Fakelaki und rousfeti sind Begriffe, die in Griechenland jedes Kind kennt. Gemeint ist damit der Umschlag (fakelaki)[1], der bei Behördengängen so wichtig ist, und sein Inhalt: Schmiergeld (rousfeti).[2] Was jeder in Griechenland schon immer wusste, wird jetzt auch vom hohen Katheder der Wissenschaft bestätigt:
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Das Gute im Menschen
Der Glaube an das Gute im Menschen ist manchmal nicht leicht zu erschüttern. Islamisten müssen daher immer wieder zum Dementi greifen, wenn westliche Kommentatoren nahöstlicher Geschehnisse allzu hartnäckig ein versöhnliches Bild von ihnen zeichnen.
Netanjahu als Mann der Mitte
Von Ari Shavit
Benjamin Netanjahu hat zweimal Geschichte gemacht. Das eine Mal, als er sich in der Bar-Ilan-Rede die Zwei-Staaten-Lösung zu eigen machte, das andere Mal als er vor einer Woche die Einfrierung der Bautätigkeiten in den Siedlungen beschloss. Die Palästinenser lehnen seien Schritte ab. Die Europäer behaupten, sie seien nicht genug. Die Zweifler zweifeln, die Zyniker sind zynisch. Aber die Wahrheit ist, dass Netanjahu sich 2009 an der Linken des Yitzhak Rabin von 1995 positioniert hat.
Hochdosierter Lügencocktail
Der iranische Arzt Ramin Pourandarjani, der vor einiger Zeit die Folterungen inhaftierter Demonstranten im Kahrizak-Gefängnis an die Öffentlichkeit gebracht hatte, ist tot. Die offizielle Todesursache, wenn es nicht so traurig wäre, mutet wie ein Witz an.
Saddams langer Schatten
Saddam Hussein, so die arabische Nachrichtenseite “Elaph”, soll nach Berichten des tschechischen Geheimdienstes im Jahr 2000 einen Anschlag auf den amerikanischen “Sender Freies Europa” geplant haben, der seinen Sitz in Prag hat. Für die Operation gegen den Sender, der gegen die Baath-Herrschaft Programm machte, soll der damalige Diktator eine grosse Summe bereitgestellt haben.
Tit for tat
Obwohl auf dem Boden der gesamten Schweiz gerade einmal vier Minarette ihr Dasein fristen (weswegen die meisten Einwohner Minarette wohl nur aus dem Fernsehen kennen), ist das Alpenland, dessen gefühlte Grösse etwa der Liechtensteins entspricht, schon jetzt schwer überfremdet. Oder jedenfalls beinahe. Vier Minarette sind immerhin vier Minarette.
Zu der Behauptung, Ahmadinejad habe nie von der Vernichtung Israels gesprochen, wurde auf diesem Blog bereits das nötige gesagt. Charles Asher Small von der “Yale Initiative for the Study of Antisemitism” weist im Interview mit “Radio Farda” noch einmal darauf hin, dass Ahmadinejad sich in seiner Äusserung von 2005 auf Khomeini bezog, der nicht nur von Israels Zerstörung geträumt, sondern auch die Juden zum Bösen schlechthin erklärt hatte.
Gnadenlos gut: Das iranisch-venezolanische Ensemble “Mahmoud & Hugo” stürmt mit seiner neuen Posse “Einführung in den schiitischen Islam” die Herzen der Fans im In- und Ausland. In der neuesten Folge sehen Sie, was Hugo “el burro” über den Mahdi gelernt hat:
Systemfehler
Auch der zwölfte Besuch Ahmadinejads bei seinem Freund Chavez ist noch für einen Lacher gut.
Im Treibhaus der Gewalt
Vor vier Jahren war anlässlich des israelischen Abzugs aus Gaza hier zu lesen, dass Israel keineswegs eine Politik der verbrannten Erde verfolgte. Gegen eine angemessene Kompensation hätten z.B. die Treibhäuser der Siedler von den Palästinensern übernommen werden können. Aber weder Siedler noch Palästinenser wollten offenbar glauben, dass Scharon es mit dem Abzug ernst meinte.
