Raketenangriffe auf Israel sind nicht Neues. Die Hamas, mit Rückendeckung aus Teheran, feuert seit Jahren schon immer wieder Raketen auf das Land ab. Sie weiss, dass sie Israel militärisch nicht besiegen kann, wohl aber den Propagandakrieg für sich entscheiden. Das darf nicht länger sein, vor allem nicht nach dem Krieg, den die Hamas heute begonnen hat.
Kategorie: Terrorismus
9/11, zwanzig Jahre später
Die macht der Bilder zeigt sich gerade an 9/11: Meist werden entsprechende Artikel mit Aufnahmen bebildert, die ein Flugzeug kurz vor dem Aufprall auf das World Trade Center zeigen oder kurz danach, wenn ein Feuerball diesen erschüttert. Was man selten sieht, sind Luftaufnahmen von Manhattan. Damals stand das ganze Gebiet in dichte Rauchwolken gehüllt. Wer die Bilder live vor dem Fernseher mitangesehen hat, musste glauben, hier nehme der dritte Weltkrieg seinen Anfang.
Stochern im Nebel
Die Diskussion bei „Maybrit Illner‟, die sich dem Thema „Terror in Sri Lanka – Krieg der Religionen?‟ widmete, hat einmal mehr gezeigt, wie eine aktuelle Problematik zunehmend tabuisiert wird: Der Terrorismus, der im Namen des Islam verübt wird, hat derzeit keine Parallele in irgendeiner anderen Religion, weil er so stark globalisiert ist wie kein zweiter. …
Nach dem Massaker von Berlin
Soweit bekannt, hat der mutmassliche Anschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz zwölf Menschen das Leben gekostet. Unverständlich ist, warum es so weit kommen konnte. Unabhängig davon, ob der LKW vorsätzlich in die Menge auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche gelenkt wurde oder nicht – die Polizei schliesst einen Unfall mittlerweile aus –, muss man fragen, warum Deutschland nicht die Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat, wie dies andere Länder als Reaktion auf den Terroranschlag in Nizza getan haben.
Keine Sonderstellung
Der Attentäter von Istanbul hat sich gezielt Israelis als Opfer ausgesucht – aber was sagt Aiman Mayzek vom Zentralrat der Muslime: „Nach den schrecklichen Anschlägen in Istanbul und Ankara erleben wir, dass die Terroristen nicht darauf schauen, wen sie in die Luft sprengen.“
Ihr habt kein Recht
Was glauben die Attentäter von Brüssel und ihre Hintermänner vom sogenannten Islamischen Staat eigentlich, wer sie sind. Sie haben kein Recht, Gott zu spielen, darüber zu entscheiden, wer leben darf und wer nicht. Vor allem sind sie die letzten, die das Recht haben, sich als Opfer zu fühlen.
Dschihadisten schenken sich nichts
Der sog. «islamische Staat» vertreibt seine Hasspropaganda in einem besonders aufwendigen, geradezu edel wirkenden Design, wie man ihn sonst nur von westlichen Hochglanzmagazinen kennt. Da will die Konkurrenz von der Nusra-Front, einem Ableger von al-Qaida, nicht nachstehen und hat eine eigene Publikation unters Volk gebracht, die in derselben Design-Liga spielt wie die Propaganda des «islamischen Staates» – und ist genau gegen diesen gerichtet.
Mission impossible
Die Terrororganisation ISIS hat ein fünfzehnseitiges Traktat „Warum der islamische Staat?“ herausgebracht, der sich nicht an den Westen, sondern an die Muslime richtet. Darin wird der Praxis vieler Salafisten im Westen, die Glaubensfreiheit zur Mission zu nutzen, eine Absage erteilt, habe doch der Prophet selbst zuerst eine islamische Herrschaft errichtet und danach Mission betrieben.
Der Kolonialismus war’s!
Vor zwanzig Jahren war ich beim Vortrag eines bekannten ostdeutschen Theologen und ehemaligen Oppositionellen der DDR zugegen, der seinem Publikum eine bemerkenswerte These zur neonazistischen Gewalt darbot. Damals war die Zeit der ausländerfeindlichen Mordanschläge und Ausschreitungen, die in Hoyerswerda ihren Auftakt fanden.
Ein starkes Zeichen – Danke!
Heute hat der Zentralrat der Muslime mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor ein starken Zeichen gegen die mörderische Ideologie der Attentäter von Paris gesetzt und unmissverständlich die Werte von Meinungsfreiheit und Pluralismus verteidigt.
