Wohl kein Krieg der Geschichte stand jemals so sehr im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit wie derjenige im gegenwärtigen Syrien. Beinahe im Minutentakt wird Filmmaterial ins Internet hochgeladen, das den Schrecken des Krieges immer wieder aufs Neue demonstriert.
Schlagwort: Extremismus
Im Haifischbecken
Spähaffäre und kein Ende: Politik und Medien scheinen zur Zeit kein grösseres Problem mehr zu kennen (nachdem dem medial aufgeblasenen Skandälchen um den Limburger Bischof die Luft ausgegangen ist). Dabei ist fraglich, ob die ganze Empörung um die NSA irgendetwas bringt, wenn sie nicht ohnehin gar kontraproduktiv ist.
Islamisten einbinden
Islamisten muss man in demokratische Prozesse einbinden, dann werden sie gezwungen sein, praktische Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu erarbeiten. Sie werden ihre Obstruktion aufgeben müssen und zu einer gemässigteren Haltung finden. Wie oft haben wir das in den vergangenen Jahren gehört.
Warum Ägyptens Kirchen?
Das ägyptische Militär greift hart gegen die Mursi-Sympathisanten durch. Mehr als 500 Tote sind das Ergebnis. Bei den Unruhen gerieten immer wieder auch Kirchen in Brand, was wohl auf das Konto der Muslimbrüder geht. Aber warum? Warum werden gerade Kirchen angezündet?
Mitteilungen aus Kilis (16)
Von Muhammad H.
Nachrichten aus Syrien zufolge machen die Rebellen bemerkenswerte Fortschritte an mehreren Fronten. Vor zwei Tagen ist der Flughafen Minnigh in ihre Hände gefallen. Nach der Märtyrer-Operation eines saudischen Mannes folgten weitere Selbstmordoperationen und die Einnahme des Flughafens als grösster Festung in Nordsyrien war vollzogen.
Ahmadinejad: Ihr werdet Sturm ernten
Weil alle Welt auf Hassan Rohani, den kommenden Präsidenten des Iran blickt, gehen die Worte des Noch-Präsidenten Ahmadinejad anlässlich des Quds-Tages unter. Doch gerade die verdienen einen nähere Betrachtung. Ein alles niedermachender Sturm sei unterwegs, tönt Ahmadinejad, der die Zionistenbasis herausreissen werde.
Mitteilungen aus Kilis (15)
Von Muhammad H.
Chemiewaffen bedeuten eine rote Linie! Was also heisst das? Es heisst: eine rote Linie. Mittlerweile gibt es erhebliche Veränderungen auf der politischen Bühne, die darauf hindeuten, dass bald etwas geschehen wird.
Die grosse Verwirrung
Dass die syrischen Zustände kein Alleinstellungsmerkmal der arabischsprachigen Welt sind, zeigen die Memoiren des iranischen Klerikers Scheich Ebrahim Zanjani, der von ganz ähnlichen Missständen im Iran zu Beginn des 20. Jahrhunderts berichtet. In jedem Falle gilt: Angesichts einer Staatsmacht, die für nichts als Repression und Korruption steht, während der einzelne Bürger eine Gegenleistung bekäme, wird niemals auf Loyalität der Bevölkerung zählen können.
Im Land des Lächelns
Was ist eigentlich von einer Diktatur wie der iranischen zu halten? Ist sie gut, ist sie schlecht? Wenn einer wie der Nahost-Reisende Jürgen Todenhöfer, statt verstehen zu wollen, lieber auf den Basar geht, dann klingt die Antwort so:
“Iran muss Israel bis 2014 angreifen”
Vor kurzem machte eine Äusserung des iranischen Revolutionsführers Khamenei Furore, der wieder einmal gegen Israel hetzte. In diesem Zusammenhang war von einer neuen Doktrin die Rede, die die Zerstörung Israels religiös rechtfertigen soll. Diese Doktrin stammt von Alireza Forghani, der zu den strategischen Beratern Khameneis gehört und der seine Doktrin auf der Webpräsenz von Alef näher ausführt.
