Die Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht glaubt, dass die Rettungsmassnahmen Griechenland nichts als Elend gebracht hätten, dieses also nicht etwa durch eigene Regierungen selbst verschuldet ist. Finanzielle Hilfen soll es nur ohne Auflagen geben, weswegen sie fordert:
Schlagwort: Griechenland
Helden und Bestien
War doch klar, dass Sigmar Gabriel & Genossen auf den fahrenden Zug aufspringen würden. Zerschlagt die Banken! heisst das Motto, man hat schon immer gewusst, wer am Euro–Griechenland-Stabilitäts-Desaster die Schuld trägt.
Eroteseis, apantiseis
Griechische Fragen stellt Hannes Stein auf der “Achse des Guten”. Ein paar Gedanken von mir im folgenden; zunächst zu der Frage: «War es richtig oder falsch, dass das demokratische Großbritannien sich 1940 mit Ioannis Metaxas gegen Mussolini und Hitler verbündete?»
Eine Frage der Unehre
Fakelaki und rousfeti sind Begriffe, die in Griechenland jedes Kind kennt. Gemeint ist damit der Umschlag (fakelaki)[1], der bei Behördengängen so wichtig ist, und sein Inhalt: Schmiergeld (rousfeti).[2] Was jeder in Griechenland schon immer wusste, wird jetzt auch vom hohen Katheder der Wissenschaft bestätigt:
Der makedonische Knoten
Im Streit um Makedonien werden neue intellektuelle Geschütze aufgefahren. Nachdem die Ausführungen Viktor Friedmans zum griechischen Umgang mit slawischsprachigen Minderheiten im eigenen Land (s. TF vom 23.01.09) zu einer konzertierten Reaktion auf griechischer Seite geführt hatten, zieht eine griechisch-bulgarische Dokumentensammlung (”Macedonian Issue and Bulgaria – Confidential Documents 1950-1967″) wiederum heftige Kritik von slawomakedonischer Seite auf sich.
Europas Achillesferse
Mit dem angestrebten EU-Beitritt der Türkei kommt die europäische Seite häufig auf die mangelhafte Beachtung der Menschenrechte zu sprechen. Dabei ist in Europa auch nicht alles zum besten bestellt, und ich meine nicht etwa Weissrussland. Die Rede ist vielmehr von der EU selbst, deren Mitglied Griechenland leider immer noch vermissen lässt, was andererseits von der Türkei ganz selbstverständlich erwartet wird.
Katzav in Athen
Der israelische Staatspräsident Moshe Katzav ist heute in Athen vom griechischen Verteidigungsminister Petros Molybiatis empfangen worden. Was daran bemerkenswert ist? Seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen beider Länder 1990 ist dies der erste Besuch eines israelischen Staatspräsidenten in Hellas.
In Europa, wo die Scharia noch gilt
Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht.
Festival des Hasses
Wie berichtet, gibt sich vom 16. bis 18. September die internationale Neonazi-Szene ein Stelldichein in Griechenland. Unter dem Titel “Hatewave 2005″ werden einige tausend Rechtsextreme aus neun verschiedenen Ländern zu einem Festival des Hasses erwartet.
Nach einer Umfrage des griechischen Fernsehsenders Ant1 verurteilen 85% der Befragten die Anschläge von London als verbrecherischen Akt. Das ist erfreulich. Aber es gibt auch eine weniger erfreuliche Mitteilung.
