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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Ein Königreich für die Demokratie

Ein Historiker schaut auf die Iraner und versteht die Welt nicht mehr.

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Deutschland

Faschismusforscher auf Abwegen

Der Philosoph Jason Stanley wurde einer deutschen Öffentlichkeit bekannt, als er angeblich aus politischen Gründen seine amerikanische Universität verliess, um an eine kanadische zu wechseln. Einer seiner Forschungsschwerpunkte der Faschismus , den er aktuell in den USA unter Trump am Werke sieht. Dann sollte Stanley eine Rede im Frankfurter Westend halten und schaffte es, fast alles falsch zu machen.

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Geisteswissenschaften

Selektive Dekolonialisierung

Ohne Ansehen der Person sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschungarbeiten ihrer Kollegen berücksichtigen, sofern sie für die eigene Forschung relevant und zugänglich sind. Das ist das wissenschaftliche Ethos, also das Selbstverständnis all derer, die in der Wissenschaft tätig sind, in einen Satz gefasst. Doch im Zeitalter der Dekolonisierung sieht die Wirklichkeit anders aus – mit Konsequenzen für die Politik.

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Naher Osten

Manipulation mit Umfragen

Aus gutem Grund gehe ich mit Umfragen aus dem Nahen Osten zurückhaltend um, zu gross ist die Gefahr einer Manipulation. Sicher ist: Man kann in einer Diktatur nicht ohne weiteres Massen zu politischen Themen befragen, doch das scheint vielen im Westen nicht bewusst zu sein. Sie stürzen sich auf jede Umfrage, die ihrer Agenda entspricht.

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Gesellschaft

Das Nippel-Komplott und andere Fake News und Verschwörungsmythen, die nicht von rechts kommen

Im Netz und in den Medien wimmelt es von Falschmeldungen und Verschwörungsmythen. Nicht alle werden von einer kritischen Öffentlichkeit als solche entlarvt, viele einfach durchgereicht. Das ist häufig dann der Fall, wenn der Unsinn nicht aus der Mitte des politischen Spektrums oder von rechts kommt, sondern seinen politischen Ursprung dort hat, wo auch viele Faktenchecker zuhause sind.

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Orientalistik & Islamwissenschaft

Nahostexperten am Limit (3)

Beirut ist schon lange für Westler unattraktiv geworden. Das dürfte sich auch am dortigen Orient-Institut (OIB) bemerkbar gemacht haben, als es die Stelle eines Direktors ausschrieb. Wählerisch konnte man dort nicht sein, viele Bewerber dürfte es nicht gegeben haben. Am Ende erhielt ein deutscher Wissenschaftler aus Toronto den Job in der Zokak el-Blat.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Das Versagen der Barbara S.

Eine Historikerin checkt ihre Quellen nicht.

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Politik und Öffentlichkeit

Meinungsfreiheit in den Geisteswissenschaften

Die Idee des britischen Premiers Boris Johnson, die Universitäten seines Landes einer Aufsicht zu unterstellen, die die Freiheit der Rede gewährleisten soll, ist putzig und wer glaubt, Deutschland sollte dem britischen Beispiel folgen, der dürfte, falls dies Wirklichkeit werden sollte, bald eines Besseren belehrt werden. Natürlich sind die Universitäten, genauer: die Geisteswissenschaften, ein Milieu, in dem die Intoleranz grassiert, woran auch die Tatsache nichts ändert, dass einige Professoren sich dem Mainstream verweigern, sind diese Professoren doch an ihrer Alma Mater mehr oder weniger isoliert.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Virus, Wirtschaft, Wolkenkuckucksheim

“Kontakte reduzieren” lautet das Mantra der Lockdown-Politik. Wenn es doch nur die erwünschte Wirkung zeigte!

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Universitäten

Wenn die Kritik an Israel die Grenze zur Diffamierung überschreitet

Dass eine differenzierte Antisemitismusdebatte „in Deutschland offenbar unerwünscht‟ sei, beklagen beiden Kulturwissenschaftlerinnen Irit Dekel und Esra Özyürek („Zeit Online‟ vom 10. Juli 2020). Belegt aber wird diese Behauptung nirgends. Wenn Dekel und Özyürek den wegen seiner Nähe zur antiisraelischen BDS-Bewegung in die Kritik geratenen Hochschullehrer Achille Mbembe in Schutz nehmen, dann unterstellen sie, hier werde eine Stimme allein deshalb unterdrückt, weil sie von einem Linken und Nicht-Weissen stammt. Auf die Kritik an Mbembe gehen sie gar nicht erst ein.

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