Gaddafi ist tot, hingerichtet durch einen Kopfschuss. Die halbbekleidete Leiche wird zur Schau gestellt. Zahllose Menschen strömen vorbei, machen Aufnahmen mit ihrer Kamera, einige bringen sogar ihre Kinder mit.
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Was treiben eigentlich die ganzen Zeltlagerprotestierer vor der Londoner St. Paul’s Kathedrale?
Eine Posse
Mahmoud Gibril war das Gesicht der libyschen Revolutionäre. Mit seiner prowestlichen Einstellung erwarb er sich jede Menge Sympathien in Europa und den USA. Das war wichtig, denn ohne die NATO wäre es den Revolutionären kaum gelungen, Gaddafi und sein Regime zu stürzen.
Am Abgrund
Ein Schriftsteller sucht sich eigenartige Gesprächspartner.
Helden und Bestien
War doch klar, dass Sigmar Gabriel & Genossen auf den fahrenden Zug aufspringen würden. Zerschlagt die Banken! heisst das Motto, man hat schon immer gewusst, wer am Euro–Griechenland-Stabilitäts-Desaster die Schuld trägt.
Von Jonathan Kriener
Ein Urteil ist gefällt: Auf einer Pressekonferenz des Auswärtigen Amtes stellt das Georg-Eckert-Institut, welches in Sachen Schulbuchforschung internationale Anerkennung genießt, eine Studie vor, die feststellt, dass viele europäische Schulbücher den Islam als vormoderne Religion darstellen, während Europa als modern erscheint (s.a. WAZ v. 16. 9. 2011). Was aber spricht gegen diese Darstellung, so sie denn tatsächlich für europäische Schulbücher typisch ist? Inhaltliche Gründe eher nicht.
Zum jährlichen Qods-Tag hat der iranische Präsident Ahmadinejad eine Rede gehalten, die ich im folgenden auszugsweise dokumentiere, und zwar in deutscher Übersetzung auf Grundlage der persischsprachigen Paraphrase der amtlichen iranischen Nachrichtenagentur IRNA.[1]
Neulich, in Aubervilliers
Wer in Paris vom Gare du Nord in nördlicher Richtung nach Aubervilliers und La Courneuve fährt, passiert unzählige Halal-Imbisse und -metzgereien, die dort das Strassenbild dominieren – allenfalls unterbrochen von ostasiatischen Geschäften.
Ausweitung der Empörungszone
Auch Müll ist manchmal noch zu etwas gut. Der rassistische und xenophobe Müll nämlich, den an Sauerstoffmangel leidende Bildschirmjunkies zuweilen in den Kommentarbereichen der Webpräsenzen von Presse und Rundfunk hinterlassen, taugt allemal dafür, den Flammen der Empörung über allzu forsche Islamkritik Nahrung zu geben:
Ein Heidenspass
Dem antiken Philosophen Plotin verdanken wir die Einsicht über unsere Welt, dass alles voll von Zeichen sei.[1] Dieser Tage kann man im Iran sehen, wie selbst Wasser zu einem politischen aufgeladenen Zeichen werden kann. Oder vielmehr: Wasserpistolen.
