Von aussen kommt der „International Congress for Democracy and Freedom“ wie ein schmuckes Kästchen daher, auf dem in goldenen Lettern „progressiv“ geschrieben steht. Im Inneren findet sich jedoch nur der altbekannte, unverdauliche Klumpatsch aus Weltschmerz, Ökohysterie und Ressentiment.
Schlagwort: Israel
Die vom WDR in Auftrag gegebene und von Arte produzierte Dokumentation über Antisemitismus unter dem Deckmantel der Israelkritik war von „Bild“ kurzzeitig der Öffentlichkeit zugänglich gemascht worden – und schon springen Kritiker im Dreieck. Wie bekannt, war die Ausstrahlung der Dokumentation von Arte mit der Begründung zurückgehalten worden, es habe „gravierende“ Abweichungen vom Konzept gegeben. Schliesslich solle es doch um Antisemitismus in Europa gehen und nicht im Nahen Osten, die Macher hätten sich also völlig verrannt.
Judenhass in Europa
Der erste Eindruck war nicht der beste. Elsässer, Jebsen, Hadsch Amin al-Husseini, das kennen wir doch alles schon. Aber dann wurde der Film richtig gut, als er die BDS-Bewegung ins Visier nahm. Diese ist verlogen und heuchlerisch und wird von Menschen getragen, denen jegliche intellektuelle Redlichkeit in Bezug auf die eigene Geschichte oder die Realitäten des Nahen Osten zutiefst fremd ist. Daher nützt die BDS-Kampagne auch den Palästinensern nicht, wie der Film dankenswerterweise gezeigt hat.
Eigentlich ist es nichts neues, wenn ein Ajatollah wie Mohammad Ali Movahedi-Kermani in seiner Freitagspredigt öffentlich die Vernichtung Israels herbeisehnt. Bemerkenswert ist das ganze aber insofern, als hierzulande noch immer viele glauben, das Regime sei seit dem Amtsantritt Rouhanis moderater geworden und das Atomabkommen (JCPOA) habe zu dieser Entwicklung beigetragen, indem es den Spielraum für solche Kräfte befördert habe, die den Iran zu einem konstruktiven Akteur im Nahen Osten machen wollen. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Was BDS mit Antisemitismus zu tun hat
BDS steht für «Boycot, Divestment and Sanctions» und ist nach Ansicht seiner Befürworter das aktuell heiss gehandelte Mittel gegen die israelische Besatzung wo auch immer. Was ist daran nicht nur falsch, sondern so verwerflich, dass Kritiker es mit Antisemitismus in Verbindung bringen?
Dschihadistischer Antisemitismus
In seinem Buch „My Promised Land“ beschreibt der israelische Journalist Ari Shavit gleich auf der ersten Seite, wie zerrissen seine Gefühle in Bezug auf seine Heimat Israel sind. Das Israel, in dem er aufwuchs, sei dynamisch. überschäumend und hoffnungsfroh. Doch fühlte er, schreibt Shavit, dass zwischen all dem bürgerlichen Wohlstand, den das Land hervorgebracht hat, eine dunkle See liegt.
Teherans Traum von der Vernichtung Israels
Teherans Traum von der Zerstörung Israels soll schon bald Gegenstand eines Propagandafilms werden, in dessen Mittelpunkt das Leben Qasem Soleimanis steht, des Chefs der iranischen Qods-Brigaden. Höhepunkt des Films mit dem Titel «Sardār» (Feldherr), der noch in den Vorbereitungen steckt, werde die Einnahme Jerusalems und das Ende des jüdischen Staates sein.
Optionen gegenüber Iran
Was die gegenwärtigen Verhandlungen mit dem Iran betrifft, so darf ruhig darauf hingewiesen werden, dass sie in ihrer grundlegenden Form noch von der alten Bush-Regierung konzipiert worden waren. Wie George W. Bush in seinen Memoiren schreibt, hatte er sich seinerzeit zu entscheiden: Direkte Verhandlungen; eine multilaterale Diplomatie mit Zuckerbrot und Peitsche; oder ein Militärschlag waren die Optionen.
From Said to Salaita
Martin Kramer cites Steven Salaita, the self-styled expert on why Palestinians are the native Americans of the 21st century as saying:
“My mother and grandmother’s blood connects me to the same place that binds us all—ancestor and descendant—together…. I am a devoted advocate of Palestinian nationalism.”
Antirassisten gegen Israel
Warum laden Abgeordnete der Linkspartei zwei Aktivisten-Journalisten aus Übersee ein, um über die “Krise in Israel-Palästina” zu informieren? Dass die beiden Eingeladenen dafür bekannt sind, Israel über alle Massen zu schmähen, kann nicht der Grund sein, denn Aktivisten wie Blumenthal und Sheen gibt es in Deutschland massenhaft.
