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Iran

Der Wille zur Vernichtung

Wie war das noch mit dem damaligen iranischen Präsidenten Ahmadinejad: Hat er davon gesprochen, dass Israel vernichtet werden müsse oder nicht? Natürlich hat er, wir haben es auf diesem Blog wiederholt analysiert. Das hat selbsternannte Nahostexperten seinerzeit nicht davon abgehalten, Ahmadinejads meistzitierte Äusserung in Bezug auf Israel – im Original: Esrail bayad az safhe-ye ruzgar mahv shavad – auf unsinnige und alberne Weise herunterzuspielen, zu leugnen oder auf abenteuerliche Weise zu interpretieren.

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Rezension

Die Schlacht als himmlisches Skript: William McCants, The ISIS Apocalypse

Der scheinbare Aufstieg des sog. Islamischen Staates (IS) aus dem Nichts sowie seine beispiellose Grausamkeit, die er nicht etwa verbirgt, sondern in einer überaus professionell anmutenden Medienstrategie gezielt über die sozialen Netzwerke verbreitet, ist für die Weltöffentlichkeit Schrecken und Faszinosum zugleich. Der amerikanische Nahostfachmann William McCants hat nun in einer auf umfangreicher Auswertung von Originalquellen basierenden Publikation gezeigt, was den IS so einzigartig macht.

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Sicherheit

Terroristen spüren den Druck

Die Terrororganisation des sog. «Islamischen Staates» spürt den Druck der Koalition. Das zeigt ein neues Video unter dem Titel «Kill them», in dem sie ein Ende der Angriffe fordert. Darin versucht die Organisation einmal mehr, durch die Darstellung abgeschnittener Köpfe allgemein Schrecken hervorzurufen.

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Gesellschaft

Die Übergriffe von Köln, das Mass der Enthüllung – und was christliche Russen damit zu tun haben

Als ich das erste Mal in Syrien war, wurde ich eines Tages auf offener Strasse von einer jungen Frau angesprochen. Sie war Europäerin, aus Schottland, und sie bat mich, sie ein Stück des Weges zu begleiten. Sie werde immer aufs Übelste belästigt und benötige daher Schutz. Natürlich tat ich ihr den Gefallen. Dennoch wollte ich wissen, ob sie es einmal mit dem Schleier versucht hätte.

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Universitäten

Wie man den guten Ruf des Islam besser nicht bewahrt

Acht Jahre ist es her, seitdem der amerikanische Nahostkenner Martin Kramer darauf hingewiesen hat, dass mit den Berechnungen eines John Esposito etwas faul ist. John Esposito, Islamwissenschaftler an der amerikanischen Georgetown University, hatte auf Grundlage von Umfragen unter Muslimen behauptet, dass nur 7% der Befragten als radikalisiert bezeichnet werden können.

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Extremismus

Abscheu vor dem Westen

Nun ist ein Bekennerschreiben des IS-Todeskultes aufgetaucht. Wenn es authentisch ist, dann gibt es uns Aufschluss über die Motive für die feigen und ehrlosen Massaker, die der Kult in Paris angerichtet hat. Genannt werden: Die forgesetzte Beleidigung des Propheten und der französische Einsatz in Syrien.

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Travel

Feeling exhilarated in Split

Split at the blue hour.

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Islam

Eine merkwürdige Preisrede

Manches an der Dankesrede von Navid Kermani anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels mutet doch recht merkwürdig an. Wenn der von ihm erwähnte Pater Jacques, der dem Kloster Mār Mūsā in der syrischen Wüste zugehört, seine Liebe zum Islam bekundet, dann entgeht Kermani hierbei der Kontext. Bei aller Wertschätzung für das Bemühen um Verständigung, das in diesem Kloster gepflegt wird, so muss man solche Äusserungen wie die von Pater Jacques doch vor allem als Ausdruck von Konfrmitätsdruck sehen, der schwer auf den islamischen Gesellschaften lastet.

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Gesellschaft

Die islamische Welt dreht sich im Kreise – und westliche Intellektuelle applaudieren (3)

Während im Westen in einem langwierigen Prozess „die Steigerung des Sinngehaltes in der Geschichte zu einem völlig innerweltlichen Phänomen ohne transzendentale Einbrüche‟ (Eric Voegelin) geführt hat, hadern die islamischen Gesellschaften mit einer solcher Entwicklung. Will die islamische Welt wirklich zu Wohlstand und Stabilität gelangen, muss sie den ewigen Reformismus überwinden.

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Zukunftsfragen

Die islamische Welt dreht sich im Kreise – und westliche Intellektuelle applaudieren (2)

Dabei möchten westliche Betrachter so gern glauben, dass sich in der islamischen Welt soviel regt, dass soviel im Gange ist. Sie glauben das schon ziemlich lange: Jedes Jahrzehnt hat seine Reformdenker auf islamischer und seine Bewunderer auf westlicher Seite. Dass eine Modernsierung aus dem Geiste des Islam heraus längst gescheitert ist, will keine Seite wahrhaben. Beide klammern sich an den Gedanken, dass es eine vielfältige Auslegungspraxis des Koran gibt, die Raum für die unterschiedlichsten Gesellschaftsvorstellungen lasse und ignorieren, dass die Rechtsschulen des Islam grösstenteils nur in Nuancen voneinander abweichen.

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