Haben die Macher von NAZA recht oder hat die IDF recht, die die Vorwürfe von NAZA bestreitet? Von aussen ist das nicht zu beurteilen, aber natürlich hätten die Macher von NAZA die Stellungnahme der IDF einholen können, was sie offenbar nicht getan haben. Was die IDF zu den Vorwürfen sagt, kann jeder selbst nachlesen.
Ansonsten sind es die Verfechter der Genozid-These, die diese belegen müssen, was sie nicht können: Warum hat Israel täglich humanitäre Güter in den Gazastreifen passieren lassen? Warum hat Israel den Krieg mit der Befreiung der letzten Geisel beendet? Und wie hätte es der IDF gelingen sollen, Zivilisten zur Gänze zu verschonen, wenn Hamas-Terroristen sich zwischen diesen verschanzen?
Sie geben darauf nie eine Antwort, verweisen immer nur auf die Zahl der getöteten Zivilisten, die Bilder der Zerstörung und jetzt den Film NAZA. Dabei ist die Stellungnahme der IDF ebenso detailliert wie plausibel. Freilich wird das die Sekte der Genozid-Gläubigen kaum beeindrucken. Der Film, der heute in den deutschen Kinos anläuft, dürfte vor allem solche Menschen ansprechen, die sich ihr Urteil schon längst gebildet haben.
