Forschende erklären eine Minderheit zur Mehrheit.
Eine Studie behauptet, dass Hass im Netz den demokratischen Diskurs bedrohe, doch liegen auch hier, wie bei so vielen Themen, Wahrnehmung und Realität im Clinch miteinander, wenn einerseits eine Mehrheit der Befragten glaubt, Hass im Netz habe zugenommen, andererseits aber nur eine Minderheit von fünfzehn Prozent angibt, betroffen zu sein, was recht eigentlich ein Anlass zur Entwarnung sein müsste, für die Autoren der Studie seltsamerweise aber nur davon zeugt, dass Beleidigungen in hohem Masse normalisiert seien und als solche gar nicht mehr empfunden würden.
