Die israelische Armee greift ein präzises Ziel an, um Terroristen auszuschalten oder eines von deren Hauptquartieren. Doch dann sterben Zivilisten und die Zerstörung ist weitaus grösser als militärisch notwendig. Der Sprecher der israelischen Armee, Arye Shalicar, erklärt im Interview, wie es zu den Verwüstungen im Gazastreifen kommt:
Schlagwort: Israel
Nur kein Persisch, bitte
Jetzt haben es auch unsere Medien mitbekommen: Irans Revolutionsführer Khamenei spricht offen von der Zerstörung Israels. Das ist eigentlich ein alter Hut und war auf diesem Blog schon vor bald vier Monaten berichtet worden. Drei Jahre zuvor stand auf Khamenei.ir zu lesen: “Israel wird vernichtet werden” und die Basij-Milizen warten nach eigenen Angaben nur noch auf den Befehl des Revolutionsführers, endlich gegen Israel losschlagen zu dürfen.
Recht besehen ist die Sache einfach: Israel ist von Ländern umgeben, in denen eine Mehrheit der Bevölkerung gar keinen Frieden mit Israel will, weil sie schlicht keinen jüdischen Staat im Nahen Osten akzeptiert. Nicht, dass man etwas gegen Juden hätte, im Gegenteil, Juden sind doch “unsere Brüder”, nur der Zionismus, sagen Leute, die keinen Schimmer vom Judentum haben, sei eben eine Ideologie, die nichts mit dem Judentum zu tun habe.
Ausgefuchste Experten
Nun schlägt sie wieder, die Stunde sogenannter Nahostexperten, die mit einem «offenen Brief» an die Bundesregierung in die Öffentlichkeit drängen. Anlass sind natürlich nicht die Gemetzel in Syrien und dem Irak – Anlass ist Gaza. Der auf Äquidistanz geeichte Duktus des «offenen Briefes» lässt tief blicken.
Khamenei ruft zur Vernichtung Israels auf
Khaled Mashal, Chef des Politbüros der Hamas, mag in der Arabischen Welt einen schweren Stand haben, weil seine Organisation – wie überhaupt die Muslimbrüder – nicht eben wohlgelitten ist. Gleichwohl hat er noch einige Verbündete, auf die er zählen kann. Dazu gehört die Hisbollah. Unter hinter der Hisbollah steht natürlich der Iran.
Nur keinen Flächenbrand, bitte!
Keine noch so drastischen militärischen Maßnahmen werden die Sicherheit von Hunderttausenden Siedlern in der Westbank gewährleistet können, solange keine politische Lösung zur Beendigung der Besatzung gefunden wird”, schreibt da einer auf Qantara.de vor dem Hintergrund der jüngsten Entführung (und wie wir jetzt wissen: Ermordung) dreier israelischer Jugendlicher durch die Hamas. War es wirklich die Hamas? Wer soll es sonst gewesen sein?
Was der Anlass der Rede war, die EU-Parlamentspräsident Martin Schulz in der israelischen Knesset hielt, ist nicht ganz klar, es dürfte jedoch mit der Tatsache zusammenhängen, dass Schulz am Tag zuvor die Ehrendoktorwürde der Hebräischen Universität entgegengenommen hat. Dann konnte man ihn auch gleich in die Knesset einladen.
Zum Tode von Ariel Scharon
Bei all den Nachrufen auf Ariel Scharon scheint mir ein wichtiger Aspekt zu kurz gekommen, der für eine abschliessende Würdigung seiner Lebensleistung von Bedeutung ist. Sharon nämlich verkörperte eine israelische Tradition – und das im besten Sinne des Wortes.
Eine blosse Ritualgemeinschaft?
Shlomo Sand, ein israelischer Historiker, der durch die These bekannt wurde, dass es ein jüdisches Volk nicht gebe, legt in der NZZ nach: Das Judentum sei kein Volk, sondern nichts weiter als eine Religionsgemeinschaft, deren Mitglieder in der Geschichte nur durch gemeinsame Riten miteinander verbunden waren. Erst der Staat Israel habe so etwas wie ein Volk geschaffen, jedoch kein jüdisches, sondern ein israelisches.
Eine Zumutung namens Israel
Wenn es ein Thema gibt, bei dem es völlig normal ist, dass Leute, die sich berufen fühlen, es zu kommentieren, selbst elementarste Fakten nicht zur Kenntnis nehmen, dann muss es sich um Israel bzw. den Nahostkonflikt handeln. So erschien bei der “Neuen Osnabrücker Zeitung” (NOZ) ein Kommentar zum aktuellen Stand der Friedensbemühungen amerikanischer Diplomatie, der grundlegende Denkfehler enthält, die immer wieder auftauchen, wenn es um das Thema Israel geht.
