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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Chavez und der Mahdi

Was kommt nach dem zwölferschiitischen Marxismus? Richtig!

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Iran

Ebrahim Yazdi verhaftet

Ebrahim Yazdi, Vorzeige-Oppositioneller des iranischen Regimes, wurde aus dem Krankenhaus heraus verhaftet und an einen unbekannten Ort verbracht. Die Paranoia der Regierung wächst. Ein Zeichen, wie morsch das System ist.

(Dank an Nasrin)

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Iran

“Gaza ist der Spiegel des Kapitalismus und der liberalen Demokratie”

Die paramilitärische Gruppe der iranischen Basidj hat angesichts der Ereignisse im Gazaastreifen angekündigt, eine Brigade von Selbstmordattentätern in die “besetzten Gebiete” zu entsenden, wo sie “Aktionen gegen den zionistischen Feind” ausführen werden.

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Iran

Ein Schurkenstaat, der keiner sein darf

Dem Westen gilt der Iran als “Schurkenstaat” – doch die Iraner sehen sich als Erben eines toleranten historischen Großreichs” meint die Redaktion der deutschen Ausgabe des “National Geographic” und will offenbar suggerieren: Der Iran kann kein Schurkenstaat sein. 

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Iran

Ministerium zur Erwartung des Mahdi

Seit der Erfindung des “Ministry of Silly Walks” durch die Monty Pythons hat es eine solche Idee nicht mehr gegeben: Ein Kleriker aus dem iranischen Qom plädiert für die Errichtung eines “Ministeriums zur Erwartung des Mahdi”, was wohl die logische Konsequenz aus dem Geniestreich einer anderen Geistesgrösse ist, die die Gründung eines Koranministeriums vorgeschlagen hatte. 

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Iran

Vernichtung Israels: Prinzip der Revolution

Unerschöpflich ist die Interpretationsgabe westlicher Nahosterklärer, die von Vertretern der Islamischen Republik zuweilen in unverblümter Rede vorgetragenen Wünsche einer Vernichtung des jüdischen Staates mit einer solchen Hingabe schönzureden und umzuinterpretieren, dass man fast Mitleid mit dem Regime in Teheran bekommen möchte. Es ist zwar leicht, ein böser Bube zu sein, aber manchmal eben schwer, sich einen entsprechend schlechten Ruf einzuhandeln. 

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Iran

Kulturrevolution schreitet voran

Zur Islamisierung des öffentlichen Lebens kommt nun die Koranisierung der Herzen: Weil es nach Ansicht des Religionsministeriums in den iranischen Provinzen zu wenige Hafezan, also Auswendigkönner des Koran gibt, denkt man nun an die Schaffung eines speziell dafür vorgesehenen Ministeriums. “So wie für Theater, Kino und Kulturvereine ein spezielles Budget vorgesehen ist”, findet Mohammad Ali Khaje-Piri, Direktor des Zentrums für die Entwicklung und Verbreitung koranischer Aktivitäten, “so muss für koranische Aktivitäten ein Extrabudget organisiert werden.”

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Naher Osten

Zweite Kulturrevolution an iranischen Universitäten

Das säkulare Bildungssystem muss sich ändern”, findet Mahmud Ahmadi-Nejad vor einer Gruppe regimetreuer Studenten, denn 150 Jahre seien genug.[1] Seitdem nämlich sei das Bildungssystem unter den Einfluss säkularer und hochmütiger (estekbārī) Gedanken geraten. Ahmadi-Nejad fordert die Studenten auf, gegen “liberale und wirtschaftsliberale Ideen” aufzustehen. Wenn ein liberaler Hochschullehrer mit dem Gedankengut seiner Schüler nicht konform sei, dann gebe er diesen schlechtere Noten, glaubt er.

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Iran

Noch eine Karikatur, noch ein Tabubruch

Ein Novum in der Islamischen Republik: Die iranische Zeitung Etemad hat es gewagt, eine Karikatur des Präsidenten Ahmadi-Nejad zu veröffentlichen. Auch wenn die Darstellung an Harmlosigkeit nicht zu überbieten ist, so war dieses Ereignis der in London erscheinenden “Kayhan“, dem wichtigsten persischsprachigen Organ der iranischen Opposition im Ausland, eine Meldung auf der Titelseite wert.

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Iran

Ein paar tausend plus zwei oder drei

Ahmadi-Nejad bleibt sich treu. Wie vor einiger Zeit berichtet, treiben die antikapitalistischen Töne des iranischen Präsidenten das Kapital ins Ausland. Und während noch der glücklose Direktor des Hamburger Orient-Instituts, Mit seiner verklärenden Rundum-Analyse, derzufolge Ahmadi-Nejads radikale Äusserungen auf dessen Unerfahrenheit zurückzuführen seien, liegt Nahostwissenschaftler Udo Steinbach wieder einmal daneben.

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