Man kann nicht glauben, was sich gestern in Frankfurt abgespielt hat. Darauf muss man erst einmal kommen: Die Polizei gibt Anti-Israel-Hetzern Zugang zum Lautsprecherwagen, damit die ihre Parolen lautstark verbreiten können. Möglich wurde das, weil die angemeldete “Free Palestine”-Kundgebung sehr viel mehr Unterstützer als die fünfzig, mit denen die Organisatoren angeblich gerechnet hatten, auf sich zog.
Autor: Michael Kreutz
Dr. phil., Orientalist, Neogräzist, Politikanalyst, Buchautor und Journalist.
Im Monty Python-Universum verfügt England über ein Ministry of Silly Walks. Auch Marburg muss in diesem Universum vertreten sein. Nur dort nämlich gibt es eine Abteilung für höhere Orientromantik und angewandte Traumtänzerei, wo man an Vorschlägen arbeitet, wie man den Nahostkonflikt lösen kann. Denn weil Frieden bekanntlich besser ist als Krieg, wäre eine Nahostunion sehr hilfreich für alle Beteiligten. Findet ein […]
Nur keinen Flächenbrand, bitte!
Keine noch so drastischen militärischen Maßnahmen werden die Sicherheit von Hunderttausenden Siedlern in der Westbank gewährleistet können, solange keine politische Lösung zur Beendigung der Besatzung gefunden wird”, schreibt da einer auf Qantara.de vor dem Hintergrund der jüngsten Entführung (und wie wir jetzt wissen: Ermordung) dreier israelischer Jugendlicher durch die Hamas. War es wirklich die Hamas? Wer soll es sonst gewesen sein?
Verständnis für die Hamas, irgendwie
Keine noch so drastischen militärischen Maßnahmen werden die Sicherheit von Hunderttausenden Siedlern in der Westbank gewährleistet können, solange keine politische Lösung zur Beendigung der Besatzung gefunden wird”, schreibt da einer auf Qantara.de vor dem Hintergrund der jüngsten Entführung (und wie wir jetzt wissen: Ermordung) dreier israelischer Jugendlicher durch die Hamas. War es wirklich die Hamas? Wer […]
Die Legende vom tumben Westen
Wieder so ein launischer Text, an dem nichts stimmt, weil sein Verfasser sich für kritisch hält und es doch nicht ist. Es geht um den Westen und den Nahen Osten und natürlich hat der tumbe Westen wieder einmal nur Unheil über eine Region gebracht, die der Verfasser besser zu verstehen glaubt als alle anderen seines Kulturkreises.
ISIS oder ISIL?
Heisst die Terrorgruppe, die derzeit die syrisch-irakische Grenzregion unsicher macht, nun ISIS oder ISIL? Letztlich ist das Haarspalterei, aber wenn man schon Haare spaltet, dann bitte richtig.
Die Zukunft des Nahen Ostens
Irak und Syrien drohen zu zerfallen – und schuld ist natürlich Bush? Oder doch eher Obama? Während jetzt die Djihadisten des ISIS ihr Kalifat aufbauen, werfen wir noch einmal einen Blick zurück und schauen, was wann schiefgelaufen ist, dass es zu einem solchen Desaster kommen konnte.
Paternalismus kann einem das Verständnis für Geschichte und Gesellschaft schon gründlich verhageln.
Nicht die Terrortruppe ISIS, sondern eine Miliz namens “Nationaler, Panarabischer und Islamischer Widerstand” soll massgeblich die Eroberung Mossuls zu verantworten haben, sagt Weltenbummler Jürgen Todenhöfer. Diese Miliz sei von den USA jahrelang totgeschwiegen worden, weil – nun ja. Todenhöfer sieht in der militanten Gruppe unter der Führung von Izzat ad-Duri “keine Nachfolge-Organisation” von Saddam Husseins Baath-Partei, vielmehr wolle sie eine säkulare Demokratie.
Geschichtswäsche
Generation War” heisst die englischsprachige Fassung des deutschen Fernseh-Dreiteilers “Unsere Mütter, unsere Väter”– und die Kritiker im Vereinigten Königreich waren gar nicht amüsiert. Das wiederum gefällt der London-Korrespondentin der FAZ gar nicht, wie sie in einem etwas launisch geschriebenen Artikel zum Besten gibt.
