Landauf, landab wird in den Medien vor allem Pessimismus verbreitet, was den israelisch-amerikanischen Krieg gegen Iran betrifft. Dabei sollte nicht Optimismus die vorherrschende Einstellung sein, sondern eine nüchterne Betrachtung der Fakten. Stattdessen werden immer wieder dieselben Topoi der Mullahpropaganda besetzt.
Autor: Michael Kreutz
Dr. phil., Orientalist, Neogräzist, Politikanalyst, Buchautor und Journalist.
Die Universität Hamburg hat sich mit Formen der Radikalisierung in Deutschland befasst; in der Studie befindet sich auch ein Kapitel über Antisemitismus unter Muslimen. Darin heisst es (S. 26):
Wenn Kommentatoren den Regimewechsel absagen
Was US-Präsident Trump in Iran vorhat, mag unklar sein, dafür ist die israelische Position umso klarer: Würde sich in Iran eine säkulare Demokratie etablieren, wären Israels Sorgen um seine Sicherheit über Nacht verschwunden. Doch manche Reporter, Kommentatoren, Nahost- und Politikexperten wollen die USA und Israel offenbar unbedingt scheitern sehen.
Kerzen? Kerzen!
Ein Politiker der Linkspartei hat eine Idee, wie man die Mullahs ohne Blutvergiessen aus Iran vertreiben kann.
Operation Nouruz
Was planen die USA und Israel in Iran und wie könnte es gelingen, die Macht an die iranische Bevölkerung zu übergeben oder sie in die Lage zu versetzen, sie zu übernehmen? Von dieser Frage hängt nicht zuletzt ab, wie lange noch gekämpft werden muss.
Das Problem mit dem Völkerrecht
Dem Historiker Friedrich Meinecke verdanken wir die Erkenntnis, dass das Völkerrecht der frühen Neuzeit Weltbürgertum und Nationalstaat als Einheit begriff und damit an die antike Vorstellung anknüpfte, nach der die Menschheit als ganze eine Interessen- oder Vernunftgemeinschaft bildet. Davon scheint das Völkerrecht heute weit entfernt.
Die AfD bekommt die Ereignisse in Iran nicht ganz auf die Reihe.
In deutschen Talkshows lässt sich faktenfrei über Iran reden.
Je mehr das islamische Mullah-Regime zerfällt, desto dreister werden die Lügen seiner hiesigen Lobby.
Was Khameneis Tötung wirklich bedeutet
Allenthalben melden sich Experten zu Wort, die sich zu erklären beeilen, dass die Tötung des obersten iranischen Revolutionsführers Ali Khamenei praktisch nichts zu bedeuten habe, da er für sein Ableben vorgesorgt habe und leicht zu ersetzen sei. Diese Behauptung ist vollendeter Unsinn.
