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Naher Osten

Doch weniger Tote in Gaza?

Lorenzo Cremonesi, Korrespondent des italienischen “Corriere della sera” ist durch die Krankenhäuser des Gazastreifen gezogen, hat Interviews geführt und nachgezählt: Mehr als 600 Tote soll die Operation “Gegossenes Blei” nicht gekostet haben – auch wenn natürlich jeder Toter einer zuviel ist.

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Türkei

Ins diplomatische Aus krakeelt

Von Martin Riexinger

Nieder mit Israel” hörte es der “Milliyet“-Kolumnist Kadri Gürsel letztlich aus einem Propagandawagen dröhnen. Mit dem Gefährt waren die Wahlkampfhelfer von Akif Şişmanoğlu unterwegs, der sich für die AKP um das Amt des Bezirksbürgermeisters von Sarıyer bewirbt. Nicht zu unrecht, meint Gürsel, das Auftreten seines Chefs haben den Kandidaten ermutigt, mit solchen Tönen auf Stimmenfang zu gehen.

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Antisemitismus

“Tod Israel” hallt es auf deutschen Strassen

Von Stefanie Galla

Wer in den letzten Wochen die Rufe von Demonstranten nach dem „Tod Israels“ gehört hat, dem muss es eiskalt über den Rücken laufen. Mir zumindest ergeht es so. Gern wird behauptet, das richte sich „nur“ gegen Israel und seine Politik und Kritik müsse doch erlaubt sein. Wer diese gruppendynamischen Hass beobachtet hat, muss blind sein, wenn er denkt, der Hass mache vor den Menschen halt.

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Türkei

Warum Kemalisten Fethullah Gülen nicht leiden können

Von Martin Riexinger

In seinem von mir bereits kommentierten Posting über das Verhältnis der Kemalisten zu den Nurcus und Fethullah Gülen nennt Serdar einen Punkt, der mir sehr viel wichtiger zu sein scheint als die gestern besprochene Haltung zur Naturwissenschaft:

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Iran

“Gaza ist der Spiegel des Kapitalismus und der liberalen Demokratie”

Die paramilitärische Gruppe der iranischen Basidj hat angesichts der Ereignisse im Gazaastreifen angekündigt, eine Brigade von Selbstmordattentätern in die “besetzten Gebiete” zu entsenden, wo sie “Aktionen gegen den zionistischen Feind” ausführen werden.

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Naher Osten

Die intellektuelle Nakba der Israel-Kritiker

Ob das, was unter dem Etikett Israel-Kritik firmiert, antisemitisch ist, sei einmal dahingestellt. Auffällig ist aber, wie wenig sich die Generalkritiker Israels von Fakten beirren lassen oder auch nur bereit sind, in irgendeiner Weise auf sie einzugehen. Denn 2005 ist etwas eingetreten, was viele schon nicht mehr für möglich gehalten haben.

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Iran

Ein Schurkenstaat, der keiner sein darf

Dem Westen gilt der Iran als “Schurkenstaat” – doch die Iraner sehen sich als Erben eines toleranten historischen Großreichs” meint die Redaktion der deutschen Ausgabe des “National Geographic” und will offenbar suggerieren: Der Iran kann kein Schurkenstaat sein. 

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Zukunftsfragen

Islamische Welt und Globalisierung (2)

Die muslimische Welt verweigert sich der Globalisierung” urteilte der Politikwissenschaftler Peter Pawelka noch vor zwei Jahren. Wenn dieser Satz jemals seine Richtigkeit hatte, so gilt er jedenfalls heute nicht mehr. Denn zumindest die Einstellung der Bevölkerung in der Islamischen Welt weist auf das Gegenteil hin, so WorldPublicOpinion.org:

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Iran

Ministerium zur Erwartung des Mahdi

Seit der Erfindung des “Ministry of Silly Walks” durch die Monty Pythons hat es eine solche Idee nicht mehr gegeben: Ein Kleriker aus dem iranischen Qom plädiert für die Errichtung eines “Ministeriums zur Erwartung des Mahdi”, was wohl die logische Konsequenz aus dem Geniestreich einer anderen Geistesgrösse ist, die die Gründung eines Koranministeriums vorgeschlagen hatte. 

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Rassismus

Ein islamisch programmierter UN-Menschenrechtsrat?

Von Nasrin Amirsedghi

Warum die Durban-Folgekonferenz der UN boykottiert werden muss

Im Jahre 1990 legte die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“, verabschiedet durch die Organisation der Islamischen Konferenz, die Scharia als alleinige Grundlage von „Menschenrechten“ fest. Die dritte Antirassismus-Weltkonferenz der UN, die im September 2001 im südafrikanischen Durban stattfand, verstärkte den Trend: Aus diesen Konferenzen resultierte ein fataler Tribunal-Effekt gegen jede Demokratie, uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse, der Künste und allgemein gegen die Menschenrechte.

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