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Orientalistik & Islamwissenschaft

“Wie hätten Christen reagiert?”

Wie hätten die Christen umgekehrt auf eine muslimische Herrschaft reagiert, fragt sich (ab 13:48) ein Religionswissenschaftler angesichts der Tatsache, dass die meisten islamischen Länder das Christentum im 19. und 20. Jahrhundert als Religion der Kolonialherren erlebt haben. Die gestellte Frage ist natürlich eine rhetorische und enthält schon ihre Antwort: Christen wären erbost.

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Antisemitismus

Boykott mit Hintertür

Schon seit einiger Zeit schlägt der Boykott-Aufruf einer amerikanischen Vereinigung namens ASA (American Studies Association) hohe Wellen. Ziel ist wieder einmal Israel, boykottiert werden sollen israelische akademische Institutionen nicht nur im Westjordanland, sondern auch in Israel selbst.

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Islam

Dschihad und olle Kamellen

Was kann die Wissenschaft zu religiösen Konzepten wie dem Dschihad sagen? Nun gibt es mehr als eine Definition; welche die richtige ist, lässt sich jedoch objektiv nicht ermitteln, weil es sich um eine Glaubensfrage handelt. Die Wissenschaft kann im wesentlichen nur drei Dinge feststellen.

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Qualitätssicherung minus Qualität

Ein Erfurter Politikwissenschaftler holt zum grossen Rundumschlag gegen die Allianz der Islamophoben aus.

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Islam

Wenn das keine Schulbuchschelte ist, was ist Schulbuchschelte dann?

Von Jonathan Kriener

Ein Urteil ist gefällt: Auf einer Pressekonferenz des Auswärtigen Amtes stellt das Georg-Eckert-Institut, welches in Sachen Schulbuchforschung internationale Anerkennung genießt, eine Studie vor, die feststellt, dass viele europäische Schulbücher den Islam als vormoderne Religion darstellen, während Europa als modern erscheint (s.a. WAZ v. 16. 9. 2011). Was aber spricht gegen diese Darstellung, so sie denn tatsächlich für europäische Schulbücher typisch ist? Inhaltliche Gründe eher nicht.

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Rezension

Die Legitimität der Islamkritik

Die Debatte um Integration und die Rolle des Islam wird in Deutschland seit nunmehr mindestens zwanzig Jahren geführt. Schon früh wurden Stimmen laut, die den Mangel an Wohlstand und Entwicklung der meisten islamischen Länder direkt mit der Religion verknüpften. «Feindbild Islamkritik» heisst ein jüngst vom Osnabrücker Soziologen Hartmut Krauss herausgebener Sammelband, der vor allem ein Plädoyer für eine empirisch abgesicherte und frei von pauschaler Verdächtigung gegen die Anhänger des Islam gerichtete Islamkritik sein will.

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