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Norwegen

Druck auf Nobelpreiskomitee?

Von Martin Riexinger

Nach der Vergabe des Firiedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Lu Xiaobo hat Norwegens sozialdemokratischer Außenminister Støre pflichtgemäß gratuliert. Wie ehrlich dies gemeint war, ist nun umstritten.

Laut einem Bericht der norwegischen Zeitung Aftenposten soll Støre den Vorsitzenden des Nobelkomitees Jagland bei der Eröffnung der UN-Vollversammlung vor der versammelten norwegischen Delegation beiseite genommen haben, um ihn auf die möglichen Konsequenzen der Vergabe des Friednesnobelpreises an einen chinesischen Dissidenten zu warnen.

Der außenpolitische Sprecher der Konservativen Sanner wirft ihm deswegen vor, das Nobelpreiskomitee gezielt unter Druck gesetzt zu haben.

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