Die Idee einer Überwindung der europäischen Nationalstaaten zugunsten “einer immer engeren Union der Völker Europas” ist vor allem in Deutschland ausgesprochen populär. Der Nationalstaat wird vielfach als Relikt gesehen, Nationalstaat und europäische Friedensordnung scheinen für viele nur schwer zusammenzugehen. Da kommt das Buch des Politikwissenschaftlers Wilhelm Bleek gerade zur rechten Zeit.
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Kohle für nichts
Von der “Süddeutschen” (SZ) wird die grüne Spitzenpolitikerin Annalena Baerbock mit Zähnen und Klauen gegen Kritik verteidigt, ein Promotionsstipendium erhalten, aber nie eine Promotion abgeliefert zu haben. “Na und?”, fragt die Süddeutsche, das sei eben Wissenschaft, da wisse man nie, was am Ende dabei herauskommt. Wer etwas anderes behauptet, so SZ-Autor Ronen Steinke, habe “schlicht keine Ahnung, wie Wissenschaft funktioniert.” Tatsächlich?
Annalena Baerbock hat gewiss eine Neigung, sich um Kopf und Kragen zu reden. Sie produziert Unsinn am laufenden Band und macht sich in Talkshows mit Äusserungen von sich reden wie: “Wir müssen nicht nur auf die Grundschauen schulen” oder “Start-Ups haben Innovation erwickelt”. Aber was soll das, Annalena Baerbock auf Teufel komm raus Plagiate nachweisen zu wollen?
Willkommenskultur statt Rassismus
Eine gebürtige Somalierin, die als Flüchtling nach Deutschland kam, hat manches an ihrer neuen Heimat zu kritisieren, vor allem was die Bürokratie angeht und die damit verbundene jahrelange Ungewissheit vieler Flüchtlinge über ihren weiteren Aufenthalt. Aber vor allem hat sie etwas zu verkünden.
Ein Riss geht durch die offene Gesellschaft
Die Attacken auf die offene Gesellschaft nehmen zu. Wie die “Berliner Zeitung” berichtet, fordert ein Beitrag in “InternAA”, dem internen Mitarbeitermagazin des Auswärtigen Amtes, einen von oben forcierten Zuwachs an ethnischer Diversität.
Innovation und öffentlicher Dienst
Wer sich fragt, warum deutsche Universitäten im internationalen Vergleich so schlecht abschneiden, der sei daran erinnert, dass sie überwiegend eine Abteilung des öffentlichen Dienstes darstellen. Verkrustete Strukturen, Statusdenken, Formalismus, Unterfinanzierung, Elitarismus und Ineffizienz sind vor allem in den Geisteswissenschaften tief verankert.
Eine Partei hat grosse Pläne.
Jedes Land erhält die Geisteswissenschaftler, die es verdient. Deutschland hat den Sozialphilosophen Jürgen Habermas, dessen wissenschaftliches Programm sich in die Formel “Links ist das neue liberal” fassen lässt. Habermas nimmt den guten Namen des Liberalismus, um ihn für die Linken in Anspruch zu nehmen.
Wir werden von Dilettanten regiert
Pauschale Kritik an Politikern ist nun wirklich nicht mein Stil, aber in Zeiten von Corona und Covid ist vieles anders. Ich will auch gar nicht die vielen kleinen Fehler bekritteln, die bei der Bekämpfung der Pandemie gemacht worden sind, denn natürlich darf man Politikern manchen Fehler zugestehen, auch wenn andere vermeidbar gewesen wären.
Vielfalt in Einfalt
Anlässlich des Preises der Leipziger Buchmesse ruft ein offener Brief dazu auf, Autoren mit Migrationshintergrund stärker zu berücksichtigen. Die Unterzeichner glauben beobachtet zu haben, dass sogenannte nichtweisse Autorinnen und Autoren im Literaturbetrieb benachteiligt werden, was vielleicht der Fall sein mag, weswegen der offene Brief möglicherweie ein berechtigtes Anliegen artikuliert – gäbe es da nicht einen Haken.
