Fakten sortieren ist gar nicht so leicht.
Schlagwort: Medien
Ein Journalist will Israel isoliert sehen.
Der ganz normale Wahnsinn türkischer und arabischer Medien
Wer sich aus türkischen und arabischen Medien ein Bild über den Gazakonflikt zu machen, findet sich in einer Scheinwelt wieder. Über das grausame Gemetzel der Hamas, dem 1.400 Israelis zum Opfer gefallen sind, erfährt man fast nichts. Türkische und arabische Sender machen sich zu willigen Helfern der Hamas.
Warum schlachtet eine Terrororganisation mehr als tausend Menschen ab und überzieht Israel mit Hunderten von Raketen, wenn sie doch weiss, dass sie militärisch nichts zu gewinnen hat? Weil sie weiss, dass sie den Informationskrieg gewinnen kann, zumindest in den mehrheitlich islamischen Ländern.
Alle Augen auf Iran!
Mit einer Hinrichtungswelle versucht das iranische Regime, den Drang nach Freiheit in der eigenen Bevölkerung gausam zu unterdrücken. Die Bevölkerung reagiert mit einem trotzigen “jetzt erst recht”, weswegen alle Augen auf Iran gerichtet sein sollten: Lässt das Interesse der westlichen Öffentlichkeit an dem Land nach, wirkt das wie eine Einladung auf die Machthaber, weitere Exempel zu statuieren, um der Lage wieder Herr zu werden.
Nie aufgehört zu träumen
Anfang Januar vor zehn Jahren ging ein Iraner mit seiner Tochter zum iranischen Konsulat in Frankfurt am Main. Er erschien dort aber als einziger mit Krawatte und weissem Hemd, dazu glattrasiert. Seiner Tochter untersagte er, einen Tschador überzuziehen.
Das islamische Regime in Iran hat vierzig Jahre Zeit gehabt, ein allmächtiges Unterdrückungssystem aufzubauen. Nun könnte sich herausstellen, dass es seine letzten Trümpfe gegen die anhalten Proteste ausgespielt hat. Denn wenn es stimmt, was die iranische Hackergruppe “Black Reward” an Dokumenten erbeutet hat, schwinden die Ressourcen des Regimes rapide.
Eine Meldung der dpa macht derzeit die Runde in deutschen Medien: Ein iranischer Polizist soll eine Frau begrapscht haben, die Polizei nun in Erklärungsnot sein. Es ist nicht zu fassen, aber noch immer herrscht in den Medien reichlich Naivität vor im Umgang mit dem Teheraner Regime.
Etwas ist anders
Alle paar Jahre kommt es in Iran zu landesweiten Massenprotesten. Sie entzünden sich meist an einem Fehlverhalten des Staates und richten sich schliesslich gegen das islamische System als ganzes. Wenn die Lautsprecher, Propagandisten, Schönredner, Versteher und Lobbyisten des iranischen Regimes zu den aktuellen Ausschreitungen entweder schweigen oder das Lager wechseln, dann hat sich etwas geändert.
Inszenierung einer Grossmacht
Russland sei jetzt nur noch eine Regionalmacht, sagte der damalige US-Präsident Barack Obama 2014 und war dafür vielfach im Westen gescholten worden, habe er Russland damit doch nur unnötig gedemütigt. Doch er hatte recht. Russland ist eine Regionalmacht, die sich als Grossmacht inszeniert. Medial funktioniert das sehr gut, ökonomisch und militärisch weniger.
