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Naher Osten

Die Erfindung eines Versprechens

In der der Redaktion der “Zeit” interessiert man sich derzeit für die Kolonialgeschichte des Irak und hat sich ein bisschen in die ältere Literatur zum Thema eingelesen. Herausgekommen ist ein Artikel, der seiner Leserschaft vermittelt, dass “die Araber”, die von einem unabhängigen Grossreich träumten, von den Briten schmählich hintergangen wurden.

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Menschen und Mächte

Den Terroristen auf den Leim gegangen

Er könnte sich einen bleibenden Platz in der Geschichte des deutschen Journalismus sichern, denn eines muss man ihm lassen: Seine Reise in das Herz des sog. Islamischen Staates war ein Husarenstück. Stattdessen hat Jürgen Todenhöfer sich einmal mehr dazu entschlossen, sich zentrale Ideologeme des Islamismus zu eigen zu machen.

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Medien

Nur kein Persisch, bitte

Jetzt haben es auch unsere Medien mitbekommen: Irans Revolutionsführer Khamenei spricht offen von der Zerstörung Israels. Das ist eigentlich ein alter Hut und war auf diesem Blog schon vor bald vier Monaten berichtet worden. Drei Jahre zuvor stand auf Khamenei.ir zu lesen: “Israel wird vernichtet werden” und die Basij-Milizen warten nach eigenen Angaben nur noch auf den Befehl des Revolutionsführers, endlich gegen Israel losschlagen zu dürfen.

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Medien

Wer repräsentiert den Islam?

Ein Online-Kommentar der “Zeit” regt sich über die aktuelle Titelgeschichte des “Focus” auf, die sich der “dunklen Seite des Islam” widmet. Kann schon sein, dass der “Focus” sich damit auf das Niveau eines Revolverblattes begibt und sich manches darin findet, was kritikwürdig ist. Aber die Kritik, wie sie im “Zeit”-Kommentar geübt wird, kommt einer Desinformation gleich.

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Rezension

Alles nur Übungssache!

Wenn es so etwas wie Religion nicht gibt, wie Peter Sloterdijk meint, sondern nur Übung, “Anthropotechnik”, was müsste dann vorhanden sein, um sagen zu können, es gebe Religion? „Die effektivste Weise, zu zeigen, daß es Religion nicht gibt, besteht darin, selbst eine in die Welt zu setzen.“ Das ist witzig formuliert, sagt aber nichts aus.

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Medien

Kann die Formulierung „Der Jude“ antisemitisch sein?

Von Ulrich Sahm

Eine Auseinandersetzung des New Yorker Autors Tuvia Tenenbom mit “Süddeutscher Zeitung” und dem Rowohlt Verlag zeigt: Selbst die liberale deutsche Öffentlichkeit ist nicht davor gefeit, in vorbelastete Sprachmuster zurückzufallen.“

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Leiden an Deutschland

Wer sind die «neuen Deutschen»?

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✒️ Scharfe Schoten – die Glosse

Der Paternalist

Glaubt noch irgendwer, dass Assad-Interviewer Jürgen Todenhöfer ein Freund der Muslime ist?

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Islam

Ausweitung der Empörungszone

Auch Müll ist manchmal noch zu etwas gut. Der rassistische und xenophobe Müll nämlich, den an Sauerstoffmangel leidende Bildschirmjunkies zuweilen in den Kommentarbereichen der Webpräsenzen von Presse und Rundfunk hinterlassen, taugt allemal dafür, den Flammen der Empörung über allzu forsche Islamkritik Nahrung zu geben:

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Iran

Die Angst des Pasdars vor dem Untergang

Viele zu lange wurde eine deutsche Öffentlichkeit in die Irre geführt und ihr glauben gemacht, die islamische Revolution sei vom Volk getragen, obwohl man nur einmal in die iranische Community hätte hineinhorchen müssen, um die Wahrheit zu erfahren. Immerhin, dass das iranische Regime unter der eigenen Bevölkerung verhasst ist, weiss jetzt auch die ARD:

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