The title is “An Essay on Criticism” and is actually a poem, not an essay. It was written by Jonathan Swift, and I came across it by chance.
I quote four verses:
Dr. phil., Orientalist, Neogräzist, Politikanalyst, Buchautor und Journalist.
The title is “An Essay on Criticism” and is actually a poem, not an essay. It was written by Jonathan Swift, and I came across it by chance.
I quote four verses:
Iman hat geschafft, worauf er viele Jahre lang hingearbeitet hat: Er wird Ermittlungsrichter. Für seine Familie bedeutet das gute und schlechte Nachrichten zugleich. So freut man sich, dass Iman ein höheres Gehalt bezieht und die Familie auf eine grössere Wohnung hoffen darf, was nicht zuletzt den beiden Teenager-Töchtern zugute kommt. Doch die schlechten Nachrichten lassen nicht auf sich warten.
In der Politik können Lügen Erfolg haben, wenn sie nur enorm sind. Das schrieb Hannah Arendt in ihrem monumentalen Werk „Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft“ und Donald Trumps Lügen sind ebenso enorm wie sein Erfolg in der Politik. Seine zweite Amtszeit als Präsident der USA lässt nichts Gutes erwarten.
Musks Beitrag in der „Welt am Sonntag“ zeigt, dass er sich an der Nase hat herumführen lassen. Denn die AfD spielt seit langem schon ein doppeltes Spiel – und das sehr erfolgreich, wie Umfragen und Wahlergebnisse zeigen. Musk, wiewohl ein gewiefter Unternehmer, hat das nicht durchschaut, nur deshalb hält der die AfD für Deutschlands einzige Rettung.
Der Nahe Osten erlebt eine beispiellose Umwälzung, seitdem Israel nach dem Massaker vom 7. Oktober die Machtbalance zu seinen Gunsten verschoben, die Hamas zerschlagen und die allmächtige Hisbollah in die Knie gezwungen hat. Das iranische Mullah-Regime wird zum grossen Verlierer, da stürzt auch noch Syriens Assad und werden die jemenitischen Houthis zurückgedrängt. Während Russland aus Syrien abzieht, zeigt die Türkei unter Erdogan ihr wahres Gesicht und besetzt einen Teil des Nachbarlandes. Das alles kann vermeintliche Nahost-Experten nicht erschüttern.
Ein Mann pflügt mit seinem Auto durch die arglosen Besucher des Magdeburger Weihnachtsmarktes, tötet mindestens vier Menschen und verletzt mehr als zweihundert. Weil der Fahrer ein Saudi ist, scheint alles in ein bekanntes Muster zu passen, denn islamistisch motivierte Attentate, bei denen mit einem Fahrzeug durch eine Menschenmenge gepflügt wird, hat es zur Genüge gegeben – in Israel, im französischen Nizza, in Berlin.
Der vor dreissig Jahren untergetauchte RAF-Terrorist Burkhard Garweg meldete sich mit einem langen Brief aus dem Untergrund zurück. Darin steckt der übliche Kulturpessimismus, den wir auch bei der radikalen Rechten finden, wie auch bei Islamisten, und so geht es wie erwartet um Ausbeutung und Armut, Kapitalismus und Krieg, Gewalt und Ungerechtigkeit.
Dieser Tage bin ich nach langer Zeit wieder auf Spinoza gestossen, mit dem ich mich das letzte Mal intensiver im Zusammenhang mit dem christlichen Hebraismus des 18. Jahrhunderts befasste, was nun schon einige Jahre her ist. Noch heute hat uns Spinoza eine Menge zu sagen, wenn wir den Blick abwenden von der Atheismusdebatte des 18. Jahrhunderts, als Lessing sich zu den damals als ketzerisch empfundenen Aussagen Spinozas bekannte, und ebenso von seiner politischen Philosophie.
An dem Tag, als Assad das geschundene Syrien für immer verlassen hat, frage ich eine Freundin in Damaskus, wie sie die Lage erlebt. Während des Krieges lebte sie ein zeitlang in Ghana, bevor sie in ihr Heimatland zurückkehrte. Ich will wissen, ob es ihr gutgeht, ob sie und ihre Familie sicher seien. Ihre Antwort ist erschütternd.
Syriens Diktator Bashar al-Assad hat Damaskus mit unbekanntem Ziel verlassen, sein Regime ist damit nach 24 Jahren Geschichte. Der Sturz kommt überraschend schnell und ist auch eine Niederlage für Russland und die Islamische Republik, sowie die mit dieser verbundenen Hisbollah. Die selbsternannte „Achse des Widerstands“ gegen Israel ist zerbrochen. Zumindest vorerst.