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Türkei

Warum Kemalisten Fethullah Gülen nicht leiden können

Von Martin Riexinger

In seinem von mir bereits kommentierten Posting über das Verhältnis der Kemalisten zu den Nurcus und Fethullah Gülen nennt Serdar einen Punkt, der mir sehr viel wichtiger zu sein scheint als die gestern besprochene Haltung zur Naturwissenschaft:

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Iran

Ministerium zur Erwartung des Mahdi

Seit der Erfindung des “Ministry of Silly Walks” durch die Monty Pythons hat es eine solche Idee nicht mehr gegeben: Ein Kleriker aus dem iranischen Qom plädiert für die Errichtung eines “Ministeriums zur Erwartung des Mahdi”, was wohl die logische Konsequenz aus dem Geniestreich einer anderen Geistesgrösse ist, die die Gründung eines Koranministeriums vorgeschlagen hatte. 

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Rassismus

Ein islamisch programmierter UN-Menschenrechtsrat?

Von Nasrin Amirsedghi

Warum die Durban-Folgekonferenz der UN boykottiert werden muss

Im Jahre 1990 legte die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“, verabschiedet durch die Organisation der Islamischen Konferenz, die Scharia als alleinige Grundlage von „Menschenrechten“ fest. Die dritte Antirassismus-Weltkonferenz der UN, die im September 2001 im südafrikanischen Durban stattfand, verstärkte den Trend: Aus diesen Konferenzen resultierte ein fataler Tribunal-Effekt gegen jede Demokratie, uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse, der Künste und allgemein gegen die Menschenrechte.

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Islam

Muhammad und der Feminismus

War Muhammad ein Feminist? Nicht wenige Reformer in der Islamischen Welt sagen Ja. Immerhin hat der Prophet des Islam die Stellung der Frau in der Gesellschaft verbessert. Und war er ein Sozialist? Auch diese Frage beantworten viele positiv. Ein Demokrat? Ja, sicher, meinen andere.

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Iran

Kulturrevolution schreitet voran

Zur Islamisierung des öffentlichen Lebens kommt nun die Koranisierung der Herzen: Weil es nach Ansicht des Religionsministeriums in den iranischen Provinzen zu wenige Hafezan, also Auswendigkönner des Koran gibt, denkt man nun an die Schaffung eines speziell dafür vorgesehenen Ministeriums. “So wie für Theater, Kino und Kulturvereine ein spezielles Budget vorgesehen ist”, findet Mohammad Ali Khaje-Piri, Direktor des Zentrums für die Entwicklung und Verbreitung koranischer Aktivitäten, “so muss für koranische Aktivitäten ein Extrabudget organisiert werden.”

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Naher Osten

Zweite Kulturrevolution an iranischen Universitäten

Das säkulare Bildungssystem muss sich ändern”, findet Mahmud Ahmadi-Nejad vor einer Gruppe regimetreuer Studenten, denn 150 Jahre seien genug.[1] Seitdem nämlich sei das Bildungssystem unter den Einfluss säkularer und hochmütiger (estekbārī) Gedanken geraten. Ahmadi-Nejad fordert die Studenten auf, gegen “liberale und wirtschaftsliberale Ideen” aufzustehen. Wenn ein liberaler Hochschullehrer mit dem Gedankengut seiner Schüler nicht konform sei, dann gebe er diesen schlechtere Noten, glaubt er.

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Saudi-Arabien

Kultureller Fortschritt

Wenn das so weitergeht, dann bricht auch in Saudi-Arabien noch die Moderne aus. Aber bis dahin ist’s ein langer Weg. Nun wurde in Saudi-Arabien mehr als hundertzehn Jahre nach Inbetriebnahme des ersten Kinos in Paris 1895 der erste Kinofilm des Landes gedreht.

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Griechenland

In Europa, wo die Scharia noch gilt

Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht.

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Türkei

Erdogan und der Christenclub

Der türkische Ministerpräsident Erdogan möchte sein Land gerne in die EU führen. Das ist ehrenwert. Weniger ehrenwert sind seine dauernden Vorhaltungen, die EU bilde einen Christenclub, der Vorbehalte gegenüber einem islamischen Land wie der Türkei habe. Und so klagt Erdogan die Schaffung einer EU ein, die doch bitteschön ein harmonisches Zusammenleben verschiedener Zivilisationen ermöglichen soll.

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