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Zukunftsfragen

Wohlstandsbürger wider den Freihandel

Es ist absurd, wenn ein Land, das vom Export profitiert wie nur wenige andere, vom Freihandel nichts wissen will. Stimmungsmacher gegen TTIP und CETA reden den Menschen ein, es würden nur Grosskonzerne von letzteren profitieren. Dabei spräche selbst dann nichts gegen diese Abkommen, selbst wenn dem so wäre. Es müssten schon erhebliche Nachtteile für die gesamte Gesellschaft zu erwarten sein, um gegen sie zu stimmen. Das anzunehmen aber gibt es keinen Grund.

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Zukunftsfragen

Wie die Europäische Union zu retten ist

Der Brexit ist da – und schaut man sich deutsche Reaktionen darauf an, dann sieht man neben vielen sachlichen Kommentaren auch ein gerüttelt Mass an Hysterie. Mag sein, dass die Briten eine Entscheidung getroffen haben, die sich als kurzsichtig erweisen wird; dass der Ausstieg aus der EU mehr Nachteile als Vorteile bringt. Aber dass durchaus rationale Erwägungen bei der Entscheidung, die EU zu verlassen, überhaupt irgendeine Rolle gespielt haben könnten, kommt manch einem hierzualnde einfach nicht in den Sinn.

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Zukunftsfragen

Was wäre so schlimm am Brexit?

Es mag gute Gründe gegen einen sog. Brexit, ein Ausscheiden Grossbritanniens aus der EU geben, zugleich offenbaren britische und deutsche Stimmen ganz unterschiedliche Vorstellungen von der EU und alte Denkmuster treten neu zutage. Gerade in der deutschen Öffentlichkeit wird die EU stark idealisiert wird, während in Grossbritannien selbst die Anhänger der EU weitaus pragmatischer argumentieren.

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Wirtschaft

Der linke Antiökonomismus

Nun gehen sie wieder auf die Strasse, die linken Kapitalismusverächter, gegen TTIP, natürlich. Dass es die Marktwirtschaft ist, der Deutschland ganz wesentlich seinen Wohlstand verdankt und dass TTIP von der Politik vorangetrieben wird, weil es deutsche und europäische Interessen bedient, wird ausgeblendet. Nicht Kritik an Teilen von TTIP wird geübt, sondern am Freihandelsabkommen als solchem, ganz so, als würden nur andere profitieren, nur die USA, nur die Konzerne, nur das Kapital, nicht wir.

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Israel

Was BDS mit Antisemitismus zu tun hat

BDS steht für «Boycot, Divestment and Sanctions» und ist nach Ansicht seiner Befürworter das aktuell heiss gehandelte Mittel gegen die israelische Besatzung wo auch immer. Was ist daran nicht nur falsch, sondern so verwerflich, dass Kritiker es mit Antisemitismus in Verbindung bringen?

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Zukunftsfragen

Wenn ich Grieche wäre

Wenn ich Grieche wäre, würde ich auf die Slowakei blicken. Die ehemals kommunistische Slowakei hatte von 2004 bis 2013 eine Flat Tax eingerichtet, dank derer das Land heute über eine Automobilzulieferindustrie verfügt und nicht von externen Rettungspaketen abhängig ist. Warum ist Griechenland nicht diesen Weg gegangen?

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Politik und Öffentlichkeit

Die Neuordnung der Welt

Einmal eben so die Welt neu ordnen will die kanadische Globalisierungskritikerin Naomi Klein. Im Gespräch mit der FAS macht sie deutlich, wie tiefgreifend sie die Menschheit nach ihrem Willen umzugestalten gedenkt: Die Weltwirtschaft soll an die Kandare des Staates genommen, der Wohlstand zurückgefahren, die Kultur der neuen Ordnung angepasst werden.

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Zukunftsfragen

Was man alles nicht braucht

In den Medien tummeln sich vermehrt Zeitgenossen, die uns erklären wollen, warum die Konsumgesellschaft, wie wir sie kennen, abgeschafft gehört. Denn vieles brauchen wir doch gar nicht, obwohl uns die Werbung etwas anderes einreden will. Diese manipuliert uns und das wollen wir nicht.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Im Garten der Bescheidenheit

Viele Menschen in Europa wollen sich dem neoliberalen Wirtschaftsdiktat nicht beugen, hat der Gärtner und Kolumnist Jakob Augstein herausgefunden, der auf “Spiegel Online” ein kleines Biotop dürrer Gedanken-Gewächse kultiviert. Seine Spezialität: Extra kleine Möhrchen.

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Griechenland

Hunderte Milliarden

Die Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht glaubt, dass die Rettungsmassnahmen Griechenland nichts als Elend gebracht hätten, dieses also nicht etwa durch eigene Regierungen selbst verschuldet ist. Finanzielle Hilfen soll es nur ohne Auflagen geben, weswegen sie fordert:

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