Mittlerweile hat Theatermann Claus Peymann sein Weltkriegstrauma soweit überwunden, dass er der “Frankfurter Rundschau” ein Interview geben konnte. Weiser ist er freilich nicht geworden, aber das hat auch niemand erwartet. Dafür traf er auf einen Interviewer, der es ihm überraschend schwer machte.
Schlagwort: Ideologie
Der Paternalist
Glaubt noch irgendwer, dass Assad-Interviewer Jürgen Todenhöfer ein Freund der Muslime ist?
Viele Menschen in Europa wollen sich dem neoliberalen Wirtschaftsdiktat nicht beugen, hat der Gärtner und Kolumnist Jakob Augstein herausgefunden, der auf “Spiegel Online” ein kleines Biotop dürrer Gedanken-Gewächse kultiviert. Seine Spezialität: Extra kleine Möhrchen.
Hunderte Milliarden
Die Linkspartei-Politikerin Sahra Wagenknecht glaubt, dass die Rettungsmassnahmen Griechenland nichts als Elend gebracht hätten, dieses also nicht etwa durch eigene Regierungen selbst verschuldet ist. Finanzielle Hilfen soll es nur ohne Auflagen geben, weswegen sie fordert:
Im Land des Lächelns
Was ist eigentlich von einer Diktatur wie der iranischen zu halten? Ist sie gut, ist sie schlecht? Wenn einer wie der Nahost-Reisende Jürgen Todenhöfer, statt verstehen zu wollen, lieber auf den Basar geht, dann klingt die Antwort so:
Nach dem Postkolonialismus
Der Nahost-Reisende Jürgen Todenhöfer, der sich gern als oberster Feindbildbekämpfer Deutschlands inszeniert, war in Syrien unterwegs. In seinem Bericht für die FAZ, in welchem das Personalpronomen der 1. Person Singular wieder eine tragende Rolle spielt, erklärt er seinen Lesern, warum der Westen – der! Westen – wieder einmal von allem keine Ahnung hat.
Was treiben eigentlich die ganzen Zeltlagerprotestierer vor der Londoner St. Paul’s Kathedrale?
Helden und Bestien
War doch klar, dass Sigmar Gabriel & Genossen auf den fahrenden Zug aufspringen würden. Zerschlagt die Banken! heisst das Motto, man hat schon immer gewusst, wer am Euro–Griechenland-Stabilitäts-Desaster die Schuld trägt.
Zu der Behauptung, Ahmadinejad habe nie von der Vernichtung Israels gesprochen, wurde auf diesem Blog bereits das nötige gesagt. Charles Asher Small von der “Yale Initiative for the Study of Antisemitism” weist im Interview mit “Radio Farda” noch einmal darauf hin, dass Ahmadinejad sich in seiner Äusserung von 2005 auf Khomeini bezog, der nicht nur von Israels Zerstörung geträumt, sondern auch die Juden zum Bösen schlechthin erklärt hatte.
Was kommt nach dem zwölferschiitischen Marxismus? Richtig!
