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Orientalistik & Islamwissenschaft

Nahostexperten am Limit (3)

Beirut ist schon lange für Westler unattraktiv geworden. Das dürfte sich auch am dortigen Orient-Institut (OIB) bemerkbar gemacht haben, als es die Stelle eines Direktors ausschrieb. Wählerisch konnte man dort nicht sein, viele Bewerber dürfte es nicht gegeben haben. Am Ende erhielt ein deutscher Wissenschaftler aus Toronto den Job in der Zokak el-Blat.

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Israel

Nahostexperten am Limit (1)

Unter den hiesigen Nahostexperten, gerade wenn sie mit einem Hochschulabschluss geadelt sind, gibt es offenbar nur zwei Überzeugungen: Dass Israel und die Hamas gleichermassen am aktuellen Krieg die Schuld tragen, wobei Israel dann doch ein wenig mehr Schuld hat – oder dass Israel gleich als Hauptursache des ganzen sogenannten Nahostkonflikts zu gelten hat.

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Geisteswissenschaften

Postkoloniale Revolte an den Universitäten

Wer die Bilder von den sogenannten Protestcamps an amerikanischen Universitäten gesehen hat, in denen sich der akademische Mob gegen Israel organisierte und jüdische Studenten drangsalierte, mag schockiert gewesen sein. Ein Grund zur Überraschung waren sie nicht. Denn an den geisteswissenschaftlichen Fakultäten westlicher Universitäten hat man schon lange ein Problem mit Israel.

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Terrorismus

Die Hamas und ihr Verharmloser

Faktencheck ist gross in Mode, aber noch so steile Thesen werden kaum auf Fakten gecheckt, wenn sie aus einer bestimmten politischen Ecke kommen. So haben Verwirrung und Desinformation leichtes Spiel und kann ein Publizist ohne kritische Nachfragen befürchten zu müssen, seine Behauptung von einem gemässigten Flügel der Hamas weiter unter die Leute bringen.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Frau K. und die 25.000 Toten

Fakten sortieren ist gar nicht so leicht.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Zweistaatenlösung

Gut gemeint ist selten gut.

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Iran

Woher der Hass der Islamischen Republik auf Israel kommt

Khomeini hatte immer auch Israel im Visier. Er glaubte, die Juden verfolgten das Ziel. den Islam zu vernichten, um eine eigene Weltherrschaft zu errichten, der es zuvorzukommen galt. In dem libanesischen Schiitenführer Imam Musa Sadr fand Khomeini den Vordenker einer schiitischen Achse, deren langfristiges Ziel die Eroberung Jerusalems sein sollte.

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Politik und Öffentlichkeit

Der neue Antikapitalismus ist nur der alte

Früher war auch nicht alles besser. Der Kommunismus jedenfalls mit Millionen von Toten war nicht gerade ein Erfolgsmodell. Selbst ein Kapitalismusverächter wie Bestsellerautor Yuval Noah Harari muss einräumen, dass der Kommunismus in fast jeder Hinsicht so viel schlechter als der Kapitalismus war, “dass kaum jemand ein Interesse daran hat, ihm eine zweite Chance zu geben.”

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Türkei

Was Erdoğans Wahlsieg bedeutet

Man kann die Dinge positiv sehen: Obwohl er den Grossteil der Medien hinter sich weiss, die ihm sehr viel mehr Sendezeit eingeräumt haben als seinem wichtigsten Herausforderer, er seit dem gescheiterten Putsch von 2016 den Staatsapparat auf Linie gebracht hat und von einem Wahlsystem profitiert, das die stärkere Partei begünstigt, hat Erdoğan die Wahlen nur knapp und erst nach einer Stichwahl gewonnen.

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Demokratie

Was der Fall Habeck verrät (Hayek hat es kommen sehen)

Wie vor einiger Zeit bekannt wurde, hat Wirtschaftsminister Robert Habeck in seinem Haus eine Personalpolitik zu verantworten, die den Verdacht der Vetternwirtschaft auf sich zieht und von den Medien mittlerweile als “Trauzeugen-Affäre” bezeichnet wird, seitdem Habecks Staatssekretär Patrick Graichen seinen Trauzeugen für den Chefposten der Deutschen Energie-Agentur vorschlug, während sein Schwager Michael Kellner kurz zuvor ebenfalls Staatssekretär im selben Hause geworden war.

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