Der in Deutschland lebende afghanische Philosoph Masoud Rahel erklärt in einem überaus lesenswerten Gespräch mit der FAS, was ihn an der deutschen Debatte über Afghanistan stört. Den Deutschen rät er, sich darüber klarzuwerden, dass die Taliban vor allem die Kinder der von den Sowjets vertriebenen Flüchtlinge seien, die in den Koranschulen des pakistanischen Grenzgebiets Zuflucht gefunden hätten – folglich ein für die afghanische Geschichte völlig untypisches Phänomen darstellten.
Schlagwort: Antiamerikanismus
Das State Department verärgerte die hellenische Regierung mit der Behauptung, dass Griechenland ein besonders aktiver Ort islamistischer Aktivitäten sei. Im Fadenkreuz des Terrorismus stünden vor allem amerikanische Staatsbürger. Dabei dürfte die Toleranz gegenüber islamistischen antiwestlichen Aktivitäten in einer allgemeinen griechischen Sympathie für antiamerikanische Ressentiments zu suchen sein.
