollte Stanley eine Rede im Frankfurter Westend halten und schaffte es, fast alles falsch zu machen.

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