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Syrien

Mitteilungen aus Kilis (9)

Von Muhammad H.

Ich setzte mich, während die Stimme des grossen Künstlers Abdelhalim Hafez erscholl, der ein Gedicht von Nizar Qabbani intonierte, und las. Das Gedicht sagte sinngemäss: „Mein Sohn, gestorben ist als Märtyrer wer sich für den Geliebten geopfert hat.“

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Syrien

Mitteilungen aus Kilis (8)

Von Muhammad H.

Neulich sass ich nahe der syrischen Grenze und trank Tee, während ich über die schmerzliche syrische Lage nachdachte. Dauernd wird aus Syrien berichtet, dass die Heftigkeit des Tötens zugenommen habe. Dieses Mal sind es die bewaffneten Milizen, die sich gegenseitig ausradieren.

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Terrorismus

NSU-Morde, ihre Motive und ihre Instrumentalisierung

Die rassistisch motivierten Morde des sog. NSU gehören ohne Zweifel zu den erschütterndsten Serienverbrechen der deutschen Nachkriegszeit, der ab dem 17. April stattfindende Strafprozess zieht schon jetzt zu Recht eine hohe mediale Aufmerksamkeit auf sich. Auch die unrühmliche Rolle deutscher Ermittlungsbehörden muss dabei zur Sprache kommen, ebenso wie die näheren Motive zweier Mörder, von denen der eine, vor die Wahl gestellt, Abitur zu machen oder aus dem Untergrund heraus Menschen umzubringen, sich tatsächlich für letzteres entschieden hat.

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Syrien

Mitteilungen aus Kilis (7)

Von Muhammad H.

Die Tage vergehen ohne eine Lösung am Horizont. Zu Beginn des letzten Berichts über die Rückführung einiger syrischer Flüchtlinge war von Al Jazeera eine Zahl von 600 genannt worden und so gab es immer wieder Nachrichten von der Deportation der Syrer aus dem Lager Mar’ash, doch ist die Zahl wohl nicht korrekt und dürfte geringer sein.

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Kultur

Aus dem Leben eines Anarchisten

Mittlerweile hat Theatermann Claus Peymann sein Weltkriegstrauma soweit überwunden, dass er der “Frankfurter Rundschau” ein Interview geben konnte. Weiser ist er freilich nicht geworden, aber das hat auch niemand erwartet. Dafür traf er auf einen Interviewer, der es ihm überraschend schwer machte.

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Syrien

Kriegstagebuch Aleppo (8)

Von Muhammad H.

Warum Aleppo? Seit zwei Tagen ist der Strom in ganz Aleppo unterbrochen, hinzu kommt ein Engpass bei Brot, Gas und Brennstoffen. Ausserdem gelangt nichts nach Aleppo hinein. Trotz der Blockaden kommt es zum Diebstahl von LKWs, seien es Barrikaden der Regierungsarmee oder der Rebellen.

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Syrien

Kriegstagebuch Aleppo (7)

Von Muhammad H.

Am Mittwoch schlugen Mörserraketen in der Nilstrasse ein. Natürlich kam das Bombardement von Seiten des Militärs und führte dazu, dass neun Personen auf der Stelle getötet wurden.

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Syrien

Kriegstagebuch Aleppo (6)

Von Muhammad H.

Niemand ist an der Marokko-Konferenz interessiert, weil der Strom ausgefallen ist. Aber die Situation lässt nichts Gutes hoffen. Viele Menschen sind ohne Brot und Brennstoff. Ein Jugendlicher ist an die syrisch-israelische Grenze zu seinem Bruder in dessen Militäreinheit gereist. Dieser sagte, dass es in der Einheit etwa 25 Personen gebe, die desertieren oder flüchten wollten.

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Syrien

Kriegstagebuch Aleppo (5)

Von Muhammad H.

Der Strom ist immer noch unterbrochen, ebenso Wasser, Kommunikation und Verkehr. In Aleppo wandeln sich die Dinge vom schlechten zum schlechteren. In den Strassen sammeln sich die Müllbeutel, es gibt keine Stadtverwaltung. Geräusche von Gefechten rücken näher und näher und sind jetzt nahe dem Stadtzentrum.

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Syrien

Kriegstagebuch Aleppo (4)

Von Muhammad H.

Heute ist der Strom in der ganzen Stadt ausgefallen. Handy- und Telefonverbindungen sind unterbrochen. In einigen Teilen funktionieren sie einige Minuten am Tag. Brot ist nicht erhältlich, zumal der Kilopreis auf 200 syrische Lira (etwa 2 Euro – M.K.) angestiegen ist, d.h. etwa 5 türkische Lira, was etwa 2,5 Dollar sind.

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