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Ethik

Die ‘Jerusalem Declaration’: Eine bessere Definition von Antisemitismus?

Die Arbeitsdefintion Antisemitismus der “International Holocaust Remembrance Alliance” (HRA) ist manchen nicht gut genug. Das war zu erwarten, denn der Antisemitismus steht im Zentrum einer anhaltenden Debatte und jeder Konsens über seine Definition ist immer nur ein vermeintlicher. Das Konkurrenzprodukt lautet “The Jerusalem Declaration on Antisemitism” und soll die Schwächen ihrer Konkurrentin beseitigen.

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Antisemitismus

Die Schule der Antizionisten

Wenn eine Kunsthochschule ein Projekt namens “School for Unlearning Zionism” ins Leben ruft, dann ist der erste Gedanke, es müsse sich dabei um etwas handeln, dass vielleicht nicht das ist, was es zu sein vorgibt: Satire. Was so eine Kunsthochschule macht, hat doch alles einen doppelten Boden, ist niemals platt politisch, schlimmstenfalls nur ein simpler PR-Gag, um Aufmerksamkeit zu generieren.

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Antisemitismus

Dämonisierung, eine Stufe niedriger

Die zionistische Gefahr” lautet das Kapitel eines saudischen Schulbuchs, das, wie auch andere Schulbücher des Landes, im vergangenen Jahr grundlegend überarbeitet wurde. Der israelische Thinktank IMPACT-se hat sich die Unterschiede in Bezug auf Juden und Israel genauer angesehen und festgestellt:

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Universitäten

Wenn die Kritik an Israel die Grenze zur Diffamierung überschreitet

Dass eine differenzierte Antisemitismusdebatte „in Deutschland offenbar unerwünscht‟ sei, beklagen beiden Kulturwissenschaftlerinnen Irit Dekel und Esra Özyürek („Zeit Online‟ vom 10. Juli 2020). Belegt aber wird diese Behauptung nirgends. Wenn Dekel und Özyürek den wegen seiner Nähe zur antiisraelischen BDS-Bewegung in die Kritik geratenen Hochschullehrer Achille Mbembe in Schutz nehmen, dann unterstellen sie, hier werde eine Stimme allein deshalb unterdrückt, weil sie von einem Linken und Nicht-Weissen stammt. Auf die Kritik an Mbembe gehen sie gar nicht erst ein.

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Antisemitismus

Sie wollen doch nur Israel kritisieren!

Kritik an Israel sei kein Antisemitismus per se und manches Verhalten von israelischer Seite lade zur Verurteilung ein, schrieb einmal der Historiker Walter Laqueur, der zugleich daran daran erinnerte, dass Israel nicht an Holland oder die Schweiz grenze, sein Überleben in einer feindseligen Umgebung daher nicht möglich sei, ohne sich «an die örtlichen Gepflogenheiten» zu halten. Damit ist eine Trennlinie zwischen legitimer Kritik an der israelischen Politik und einem Antisemitismus, der sich vorgeblich gegen Israel richtet, angedeutet.

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Menschen und Mächte

Mit Extremisten reden – über Israel!

Können Sie sich vorstellen, mit einem Nazi eine Diskussion darüber zu führen, ob es lebensunwertes Leben gibt? Ob es Gruppen in der Bevölkerung gibt, die man vielleicht umbringen sollte? Oder ob es gerechtfertigt ist, ein ganzes Land von der Erdoberfläche zu tilgen? Natürlich kann man sich das nicht vorstellen, weil eine solche Diskussion selbstverständlich vollkommen unethisch wäre.

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Deutschland

Wider die Instrumentalisierung der Geschichte

Die Russen und Chinesen, soviel sollte klar sein, können sich als Opfer von Stalin und Mao sehen, die Deutschen aber nicht als Opfer von Hitler. Das ist ein entscheidender Unterschied, der jede Analogie der Verbrechen des Kommunismus mit denen des Nationalsozialismus verbietet. Ein weiterer Unterschied besteht in den Ideologien: Während der Kommunismus sowohl aus liberalen als auch aus antiliberalen Elementen besteht, ist an der Ideologie des Nationalsozialismus überhaupt nichts liberal.

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Gesellschaft

Wie rassistisch ist Deutschland?

Von Immanuel Kant stammt der Satz „Die Menschen arbeiten sich von selbst nach und nach aus der Rohigkeit heraus, wenn man nur nicht absichtlich künstelt, um sie darin zu erhalten.“ Haben wir die Rohigkeit überwunden? Der Fussballer Mesut Özil, der wegen seiner türkischen Herkunft oft angefeindet wird, würde das wohl verneinen. In der Tat sind rassistische Beleidigungen nicht akzeptabel und sollten von jedem, unabhängig davon, wie er zu Özil steht, verurteilt werden. Dabei ist es nur ein schwacher Trost, dass jeder, der im Licht der Öffentlichkeit steht, mit Anfeindungen und Schmähungen aller Art rechnen muss.

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Universitäten

Journal of Contemporary Antisemitism

Eine Kleinigkeit muss ich heute noch loswerden. Es geht um das Journal of Contemporary Antisemitism. Eine feine Sache, dieses Journal, dessen Gegenstand von ungebrochener Aktualität ist und gerade deshalb auch der akademischen Aufmerksamkeit bedarf. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn mag auch der Antisemitismus in unzähligen Büchern und Artikeln thematisiert worden sein, so liegt der gegenwärtige […]

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Iran

Ein Mann will den Untergang

Es ist fast nicht zu glauben. Iran steht dank Trump unter aussenpolitischem Druck wie nie zuvor, während im Inneren seit Ende letzten Jahres ununterbrochen Menschen gegen das Regime auf die Strasse gehen und in kreativen Aktionen deutlich machen, dass sie keine Reformen wünschen, sondern die Tyrannei einer islamischen Republik abschütteln.

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