Was kommt nach dem zwölferschiitischen Marxismus? Richtig!
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Endlich gibt es eine deutsche Übersetzung von Zigabenos!“Rüstkammer” der christlichen Argumente. Der byzantinische Mönch Zigabenos spielt eine wichtige Rolle in der frühen Rezeption des Jihad, über den er scharf urteilte, er sei das “mörderische Vorhaben eines mörderischen Propheten eines mörderischen Volkes”.
Ebrahim Yazdi verhaftet
Ebrahim Yazdi, Vorzeige-Oppositioneller des iranischen Regimes, wurde aus dem Krankenhaus heraus verhaftet und an einen unbekannten Ort verbracht. Die Paranoia der Regierung wächst. Ein Zeichen, wie morsch das System ist.
(Dank an Nasrin)
Der Papst und die Nakba
Von Shlomo Avineri
Auf den ersten Blick gibt es nichts Gemeinsames zwischen dem Besuch des Papstes und der palästinensischen Nakba – und dennoch gibt es etwas, das sie verbindet: das Verhältnis zum jüdischen Volk.
Der makedonische Knoten
Im Streit um Makedonien werden neue intellektuelle Geschütze aufgefahren. Nachdem die Ausführungen Viktor Friedmans zum griechischen Umgang mit slawischsprachigen Minderheiten im eigenen Land (s. TF vom 23.01.09) zu einer konzertierten Reaktion auf griechischer Seite geführt hatten, zieht eine griechisch-bulgarische Dokumentensammlung (”Macedonian Issue and Bulgaria – Confidential Documents 1950-1967″) wiederum heftige Kritik von slawomakedonischer Seite auf sich.
Nachdem die Verschwörungstheorien über die abgesetzte “Anne Will”-Sendung ins Kraut geschossen waren, hat das deutsche Fernsehen mit “Hart aber fair” nun doch noch seine Diskussionsrunde zum Krieg in Gaza bekommen. Und nicht nur das: Drei der fünf Diskutanten bezogen eine drastisch israelkritische Position. Was nun, Herr Massarrat?
Doch weniger Tote in Gaza?
Lorenzo Cremonesi, Korrespondent des italienischen “Corriere della sera” ist durch die Krankenhäuser des Gazastreifen gezogen, hat Interviews geführt und nachgezählt: Mehr als 600 Tote soll die Operation “Gegossenes Blei” nicht gekostet haben – auch wenn natürlich jeder Toter einer zuviel ist.
Ins diplomatische Aus krakeelt
Von Martin Riexinger
Nieder mit Israel” hörte es der “Milliyet“-Kolumnist Kadri Gürsel letztlich aus einem Propagandawagen dröhnen. Mit dem Gefährt waren die Wahlkampfhelfer von Akif Şişmanoğlu unterwegs, der sich für die AKP um das Amt des Bezirksbürgermeisters von Sarıyer bewirbt. Nicht zu unrecht, meint Gürsel, das Auftreten seines Chefs haben den Kandidaten ermutigt, mit solchen Tönen auf Stimmenfang zu gehen.
Von Stefanie Galla
Wer in den letzten Wochen die Rufe von Demonstranten nach dem „Tod Israels“ gehört hat, dem muss es eiskalt über den Rücken laufen. Mir zumindest ergeht es so. Gern wird behauptet, das richte sich „nur“ gegen Israel und seine Politik und Kritik müsse doch erlaubt sein. Wer diese gruppendynamischen Hass beobachtet hat, muss blind sein, wenn er denkt, der Hass mache vor den Menschen halt.
Von Martin Riexinger
In seinem von mir bereits kommentierten Posting über das Verhältnis der Kemalisten zu den Nurcus und Fethullah Gülen nennt Serdar einen Punkt, der mir sehr viel wichtiger zu sein scheint als die gestern besprochene Haltung zur Naturwissenschaft:
