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Die Übergriffe von Köln, das Mass der Enthüllung – und was christliche Russen damit zu tun haben

Als ich das erste Mal in Syrien war, wurde ich eines Tages auf offener Strasse von einer jungen Frau angesprochen. Sie war Europäerin, aus Schottland, und sie bat mich, sie ein Stück des Weges zu begleiten. Sie werde immer aufs Übelste belästigt und benötige daher Schutz. Natürlich tat ich ihr den Gefallen. Dennoch wollte ich wissen, ob sie es einmal mit dem Schleier versucht hätte.

Dschihad für den Kaiser

Ein Artikel in der «Welt» widmet sich den historischen Hintergründen des Romans «Grünmantel», dessen Protagonist im Mittelpunkt auch der «39 Stufen», eines Filmes von Alfred Hitchcock steht. Der Film wurde von Hitchcock unter dem Titel «Der unsichtbare Dritte» noch einmal neu verfilmt, jedenfalls sind der Stoff und selbst einige Szenen identisch, man denke hier nur an diejenige im Auktionssaal, wohin der Held sich zwischenzeitlich flüchtet, oder die Schlussszene, die in den «39 Stufen» auf einem Gebirgsplateau spielt, im «Unsichtbaren Dritten» auf dem Mt. Rushmore. Doch das nur am Rande.

Der Skandal bleibt aus

Nicht unbedingt hilfreich, die allgemeine Skepsis gegenüber dem Islam abzubauen, ist der Umstand, dass manche seiner Wortführer die tatsächliche oder angebliche Diskriminierung von Muslimen nicht beklagen können, ohne ein gewisses Verstehen für das Vorgehen fanatischer Glaubenskrieger zu äussern.

Der Kolonialismus war’s!

Vor zwanzig Jahren war ich beim Vortrag eines bekannten ostdeutschen Theologen und ehemaligen Oppositionellen der DDR zugegen, der seinem Publikum eine bemerkenswerte These zur neonazistischen Gewalt darbot. Damals war die Zeit der ausländerfeindlichen Mordanschläge und Ausschreitungen, die in Hoyerswerda ihren Auftakt fanden.

Ein starkes Zeichen – Danke!

Heute hat der Zentralrat der Muslime mit einer Mahnwache am Brandenburger Tor ein starken Zeichen gegen die mörderische Ideologie der Attentäter von Paris gesetzt und unmissverständlich die Werte von Meinungsfreiheit und Pluralismus verteidigt.

Signale aus der Grauzone

Während meiner Studienzeit hatte ich einen Kommilitonen, mit dem ich mich gut verstand und der eigentlich ganz anders heisst, hier aber Tayfun genannt werden soll. Tayfun war ein netter Kerl, damals, Ende der Neunziger. Weil er in seinem Wohnheim keinen Fernseher hatte, kam er häufiger zu mir, um die Nachrichten zu schauen.

Das Sandmännchen als Gesetzgeber

Mit dem neuen Jahr tritt u.a. das Gesetz über den Mindestlohn in Kraft (MiLoG), der eine neue Ära staatlicher Kontrolle einleitet, wie sein Kritiker Roland Tichy, ehemaliger Chefredakteur der «Wirtschaftswoche», fürchtet. Wenn das stimmt, dann ist dies nur ein weiterer Beleg dafür, dass grosse Koalitionen der parlamentarischen Demokratie nicht wohl bekommen.

Antirassisten gegen Israel

Warum laden Abgeordnete der Linkspartei zwei Aktivisten-Journalisten aus Übersee ein, um über die “Krise in Israel-Palästina” zu informieren? Dass die beiden Eingeladenen dafür bekannt sind, Israel über alle Massen zu schmähen, kann nicht der Grund sein, denn Aktivisten wie Blumenthal und Sheen gibt es in Deutschland massenhaft.

Religionskritik und Abwehrreflexe

Ziemlich daneben liegt ein nicht ganz unbedeutender CDU-Bundestagsabgeordneter mit einer Stellungnahme, in der es einmal mehr um den Islam geht. Ruprecht Polenz heisst der Mann und auf den Umstand, dass er einmal mit dem grossen Tariq Ramadan das Podium teilen durfte, ist er offenbar noch heute so stolz, dass eine Aufnahme von der Veranstaltung seine Facebook-Seite schmückt.

Keine Glanzleistung

Dass Innenminister de Maizière die Beobachtung von Linke-Abgeordneten durch den Verfassungsschutz hat einstellen lassen, ist ein Unding, solange es in der Partei noch ganz offiziell eine “Kommunistische Plattform” gibt. Die Linkspartei hat bis heute nicht begriffen, dass die Bundesrepublik ein bürgerliches Projekt ist, das sich mit kollektivistischen Vorstellungen gar nicht verträgt.

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