Ägyptische Quellen berichten, dass der ehemalige Präsident Mubarak auf dem Weg ins saudische Tabuk sei. Ziel der Reise sei kein dauerhaftes Exil, sondern nur medizinische Behandlung. Der Gesundheitszustand Mubaraks sei instabil. Danach wolle er wieder in sein Heimatland zurückkehren, heisst es weiter. Testamentarisch habe der abgesetzte Diktator bereits verfügt, auch in Ägypten beerdigt zu werden.
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Druck auf Nobelpreiskomitee?
Von Martin Riexinger
Nach der Vergabe des Firiedensnobelpreises an den chinesischen Dissidenten Lu Xiaobo hat Norwegens sozialdemokratischer Außenminister Støre pflichtgemäß gratuliert. Wie ehrlich dies gemeint war, ist nun umstritten.
Viele Muslime, kritisiert Nivin, laden Andersgläubige gerne dazu ein, sich über den Islam zu informieren, ohne selbst jemals auf den Gedanken zu kommen, sich mit dem Christentum oder anderen Religionen vertraut zu machen. Nivin weiss, wovon sie spricht. Sie selbst ist vor drei Jahren vom Islam zum Christentum konvertiert.
Wie man proisraelisch wird
Er ist das, was man wohl einen gemässigten syrischen Muslim nennen würde. Toleranz ist ihm oberstes Gebot, ein christliches Gotteshaus verdient für ihn ebensoviel Respekt wie eine Moschee und während er selbst im Ramadan fastete, bemühte M. sich zu jeder Gelegenheit, dem Besucher aus Deutschland Wasser anzubieten. Noch nicht einmal in den Moscheen nahm irgendjemand Anstoss daran.
Eroteseis, apantiseis
Griechische Fragen stellt Hannes Stein auf der “Achse des Guten”. Ein paar Gedanken von mir im folgenden; zunächst zu der Frage: «War es richtig oder falsch, dass das demokratische Großbritannien sich 1940 mit Ioannis Metaxas gegen Mussolini und Hitler verbündete?»
Freie Bahn
Zwar weiss der Koran nicht allzuviel zu dem Thema zu sagen, aber Frauen dürfen in Saudi-Arabien dennoch kein Auto fahren. Bislang jedenfalls. Denn das könnte sich bald ändern, möglicherweise bereits innerhalb der nächsten zwei Monate. So berichten es nicht näher genannte Quellen, auf die sich die saudische Website “Elaph” beruft.
Der in Deutschland lebende afghanische Philosoph Masoud Rahel erklärt in einem überaus lesenswerten Gespräch mit der FAS, was ihn an der deutschen Debatte über Afghanistan stört. Den Deutschen rät er, sich darüber klarzuwerden, dass die Taliban vor allem die Kinder der von den Sowjets vertriebenen Flüchtlinge seien, die in den Koranschulen des pakistanischen Grenzgebiets Zuflucht gefunden hätten – folglich ein für die afghanische Geschichte völlig untypisches Phänomen darstellten.
Eine Frage der Unehre
Fakelaki und rousfeti sind Begriffe, die in Griechenland jedes Kind kennt. Gemeint ist damit der Umschlag (fakelaki)[1], der bei Behördengängen so wichtig ist, und sein Inhalt: Schmiergeld (rousfeti).[2] Was jeder in Griechenland schon immer wusste, wird jetzt auch vom hohen Katheder der Wissenschaft bestätigt:
Das Gute im Menschen
Der Glaube an das Gute im Menschen ist manchmal nicht leicht zu erschüttern. Islamisten müssen daher immer wieder zum Dementi greifen, wenn westliche Kommentatoren nahöstlicher Geschehnisse allzu hartnäckig ein versöhnliches Bild von ihnen zeichnen.
Netanjahu als Mann der Mitte
Von Ari Shavit
Benjamin Netanjahu hat zweimal Geschichte gemacht. Das eine Mal, als er sich in der Bar-Ilan-Rede die Zwei-Staaten-Lösung zu eigen machte, das andere Mal als er vor einer Woche die Einfrierung der Bautätigkeiten in den Siedlungen beschloss. Die Palästinenser lehnen seien Schritte ab. Die Europäer behaupten, sie seien nicht genug. Die Zweifler zweifeln, die Zyniker sind zynisch. Aber die Wahrheit ist, dass Netanjahu sich 2009 an der Linken des Yitzhak Rabin von 1995 positioniert hat.
