Sicherlich hat die Regierung Netanjahu sich im Gazastreifen in einen Krieg verrannt, den sie nicht gewinnen kann. Dennoch sollte klar sein, dass für die Verwüstung des Gazastreifens und das menschliche Leid immer noch die Terrororganisation Hamas die Hauptverantwortung trägt. Doch jetzt geht deren Rechnung auf, Israel als Übeltäter dastehen zu lassen.
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In den universitären Islamwissenschaften hadert man schon lange mit Israel, dementsprechend gross ist die Voreingenommenheit gegen den jüdischen Staat. Ein Vortrag des Arabisten und Islamwissenschaftlers Alexander Flores beinhaltet all die Einseitigkeiten, Irreführungen und Verzerrungen, die typisch sind für ein Fach, das sich weigert, eine kritische Distanz zum eigenen Forschungsgegenstand einzunehmen.
Juristin im Fadenkreuz
Viele scheinen nicht zu verstehen, was Juristen machen, zumal Verfassungsjuristen, die mitnichten einfach ihre persönliche Meinung kundtun, wenn sie schwer verständliche Texte verfassen, die mit Fussnoten gespickt sind. Vielmehr geben Verfassungsjuristen eine Einschätzung darüber ab, was in einer bestimmten Problemstellung mit der Verfassung vereinbar oder nicht vereinbar ist oder sich in einer Grauzone befindet.
Amerikas Unabhängigkeit
Den ersten Siedlern galt Amerika als Paradies auf Erden, später als neues Jerusalem und überhaupt als Hort unübertroffener Grösse, in der sich leicht eine alte puritanische Mission wiedererkennen lässt. So nimmt es nicht wunder, dass Neu-England schon Mitte des 17. Jahrhunderts sich als freier Staat gegen England behauptete und einzelne Kolonien ihre eigenen Institutionen begründeten.
Jeder Text hat eine Intention und wer seine Intention nicht erkennen will, der sucht den Skandal, an deren vorläufigem Ende die De-Publikation steht, also das Löschen des Textes, in den schlimmeren Fällen gar das Ende der Karriere.
Nach der Tyrannei
Sollten andere Länder der iranischen Bevölkerung zu Hilfe kommen, sich von ihren Unterdrückern zu befreien? Es gibt iranische Aktivisten, die für eine demokratische Zukunft ihres Landes streiten – und dies trotzdem vehement ablehnen.
Wie kann der Regimewechsel erfolgen?
Vielleicht gelingt es der iranischen Bevölkerung in den kommenden Tagen oder Wochen, das Regime zu stürzen. Es gibt Meldungen über Explosionen in verschiedenen Teilen des Landes, Gerüchte über konzertierte Aktionen und die Aussage der israelischen Armee, dass ihr Feldzug noch nicht vorüber sei.
Israel attackiert nicht nur iranische Atomanlagen und Funktionäre des Regimes. Es bereitet auch den Weg für einen Regimewechsel, den die Iraner jedoch selbst vollführen müssen. Die kommenden Tage und Wochen werden spannend, während Europa zuschaut.
Eine iranische Demokratie
Ein Kommentar in der „Welt“ wiederkäut all die Argumente, die der Verfasser in einem anderen Kommentar gelesen hat, dessen Verfasser sich wiederum bei einem Historiker bedient, dessen Befunde zur iranischen Gesellschaft er selektiv zitiert. Ein tiefverwurzelter orientalischer Despotismus wäre demnach der Grund, warum Ansätze einer Demokratie scheitern müssen.
Einwände gegen die Freiheit
Nicht alle Kommentatoren hierzulande sind glücklich mit der Vorstellung von einem Regimewechsel in Iran. Die Argumente sind unterschiedlich, nicht immer nachvollziehbar, zuweilen unlogisch und auf Halbwissen basierend. Eine kleine Umschau ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
