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Ideengeschichte

Kopernikus oder Woher der Fortschritt kommt (2)

(Forts.)

Denn mit ihr änderte sich auch die Stellung des Menschen im Universum, was später einen Nachhall in der Relativierung konfessioneller Dogmen und der Entstehung des Deismus finden sollte. Kopernikus selbst stellte sein Werk in die Tradition des Humanismus, seine Theorie wurde zum „Seinsmodell der Neuzeit‟ (Hans Blumenberg).

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Extremismus

Abscheu vor dem Westen

Nun ist ein Bekennerschreiben des IS-Todeskultes aufgetaucht. Wenn es authentisch ist, dann gibt es uns Aufschluss über die Motive für die feigen und ehrlosen Massaker, die der Kult in Paris angerichtet hat. Genannt werden: Die forgesetzte Beleidigung des Propheten und der französische Einsatz in Syrien.

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Zukunftsfragen

Die islamische Welt dreht sich im Kreise – und westliche Intellektuelle applaudieren (2)

Dabei möchten westliche Betrachter so gern glauben, dass sich in der islamischen Welt soviel regt, dass soviel im Gange ist. Sie glauben das schon ziemlich lange: Jedes Jahrzehnt hat seine Reformdenker auf islamischer und seine Bewunderer auf westlicher Seite. Dass eine Modernsierung aus dem Geiste des Islam heraus längst gescheitert ist, will keine Seite wahrhaben. Beide klammern sich an den Gedanken, dass es eine vielfältige Auslegungspraxis des Koran gibt, die Raum für die unterschiedlichsten Gesellschaftsvorstellungen lasse und ignorieren, dass die Rechtsschulen des Islam grösstenteils nur in Nuancen voneinander abweichen.

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Terrorismus

Mission impossible

Die Terrororganisation ISIS hat ein fünfzehnseitiges Traktat „Warum der islamische Staat?“ herausgebracht, der sich nicht an den Westen, sondern an die Muslime richtet. Darin wird der Praxis vieler Salafisten im Westen, die Glaubensfreiheit zur Mission zu nutzen, eine Absage erteilt, habe doch der Prophet selbst zuerst eine islamische Herrschaft errichtet und danach Mission betrieben.

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Zukunftsfragen

Die islamische Welt dreht sich im Kreise – und westliche Intellektuelle applaudieren (1)

Wer ein islamisches Land des Nahen Ostens bereist, wird recht bald die Bekanntschaft mit Menschen machen, die sich ihm leicht öffnen. Man merkt schnell, dass die dortigen Gesellschaften alles andere als monolithisch sind. Es gibt Säkulare und Atheisten, Muslime, die zum Christentum konvertiert sind, emanzipierte Frauen, viele, die es mit den Speisevorschriften des Islam nicht genau nehmen, wie man überhaupt in islamischen Ländern eine Menge gescheiter Leute treffen kann, die aller Arten fortschrittlicher Ideen anhängen.

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Europa

Griechischer linker Ultranationalismus

Im Westen wundern sich wieder einige, wie es möglich sein kann, dass eine ultralinke mit einer rechtskonservativen Partei koaliert – als ob man nichtwestliche Länder mit den Wertvorstellungen des Westens begreifen könnte! Dabei ist Griechenland nicht nur kein Teil des Westens, sondern ein ausgesprochen anti-westliches Land, auch wenn es geographisch in Europa liegen und Mitglied von EU und NATO sein mag.1

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Religion

Michael Cook: Ancient Religions, Modern Politics

Time and again I happen to come across a book which is not only timely and well-written but a real gem of erudition and virtuosity. Such a book is “Ancient Religions, Modern Politics,” written by Princeton’s Michael Cook. It certainly is a work of major importance for everyone who wants to understand why the Islamic world suffers from an incessant instability and repression.

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Naher Osten

Die Legende vom tumben Westen

Wieder so ein launischer Text, an dem nichts stimmt, weil sein Verfasser sich für kritisch hält und es doch nicht ist. Es geht um den Westen und den Nahen Osten und natürlich hat der tumbe Westen wieder einmal nur Unheil über eine Region gebracht, die der Verfasser besser zu verstehen glaubt als alle anderen seines Kulturkreises.

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Terrorismus

Die Zukunft des Nahen Ostens

Irak und Syrien drohen zu zerfallen – und schuld ist natürlich Bush? Oder doch eher Obama? Während jetzt die Djihadisten des ISIS ihr Kalifat aufbauen, werfen wir noch einmal einen Blick zurück und schauen, was wann schiefgelaufen ist, dass es zu einem solchen Desaster kommen konnte.

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Türkei

Die Hagia Sophia und das Ende des 1. Weltkrieges

Dass die Hagia Sophia in Istanbul wieder zu einer Moschee gemacht werden soll, ist ein Gedanke, der in der türkischen Politik und Öffentlichkeit immer wieder einmal aufkommt. Die Frage nach ihrer Bestimmung geht im wesentlichen bis auf das Jahr 1919 zurück, als in Paris die Friedenskonferenz tagte.

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