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Extremismus

Abscheu vor dem Westen

Nun ist ein Bekennerschreiben des IS-Todeskultes aufgetaucht. Wenn es authentisch ist, dann gibt es uns Aufschluss über die Motive für die feigen und ehrlosen Massaker, die der Kult in Paris angerichtet hat. Genannt werden: Die forgesetzte Beleidigung des Propheten und der französische Einsatz in Syrien.

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Terrorismus

Dschihadisten schenken sich nichts

Der sog. «islamische Staat» vertreibt seine Hasspropaganda in einem besonders aufwendigen, geradezu edel wirkenden Design, wie man ihn sonst nur von westlichen Hochglanzmagazinen kennt. Da will die Konkurrenz von der Nusra-Front, einem Ableger von al-Qaida, nicht nachstehen und hat eine eigene Publikation unters Volk gebracht, die in derselben Design-Liga spielt wie die Propaganda des «islamischen Staates» – und ist genau gegen diesen gerichtet.

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Terrorismus

Mission impossible

Die Terrororganisation ISIS hat ein fünfzehnseitiges Traktat „Warum der islamische Staat?“ herausgebracht, der sich nicht an den Westen, sondern an die Muslime richtet. Darin wird der Praxis vieler Salafisten im Westen, die Glaubensfreiheit zur Mission zu nutzen, eine Absage erteilt, habe doch der Prophet selbst zuerst eine islamische Herrschaft errichtet und danach Mission betrieben.

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Naher Osten

Sind die USA schuld am Aufstieg des IS?

Im Irak kämpfen die USA gegen zwei Feinde: den Islamismus. Und den Islamismus. Der eine ist sunnitischer, der andere schiitischer Prägung. Letzterer hat seine Zentrale in Teheran, während der Islamismus sunnitischer Prägung in mehrere, sich zum Teil bekämpfende Gruppierungen zerfallen ist. Keine leichte Situation für den Westen – Ordnung und Stabilität werden im Irak (von Syrien ganz zu schweigen) noch lange auf sich warten lassen.

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Terrorismus

Der Kolonialismus war’s!

Vor zwanzig Jahren war ich beim Vortrag eines bekannten ostdeutschen Theologen und ehemaligen Oppositionellen der DDR zugegen, der seinem Publikum eine bemerkenswerte These zur neonazistischen Gewalt darbot. Damals war die Zeit der ausländerfeindlichen Mordanschläge und Ausschreitungen, die in Hoyerswerda ihren Auftakt fanden.

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Medien

Nur kein Persisch, bitte

Jetzt haben es auch unsere Medien mitbekommen: Irans Revolutionsführer Khamenei spricht offen von der Zerstörung Israels. Das ist eigentlich ein alter Hut und war auf diesem Blog schon vor bald vier Monaten berichtet worden. Drei Jahre zuvor stand auf Khamenei.ir zu lesen: “Israel wird vernichtet werden” und die Basij-Milizen warten nach eigenen Angaben nur noch auf den Befehl des Revolutionsführers, endlich gegen Israel losschlagen zu dürfen.

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Islam

Aufklärung ist möglich

Eigentlich ist das nicht schwer zu verstehen: der radikale Islam ist eine von mehreren Möglichkeiten des Islam – nicht der Islam schlechthin, aber eine Möglichkeit innerhalb der Bandbreite dessen, wie man den Islam deuten und ihn leben kann. Aber genau gegen diese Einsicht sträubten sich die Verteidiger des Islam in der Talkshow “Menschen bei Maischberger” vom vergangenen Dienstag.

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Terrorismus

Wie damit umgehen?

Nachdem der ISIS die Tabqa Airbase erobert hat, scheint nun Deir Ezzor an der Reihe zu sein. Dann wird die Terrortruppe nach Westen vorrücken, zum Militärflughafen Kuweires. Angeblich gehören ihr schon 100.000 Kämpfer an. Zulauf aus der Umgebung bekommen sie auch deshalb, weil die Staaten der Region korrupt sind, wenig Anlass für Vertrauen bieten und auf noch weniger Loyalität zählen können. Zudem soll das syrische Regime einen erheblichen Anteil am Aufstieg des ISIS haben.

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Religion

ISIS oder ISIL?

Heisst die Terrorgruppe, die derzeit die syrisch-irakische Grenzregion unsicher macht, nun ISIS oder ISIL? Letztlich ist das Haarspalterei, aber wenn man schon Haare spaltet, dann bitte richtig.

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Demokratie

Hamburg schafft sich ab

An den Ausschreitungen um das besetzte Hamburger Flora-Theater (“Rote Flora”) zeigt sich, dass eine Anbiederung an extremistische Kräfte nur noch mehr Unheil bringt. Die Grünen empören sich zwar – jedoch über die Polizei, weil diese möglicherweise die Demonstration zu früh gestoppt hat.

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