Viele Muslime, kritisiert Nivin, laden Andersgläubige gerne dazu ein, sich über den Islam zu informieren, ohne selbst jemals auf den Gedanken zu kommen, sich mit dem Christentum oder anderen Religionen vertraut zu machen. Nivin weiss, wovon sie spricht. Sie selbst ist vor drei Jahren vom Islam zum Christentum konvertiert.
Autor: Michael Kreutz
Dr. phil., Orientalist, Neogräzist, Politikanalyst, Buchautor und Journalist.
Wie man proisraelisch wird
Er ist das, was man wohl einen gemässigten syrischen Muslim nennen würde. Toleranz ist ihm oberstes Gebot, ein christliches Gotteshaus verdient für ihn ebensoviel Respekt wie eine Moschee und während er selbst im Ramadan fastete, bemühte M. sich zu jeder Gelegenheit, dem Besucher aus Deutschland Wasser anzubieten. Noch nicht einmal in den Moscheen nahm irgendjemand Anstoss daran.
Eroteseis, apantiseis
Griechische Fragen stellt Hannes Stein auf der “Achse des Guten”. Ein paar Gedanken von mir im folgenden; zunächst zu der Frage: «War es richtig oder falsch, dass das demokratische Großbritannien sich 1940 mit Ioannis Metaxas gegen Mussolini und Hitler verbündete?»
Freie Bahn
Zwar weiss der Koran nicht allzuviel zu dem Thema zu sagen, aber Frauen dürfen in Saudi-Arabien dennoch kein Auto fahren. Bislang jedenfalls. Denn das könnte sich bald ändern, möglicherweise bereits innerhalb der nächsten zwei Monate. So berichten es nicht näher genannte Quellen, auf die sich die saudische Website “Elaph” beruft.
Der in Deutschland lebende afghanische Philosoph Masoud Rahel erklärt in einem überaus lesenswerten Gespräch mit der FAS, was ihn an der deutschen Debatte über Afghanistan stört. Den Deutschen rät er, sich darüber klarzuwerden, dass die Taliban vor allem die Kinder der von den Sowjets vertriebenen Flüchtlinge seien, die in den Koranschulen des pakistanischen Grenzgebiets Zuflucht gefunden hätten – folglich ein für die afghanische Geschichte völlig untypisches Phänomen darstellten.
Eine Frage der Unehre
Fakelaki und rousfeti sind Begriffe, die in Griechenland jedes Kind kennt. Gemeint ist damit der Umschlag (fakelaki)[1], der bei Behördengängen so wichtig ist, und sein Inhalt: Schmiergeld (rousfeti).[2] Was jeder in Griechenland schon immer wusste, wird jetzt auch vom hohen Katheder der Wissenschaft bestätigt:
Das Gute im Menschen
Der Glaube an das Gute im Menschen ist manchmal nicht leicht zu erschüttern. Islamisten müssen daher immer wieder zum Dementi greifen, wenn westliche Kommentatoren nahöstlicher Geschehnisse allzu hartnäckig ein versöhnliches Bild von ihnen zeichnen.
Hochdosierter Lügencocktail
Der iranische Arzt Ramin Pourandarjani, der vor einiger Zeit die Folterungen inhaftierter Demonstranten im Kahrizak-Gefängnis an die Öffentlichkeit gebracht hatte, ist tot. Die offizielle Todesursache, wenn es nicht so traurig wäre, mutet wie ein Witz an.
Saddams langer Schatten
Saddam Hussein, so die arabische Nachrichtenseite “Elaph”, soll nach Berichten des tschechischen Geheimdienstes im Jahr 2000 einen Anschlag auf den amerikanischen “Sender Freies Europa” geplant haben, der seinen Sitz in Prag hat. Für die Operation gegen den Sender, der gegen die Baath-Herrschaft Programm machte, soll der damalige Diktator eine grosse Summe bereitgestellt haben.
Tit for tat
Obwohl auf dem Boden der gesamten Schweiz gerade einmal vier Minarette ihr Dasein fristen (weswegen die meisten Einwohner Minarette wohl nur aus dem Fernsehen kennen), ist das Alpenland, dessen gefühlte Grösse etwa der Liechtensteins entspricht, schon jetzt schwer überfremdet. Oder jedenfalls beinahe. Vier Minarette sind immerhin vier Minarette.
